Ferien und Reisen im Ausland Unterwegs als Familie

Zum Herbstbeginn: Rückblick auf einen weiteren traumhaften Sommer

Colli a Volturno – in der Region auch als “Acropolis” oder “kleines Paris” bekannt

Der kalendarische Herbst ist längst da und es ist höchste Zeit, dass wir euch die diesjährigen Bilder und Impressionen unserer Sommerferien in Süditalien zeigen!

Wie in den letzten Jahren starteten unsere Ferien auch heuer in der Region Molise, genauer in Colli a Volturno, woher Nonno stammt. Das kleine, verschlafene Dorf mit rund 1400 Einwohnern befindet sich auf 408 Meter über Meer auf einem Hügel am Fluss Volturno und ist umgeben von einer atemberaubenden und für die “allgemeine Vorstellung von Italien” eher untypischen Berg- und Hügellandschaft, die Teil des Parco Nazionale d’Abruzzo, Lazio e Molise ist. Besonders schön sind die kargen und wilden Monti delle Mainarde und das Massiccio del Matese, das zu den Appenninen gehört. Colli war bereits in der Antike bewohnt und dürfte eine der Hauptfestungen der kriegerischen Samniten gewesen sein. Aber auch für die Römer, die durch den Monte San Paolo ein Aquädukt gebaut haben, war Colli von Bedeutung.

Wie letztes Jahr sind wir dann von hier aus nach Apulien ans Meer gefahren, und zwar in den Salento – die rund 100 km lange und nur 40 km breite Halbinsel im äussersten Südosten Italiens, die oft auch als Absatz des italienischen Stiefels und als Brücke zum Orient bezeichnet wird. Der Salento gehört zur Region Puglia und umfasst die Provinz Lecce sowie Teile der Provinzen Taranto und Brindisi.

In Marina di Ugento, am ionischen Meer, befindet sich das Apulia Antistress Resort, wo wir auch diesen Sommer zwei schöne Ferienwochen verbracht haben!

Die Malediven? Nein, Apulien!

Das ionische Meer ist bekannt für seine weissen, feinkörnigen Sandstrände und für sein kristallklares, ruhiges Wasser. Es bietet auch kleineren Kindern die Möglichkeit, im Wasser zu spielen, während Grössere gefahrlos schwimmen und schnorcheln können.

Das Apulia Antistress Resort ist ein elegantes, aber dennoch zwangloses 4-Sterne Eco-Resort, das perfekt in die umgebende Natur eingebettet ist. Das All Inclusive-Angebot bietet sowohl Eltern als auch Kindern alles, was das Herz begehrt: feinstes Essen, ein spannendes Aktivitäten- und Unterhaltungsprogramm, ein breites Sportangebot aber auch Entspannung pur und allem voran einen freundlichen und gästeorientierten Service in allen Bereichen!

Die aussergewöhnliche Anlage befindet sich inmitten eines grossen Naturschutzgebietes und ist umgeben von einem wunderschönen, betörend duftenden Pinienwald, der das Hotel – welches selber inmitten eines grossartigen Olivenhaines steht – vom Strand trennt. Nicht zuletzt der Pinienwald bietet zahlreiche Möglichkeiten für Spiel, Spass und Sport.

Spiel, Spass und Sport rund um die Uhr

Wer mag, kann rund um die Uhr aktiv sein. An verschiedenen Orten und zu verschiedenen Tageszeiten wird eine Vielzahl an Sport- und Wellnessaktivitäten angeboten: Yoga, Aqua-Gym, Aerobic, Dragonboat-Fahrten, Stand-up Paddling, Tennis, Reiten, Meditation, Fussball, Beach-Volley u.v.m. stehen zur Auswahl. Dieses Jahr war es vor allem der Seilpark, der unsere Kinder zu begeistern vermochte!

Nicht nur fein essen, sondern auch fein kochen lernen!

Dieses Jahr haben wir auch ein paar tolle Kochkurse besucht, die sowohl für Erwachsene als auch für Kinder angeboten werden. Dabei hat unser Grosser gelernt, wie man eine Pizza von Grund auf alleine macht und ich habe mich einerseits an Polpette al Sugo und andererseits an Parmigiana herangewagt. Auf die feinen Rezepte werde ich in Bälde zurückkommen – ihr dürft euch freuen!

Ganz allgemein ist das Essen im Resort hervorragend und es hat jeden Tag zu jeder Tageszeit für jeden etwas Feines! Nebst traditionellen mediterranen Gerichten mit landestypischen Produkten aus der Region finden sich auch internationale Köstlichkeiten – alles stets von hoher Qualität und frisch zubereitet.

Gesund und gut: Die resorteigene Food-Therapy

Trotz aller Möglichkeiten für Spiel, Spass und Sport haben wir während unserer Ferien natürlich auch immer wieder dem Dolce far niente gefrönt!

Nichts tun auf italienisch

Nach unserer Rückkehr vom Meer haben wir noch einmal ein paar Tage in Colli a Volturno verbracht und die Chance gepackt, zwei besondere Orte mit ihren Sehenswürdigkeiten in der Nähe zu besuchen.

Römische Ausgrabungen in Castel San Vincenzo

Die Abbazia di San Vincenzo al Volturno ist ein benediktinisches Kloster, das auf einem Gelände gegründet wurde, welches vom samnitischen Volksstamm bewohnt wurde und von wo man  Die Abtei war im 9. Jahrhundert eines der führenden Klöster Europas. Heute ist San Vincenzo al Volturno die derzeit wohl grösste archäologische Grabungsstätte Italiens, weil hier eine Mönchsstadt ans Tageslicht kommt, die einst für das gesamte Abendland Bedeutung hatte. Mehr dazu erfährt ihr auch hier.

Die Basilika in Castelpetroso

Die Basilica Dell’Addolorata befindet sich in Castelpetroso, in der Nähe von Isernia. An diesem Ort soll die Jungfrau Maria um 1888 mehrmals erschienen sein. 1973 wurde die Maria Santissima Addolorata di Castelpetroso schliesslich zur Patronin der Region Molise ernannt.

Geschichte und Kultur: Ein kleines Seightseeing zum Ferienabschluss

Weitere Impressionen zu unseren Sommerferien findet ihr in der nachfolgenden Bildstrecke:

Kennt ihr den Süden Italiens? Wart ihr schon einmal im Molise oder in Apulien?

Weitere Infos zum Apulia Antistress Resort findet ihr unter www.iberotelapulia.com oder aber auch in unserem letztjährigen Beitrag Zum Winterbeginn: Rückblick auf einen Traumsommer

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3 Kommentare

  • Rachel
    5. September 2016 at 07:14

    Hallo ! Seid ihr geflogen oder mit dem Auto ?

  • Rita Angelone
    5. September 2016 at 07:18

    Liebe Rachel, wir sind in 2 Etappen mit dem Auto gefahren. Einmal rund 1’000 km bis zu meinen Eltern im Molise. Und von da aus nochmals ca. 550 km nach Marina di Ugento in Apulien. Man könnte aber auch nach Brindisi fliegen und per Mietauto ans Meer fahren – das haben in diesem Resort viele so gemacht.

  • Yves
    5. September 2016 at 11:59

    wunderschöne Impressionen! Nur schade, ist das AntiStress Resort im Sommer derart teuer…

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