Gesundheit

Mammografie: Vorsorge und Brustkrebs-Früherkennung

Mammografie: Wichtige Brustkrebs-Vorsorge

Vor einigen Wochen war es wieder so weit: Ich hatte einen Mammografie-Termin. Ich gebe zu, die Untersuchung gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Vermutlich geht es vielen Frauen ähnlich. Trotzdem nehme ich diese Vorsorgeuntersuchung regelmässig wahr – nicht, weil ich Beschwerden habe oder weil in meiner Familie Brustkrebserkrankungen vorkommen, sondern weil ich überzeugt bin, dass sie wichtig ist.

Warum die Mammografie wichtig ist

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jedes Jahr erhalten in der Schweiz mehrere Tausend Frauen diese Diagnose. Die gute Nachricht: Wird Brustkrebs früh erkannt, sind die Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen deutlich besser. Genau hier setzt die Mammografie an: Mit Hilfe von Röntgenaufnahmen können Veränderungen in der Brust sichtbar gemacht werden, bevor sie tastbar sind oder Beschwerden verursachen. Aus diesem Grund gilt die Mammografie als eine wichtige Vorsorgeuntersuchung zur Brustkrebs-Früherkennung. Natürlich bietet die Untersuchung keine hundertprozentige Sicherheit. Dennoch kann die Mammografie einen entscheidenden Beitrag leisten, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen.

Gut vorbereitet zur Mammografie

Bei der Mammografie wird die Brust für wenige Sekunden zwischen zwei Platten positioniert und komprimiert, damit aussagekräftige Aufnahmen erstellt werden können. Angenehm ist das nicht unbedingt, aber zum Glück dauert die Untersuchung nur wenige Minuten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Vorstellung oft deutlich unangenehmer ist als die Mammografie selbst. Frauen, die noch einen Zyklus haben, können den Termin nach Möglichkeit in die erste Zyklushälfte legen. In dieser Zeit ist die Brust häufig weniger empfindlich, wodurch die Untersuchung etwas angenehmer empfunden werden kann.

Je nach Beschaffenheit des Brustgewebes kann zusätzlich zur Mammografie ein Ultraschall der Brust sinnvoll sein. Besonders bei dichterem Drüsengewebe liefert der Ultraschall ergänzende Informationen, da Veränderungen so besser abgeklärt werden können. Oft werden beide Untersuchungen kombiniert, um die Aussagekraft der Diagnostik zu erhöhen und ein möglichst vollständiges Bild zu erhalten.

Regelmässigkeit und Kosten

Wie oft eine Mammografie sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Alter, der persönlichen Krankengeschichte und möglichen Risikofaktoren ab. Die individuelle Empfehlung sollte deshalb unbedingt mit der Gynäkologin oder dem Gynäkologen besprochen werden. Die Kosten werden bei medizinischer Indikation in der Regel von der Grundversicherung übernommen. Im Rahmen kantonaler Brustkrebs-Früherkennungsprogramme gelten teilweise besondere Regelungen. Im Zweifelsfall lohnt es sich, die Kostenübernahme vorab bei der Krankenkasse abzuklären.

Die grösste Hürde sitzt häufig im Kopf

Wenn ich jeweils über die nächste anstehende Mammografie nachdenke, geht es mir eigentlich nicht um die eher unangenehme Untersuchung, sondern viel mehr um die Angst vor dem Ergebnis. Was, wenn etwas gefunden wird? Gleichzeitig sage ich mir aber: Würde ich wirklich lieber nichts wissen? Für mich lautet die Antwort jedes Mal klar nein. Falls tatsächlich eine Veränderung vorhanden sein sollte, möchte ich möglichst früh davon erfahren. Nicht erst dann, wenn Beschwerden auftreten. Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind in der Regel die Behandlungschancen.

Geht ihr regelmässig zur Mammografie? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

Nachfolgend findet ihr einen Clip zum Thema Brustkrebs, für welchen ich als Darstellerin mitwirken durfte.

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Vor einigen Wochen war es wieder so weit: Ich hatte einen Mammografie-Termin. Ich gebe zu, die Untersuchung gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Vermutlich geht es vielen Frauen ähnlich. Trotzdem nehme ich diese Vorsorgeuntersuchung regelmässig wahr – nicht, weil ich Beschwerden habe oder weil in meiner Familie Brustkrebserkrankungen vorkommen, sondern weil ich überzeugt bin, dass sie wichtig ist.

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