Schnell und klug: Der Roomba dreht den Staub tanzend weg!

Der iRobot – unser neuer Haushaltshelfer

Ganz ehrlich: Habt ihr nicht auch schon von einem Roboter geträumt, der im Haushalt mithilft? Die Idee, eine menschenähnliche Maschine zu erfinden, die unser Leben vereinfacht, fasziniert Menschen seit langem. In der Industrie haben Roboter längst Fuss gefasst und einiges verändert und nun halten sie Schritt für Schritt auch in anderen Lebensbereichen Einzug. Auch bei uns – zum Beispiel als Spielroboter-Kameraden für unsere Buben oder aber als Haushaltshilfe für uns Eltern!

Mamma, der iRobot sieht aus wie ein Ufo!

Seit ein paar Tagen sind wir nämlich stolze Besitzer eines intelligenten Staubsauger-Roboters! Seit ich vor ein paar Jahren von einem ehemaligen Schulkameraden gehört hatte, dass er und seine Familie einen sogenannten “Roomba” hätten und diesen nie wieder hergeben würden, ging mir die Idee, irgendwann auch einen anzuschaffen nie mehr aus dem Kopf. Nun ist mein Wunsch Wirklichkeit geworden, denn wir haben von iRobot einen Roomba 980 zum Ausprobieren erhalten!

Mamma, merkt er, dass ich hier bin?

Unser Testprodukt gehört zur neuesten Staubsauger-Generation und ist derzeit der fortschrittlichste und leistungsfähigste Staubsauger-Roboter in der Schweiz. Im Vergleich zu seinen Vorgängern ist das neue Gerät nicht nur saugkräftiger und verfügt über mehr Akkuleistung, sondern er ist auch ein ganz schönes Stück “intelligenter” geworden!

Seit seinem ersten Sauggang kennt sich der Roomba nun in unserem Haus bestens aus. Während seines ersten Einsatzes hat er nämlich eine Karte des Raums erstellt. Jetzt weiss er beim Staubsaugen jederzeit ganz genau, wo er sich gerade befindet und kann sich in parallelen Bahnen fortbewegen, ohne einen Bereich auszlassen, aber auch ohne einen Weg zwei Mal zu gehen!

Meine Angst, dass er bei seiner selbständigen Arbeitsverrichtung etwas zu schroff gegen Sockelleisten, Möbelstücke oder Tischbeine prallen und diese beschädigen könnte, erwies sich als unbegründet, denn Hindernissen, Gegenständen und Möbeln weicht er geschickt und ausserordentlich fein und vorsichtig aus.

Er erkennt auch, ob er sich “nur” über unserem Holzboden bewegt oder auf unseren einzigen, aber verhältnismässig grossen Teppich im Eingangsbereich steigen muss und passt dementsprechend seine Saugkraft an, was er – eine kleine Schwäche des Gerätes – ziemlich laut kundtut.

Der Roomba kann bis zu zwei Stunden ununterbrochen arbreiten. Nach getaner Arbeit findet er seinen Weg zur Home Base alleine zurück, wo er sich dann automatisch wieder aufladen kann und je nach Bedarf, die Arbeit anschliessend weiterführen und beenden kann.

Dank seinem niedrigen Profil kommt er fast überall untendurch!

Unseren neuen Haushaltshelfer müssen wir zwar noch ein bisschen besser kennen lernen, denn man kann ihn deutlich cleverer einsetzen als das! Den Roomba kann man nämlich auch ans Wi-Fi-Netzwerk anschliessen und via Home App von überall her starten und steuern. Ausserdem ist es möglich, über die App den gewünschten Reinigungsmodus für das eigene Zuhause festzulegen.

Eins ist aber jetzt schon klar: Genau wie mein ehemaliger Schulkamerad möchte auch ich unseren Roboter nicht wieder hergeben! Er wird bei uns zu Hause das Staubsaugen zwar nicht zu 100% übernehmen, weil es in einem Haus einfach zu viele Ecken, Nischen und Treppen gibt, die hie und da eben doch einer gründlichen, sprich “punktgenauen” Reinigung vor allem mit dem Staubsaugerrohr bedürfen. Ausserdem ist das Staubsaugen der Kinderzimmer für den Roomba in unserem Falle derzeit ein Ding der Unmöglichkeit, denn vor lauter Ausweichmanövern um herumliegende Spielsachen und Legoteilen herum käme er gar nicht zum wirksamen Arbeiten. Mit einem Kind, das auf Hausstaub allergisch ist, ist aber genau ein gründliches Saugen des Schlafzimmers sehr wichtig.

Aber: Um die ganzen Krümel unter unserem grossen Esstisch aufzusaugen, eine Runde um unsere  Kücheninsel zu machen, den Eingangsbereich auf Vordermann zu bringen, im Bad Haare und Fusseln aufzunehmen und den Hausstaub dem allergiegeplagten Grossen zuliebe ganz generell möglichst tief zu halten – dafür ist er wie geschaffen! Das kann er nun wirklich ganz alleine machen, während wir Eltern die gewonnene Zeit anderweitig einsetzen können!

In einem Folgebeitrag werden wir auf die ganz besonderen Features des Roomba 980 eingehen und euch zeigen, wie er bei uns zu Hause dem Staub den Garaus macht!

Was geht euch beim Thema Staubsaugen alles durch den Kopf? Kennt ihr die Roomba-Staubsauger? Wäre ein solcher Roboter eine Entlastung für euch?

Der Roomba 980 wurde uns freundlicherweise von iRobot zur Verfügung gestellt – vielen Dank dafür! Weitere Informationen findet ihr unter www.irobot.ch. Beziehen könnt ihr den Roomba ebenfalls unter www.irobot.ch oder bei Fust.

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5 Antworten auf Schnell und klug: Der Roomba dreht den Staub tanzend weg!

  1. Brigitte sagt:

    Ja, ein solcher Staubsauger wäre eine grosse Entlastung für mich. Da ich oft Rückenschmerzen habe, muss ich das Staubsaugen oft lassen oder dann habe ich grosse Schmerzen dabei.

  2. Gaby sagt:

    Schon soooo lange “spienzle” ich immer auf so ein Teil, weil alle, die einen haben, den nimmer hergeben würden. Und eigentlich spar ich ja immer ein ganzes Jahr lang meine Cumuluspunkte, um mir danach was Tolles zu kaufen. Nur: letztes Jahr gingen die dann drauf für Sarahs Velo und in diesem Jahr werd ich sie wohl für Livias Velo hergeben (müssen). Also nochmals ein Jahr warten… schluchz! Aber dann!!! Ja dann (oder doch scho chli vorhär???)

  3. Nicole sagt:

    Ich hatte einen Roomba, wirklich toll, vor allem mit meinen Jungs und den zwei Katzen. Leider hat er Ende 2015 den Geist aufgegeben und ich hätte sehr gerne weder einen.

  4. Merida Yvonne sagt:

    Also ich habe auch schon seit langen Jahren eine Roomba, am Anfang war ich vollbegeistert. Leider hab ich aber ein kleines Haus , und viele Möbel :/ das heisst , die Roomba bleibt schnell irgendwo stecken. Es genügt dass das Möbelstück etwas zu tief ist, so dass sie nicht drunter kann, aber doch hoch genug so dass sie mit der Nase stecken bleibt, dann ist es fertig mit staubsaugen, oder aber was ich auch habe, sind Teppiche mit fransen, da “frisst” sie die fransen und es ist fertig. Dabei gehen die fransen kaputt. Im Badezimmer ist das gleiche problem, sie bleibt unter der Toilette stecken. Wenn sie wie ich eine Langhaar Katze habt, dann ist es noch schlimmer, denn diese haare drehen sich um die bürste die dreht, und mit der länge macht es die Roomba kaputt, da sie viel mehr Energie hinlegen muss , um noch die bürste zum drehen bringen. Trotz all dem kaufte ich doch nach der ersten Roomba wieder eine, diese steht aber jetzt unbenützt , und kaum benützt im Schlafzimmer ….

  5. Pascale sagt:

    Genau diesen habe ich mir kürzlich im Internet angesehen…wäre schon was…

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