Spiel und Sport

World United Football Academy: Spielfreude und Kameradschaft

World United Football Academy: Spielfreude und Kameradschaft

Lange haben wir nach einer Einrichtung gesucht, bei welcher unsere Buben vor allem der Freude halber Fussball spielen können. Die traditionellen Fussball Clubs der Stadt Zürich bieten zwar alle auch Trainings für Vorschulkinder an, doch einerseits sind die meisten hoffnungslos ausgebucht, andererseits nehmen die wenigsten Kinder bereits ab 4 Jahren auf und setzen zudem schon sehr früh auf gezielte Förderung, so dass kleine Kinder – wie wir aus verschiedenen Probetrainings mit dem Grossen erfahren mussten – Mühe mit so viel Ehrgeiz und Konkurrenzdenken bekunden können.

Die World United Football Academy (WUFA) positioniert sich in der Landschaft des Kinder- und Jugendfussballs anders und setzt die Prioritäten in erster Linie auf die Spielfreude auch von ganz Kleinen!

World United Football Academy: Spielfreude und Kameradschaft

Natürlich trainieren die Kinder auch bei der WUFA unter fachkundiger Anleitung geschulter und vom SFV anerkannter Trainer und üben auf verschiedenste Weise technische Grundlagen.

World United Football Academy: Spielfreude und Kameradschaft
World United Football Academy: Spielfreude und Kameradschaft

Die technischen Trainingseinheiten werden immer sehr spielerisch, aber deswegen nicht minder seriös absolviert. Die Kinder lernen dabei auch, dem Trainer zuzuhören, sich zu konzentrieren und seinen Anweisungen zu folgen.

Kameradschaft und Respekt haben bei der WUFA eine grosse Bedeutung! Die grösseren Kinder nehmen die kleineren unter ihre Fittiche und zeigen ihnen, was sie selber bereits schon gelernt haben. Die Kinder lernen nicht nur Fussball zu spielen, sondern sich auch sozialkompetent zu benehmen.

Nach dem Training der Grundlagen wird immer auch gespielt: beim Mini-Spiel spielen die Kinder auf zwei kleine Tore, abwechselnd mit Mini- oder Standardfussbällen.

World United Football Academy: Spielfreude und Kameradschaft

Einmal im Jahr findet mit dem WUFA Family Cup ein grosses Turnier statt.

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Am Turnier spielen die Kinder nicht nur gerne und gut Fussball, sondern messen sich genau so engagiert und freudig in anderen Disziplinen.

Die Mannschaften sind gemischt, grosse und kleine Kinder, stärkere und weniger spielen zusammen.

World United Football Academy: Spielfreude und Kameradschaft

Und immer wieder übernehmen die Grösseren Verantwortung für die Kleinen.

World United Football Academy: Spielfreude und Kameradschaft

Unsere Buben freuen sich von Mittwoch zu Mittwoch immer wieder aufs Training und können es kaum erwarten, dass wieder ein Turnier stattfindet!

Sind Eure Kinder auch solche Fussball-Fans? Welche Erfahrungen habt Ihr mit Fussballtrainings gemacht?

Die WUFA besteht seit 2006. Der damalige Sportchef des FC Seefelds wollte Kindern verschiedenster Herkunft die Möglichkeit zum Fussballspielen in der Stadt Zürich auch ausserhalb der oftmals überfüllten Fussballvereine ermöglichen. Mit nur gerade 6 Kindern startete er damals das erste Training. Seither ist vieles gegangen: unterdessen zählt die WUFA in ihren Trainings über 200 Kinder an 10 verschiedenen Standorten! Einzelne Trainings werden übrigens in Zusammenarbeit mit dem Sportamt der Stadt Zürich angeboten. Die Kinder werden von insgesamt 8 diplomierten Kinderfussball-Trainern betreut.

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11 Kommentare

  • muri
    18. Juni 2012 at 06:23

    Als Juniorentrainer ist es natürlich wichtig, dass die Jungs Freude am Spiel haben. Den bekommen sie vorwiegend, wenn die ganze Trainingseinheit spielerisch umgesetzt wird. Das heisst, wir spielen mit Ball (aber auch ohne) und versuchen mit Fantasie einzelne Übungen interessanter zu machen. So taucht (bei den ganz Kleinen) beim einfachen „Dribbeln durch Töggeli“ schonmal ein „Trainerkrokodil“ auf, das die Bälle fressen will. Das Lachen der Kids bestätigt uns jeweils, wenn wir gute Übungen absolvieren. Bei den älteren (9-10 Jahre) ist die Taktik schon ausgeprägter. Da werden Positionen gehalten, Laufwege trainiert und Spielzüge geprobt. Aber auch hier darf natürlich das abschliessende Mätschli niemals fehlen. Und natürlich müssen die im TV gesehenen Jubelszenen dann auch nachgespielt werden ;)))

  • Rita Angelone
    18. Juni 2012 at 07:43

    @muri: Du weisst, wovon hier die Rede ist – danke für deinen Kommentar!

  • Sportpapi
    18. Juni 2012 at 08:20

    Sicher eine gute Aktion, die hier vorgestellt wird. Allerdings gibt es ja auch einen Grund, weshalb die Fussballvereine Wartelisten führen. Und weshalb sie deshalb – trotz J+S-Kids – vielleicht nicht unbedingt auf die 4jährigen setzen (aber wenn sie es tun, dann nach meiner Erfahrung ebenfalls mit sehr spielerischem Zugang). Es sind dies fehlende Plätze und – natürlich – fehlende ehrenamtliche Leiter. Hier füllen in Zürich nun mehrere private Organisationen die Lücke. Allerdings nicht gratis – für die Teilnahme bezahlen Sie ein Mehrfaches einer normalen Vereinsgebühr. Insofern scheint mir der Werbespot auch etwas verfehlt, müssen sich Vereine (nicht nur im Fussball), die sich intensiv darum bemühen, für alle Kinder ein bezahlbares Angebot zu schaffen, da doch etwas doof vorkommen.

  • Rita Angelone
    18. Juni 2012 at 09:30

    @Sportpapi: Du hast sicher recht mit den Gründen, weshalb Fussballvereine Wartelisten haben. Leute zu finden, die ehrenamtlich arbeiten, wird ja auch immer schwieriger. Es ist aber auch logisch im Sinn von Angebot und Nachfrage, dass verschiedene private Organisationen hier eine Chance sehen. Nicht nur im Fussball ist das so. Das beginnt ja schon beim Baby- und Kinderschwimmen zum Bespiel. Und ja, es ist nicht gratis. Wie vieles bei den Kindern. Wir geben den traditionellen Vereinen den Vorrang, da wos Sinn macht. Zum Beispiel geht der Grosse ins Kinderturnen, das vom Frauenturnverein angeboten wird. Und beide gehen ins Schwimmen, das vom Schwimmverein Züri Leu angeboten wird. Beide Angebote – Turnen wie Schwimmen – zu sehr fairen Preisen. Doch im Fussball haben wir für den Moment nichts geeignetes gefunden. Für uns stimmt das so und deshalb mache ich „Werbung“ dafür. So wie ich mich über andere Sachen, die wir gut finden, positiv äussere und meine Erfahrungen weiter gebe. Das ist eigentlich der Sinn meines Blogs. Trotz diesem „Werbespot“, den ich aus voller Überzeugung geschrieben habe, bezahle ich für meine Buben die ganz normalen – ja, hohen – Semestergebühren. Noch so gerne, weil mir das den Preis wert ist. Wenn sich die Situation ändert, die Buben vielleicht doch nicht mehr tschutten wollen oder doch in einen FC übertreten möchten, dann evaluieren wir neu. Ich bin eine grosser Verfechterin von Vereinsarbeit und habe jahrelang aktiv in mehreren Vereinen mitgearbeitet. Doch zum Thema Fussball in Albisrieden gabs für uns keine geeignete Lösung – that’s all. Niemand muss sich deswegen doof vorkommen, weil die WUFA niemandem etwas wegnimmt, was sonst nur auf der Warteliste wäre. Und im übrigen komme ich mir auch nicht doof vor, wenn ich ehrenamtlich unzählige Stunden für das Fabylon-Märchenprojekt im GZ Bachwiesen investiere, wo andere Kindermärchenanbieter auch Geld kassieren für ein ähnliches Angebot. Jeder tut das, was er kann, so gut und beherzt wie er kann. Und wenn es gut ist, findet er seine Nachfrage. Das ist meine Meinung dazu. Nichts für ungut, lieber Sportpapi, ich finde, es hat für ganz viel Platz in unserer Stadt. Und wie du ja weisst, unterstütze ich und „werbe“ ich auch für ganz viele anderej Dinge! 🙂

  • Sportpapi
    18. Juni 2012 at 10:36

    @Rita: Ich habe ja gesagt, ich finde es ein gutes Angebot. Vor allem, wenn dort Kinder Platz finden, die sonst nicht unterkommen. Und ich weiss, dass die Stadt Zürich mit seiner massiv ausgebauten Vereinsförderung sowie dem freiwilligen Schulsport ganz viel unternimmt, um den Kindern ihren Sport zu ermöglichen. Dabei kann sie gar nicht nur auf die Vereine setzen, das würde diese – gerade in der Stadt – überfordern. Mit verfehlt meinte ich, dass zumindest bei mir der Eindruck entstanden ist, die WUFA biete da etwas, was die Fussballclubs nicht bieten. Bezüglich ausgebildeter Trainer, bezüglich spielerischer Ausrichtung, bezüglich Förderung der Sozialkompetenz. Dies alles scheint mir bei gut geführten Vereinen auch vorhanden zu sein. Aber klar, wenn diese Vereine im Quartier nicht vorhanden sind, bzw. keinen Platz mehr haben, muss man natürlich auf professionelle Anbieter ausweichen. Würde ich auch so tun. (btw: bei der Musik ist das sowieso selbstverständlich, beim Sport kommt das vielleicht auch noch…)

  • Pablo
    18. Juni 2012 at 11:02

    Ich bin sehr froh um die „Werbung“ für Alternativangebote. Ich kannte dieses Angebot gar nicht, aber ich habe auch meine Erfahrungen mit Fussballvereinen gemacht – und die waren ähnlich wie diejenigen, die Rita in ihrem Beitrag beschreibt. Bereits bei den Kids im Alter von 5 Jahren herrscht in Fussballclubs ein Konkurrenzdenken, wie man es sonst nur von den „Profis“ mitkriegt. Verursacht wird dieser Groove nach meinen Beobachtungen vor allem von den Eltern, die ihren ganzen Ehrgeiz in ihre Kinder stecken. Was da jeweils während dem Montagabendtraining nach einem Turnier unter den Sportpapis und -mamis darüber diskutiert und gestritten wurde, wen der Trainer hätte einsetzen sollen und wen nicht, damit man den Pokal geholt hätte. Das war fast nicht auszuhalten! Und à propos Turniere: Dass 5- bis 6-Jährige bereits Turniere bestreiten, die ganze Sonntage in Anspruch nehmen, ist für mich fernab von Gut und Böse. Aus diesem Grund finde ich alternative Angebote, die zwar etwas kosten, aber vor allem die Freude am Trainieren und Spielen – und nicht die Talentschmiede – fördern, sehr wertvoll. Die neue Kundschaft in Form von supermotivierten Eltern wird den traditionellen Vereinen sicher noch lange nicht ausgehen…

  • Rita Angelone
    18. Juni 2012 at 12:42

    @Sportpapi: Okay – dann sind wir uns ja ziemlich einig. Ich habe die Sache mit den guten Trainings und guten Trainer extra betont, weil sonst möglicherweise die ersten schon wieder denken, dass es da nicht mit rechten Dingen zu und her geht… Natürlich ist gerade das bei gut geführten Vereinen ein Plus, das man unterstützen sollte. …Zum Thema Musik: mh, so weit sind wir in diesem Thema noch nicht, doch auch da zeichnet sich ab, dass die Musikschule Triemli auch schon Jahre im voraus hoffnungsvoll ausgebucht ist….

  • Rita Angelone
    18. Juni 2012 at 12:47

    @Pablo: Das ist übrigens auch ein Grund, weshalb uns die WUFA sehr gut pässlet: es gibt ein Turnier an Pfingsten und fertig. Wer will, kann noch ins Sommercamp. Wir wollten auf keinen Fall, dass unsere Buben bereits so früh schon etliche Samstage und Sonntage für den Fussball einsetzen müssen. Ihr Wochenprogramm ist so schon gut gefüllt und am Wochenende bleiben wir gerne flexibel und geniessen noch so lange es geht das Familienleben.
    Zu den ehrgeizigen Eltern: die gibt es aber bei der WUFA schon auch.. 🙂 Vielleicht nicht so viele, aber es hat schon welche. Schade eigentlich, denn sie „vergiften“ ein bisschen das Klima und schneiden vermeintlich problematische Themen an, die für die Kinder aber nicht so problematisch sind.

  • Sportpapi
    18. Juni 2012 at 13:05

    Zu den ehrgeizigen Eltern: Wohin sollen diese denn ihre Kinder schicken, wenn nicht zu einem gutgeführten, professionellen Training, wie es hier offenbar angeboten wird? Vor allem in einer Altersstufe, die meist – wie beschrieben – von den Vereinen gar nicht abgedeckt wird.

  • Rita Angelone
    18. Juni 2012 at 13:15

    @Sportpapi: Ja, das ist grundsätzlich richtig. Nur: sind Kinder ehrgeiziger Eltern automatisch auch ehrgeizig? Und dies auch schon so mit 4 Jahren? Was ich damit sagen will: Wenn ich während des Trainings meine Buben beobachte, ergötze ich mich an der Freude, die sie daran haben, ihre Übungen zu machen und dann zu spielen. Und wie sie dies alles dann auch am Wochenende im Garten ausprobieren und üben und eine Riesenmeinung haben! Das ist schön. Nie käme es mir in den Sinn zu hinterfragen, ob jetzt meine Buben nicht möglichst rasch vorwärts kommen, weil da auch andere kleine und noch unbegabte Kinder – sorry, das ist jetzt nicht ganz korrekt, begabt sind sie vielleicht schon, aber einfach noch ungelenk, weil so klein – (wie übrigens unser Kleiner) auch mittschüttelen. Solange alle untereinander Freude haben, ist das doch wichtig. Ich frage mich einfach, wie es sein kann, dass Eltern bei Vorschulkindern bereits das Gefühl haben können, dass „kleinere“ bereits ein Hindernis für ihre Kinder sein können. Oder die sich ärgern, wenn unser Kleiner aus Versehen aufs falsche Tor schiesst. Nochmals: es gibt Eltern und Kinder, die sehen das lockerer. Und dann gibt es die anderen. Aber das ist ja nicht nur im Sport so. Sondern auch in der Schule. Und stellen sich dieselben Fragen: integrative Schulen, ja oder nein? etc.etc. etc.

  • muri
    18. Juni 2012 at 14:35

    @Pablo, diese ehrgeizigen Eltern gibt es nicht nur im Fussball. Im Tennis, Schwimmen oder Reiten ist es das gleiche. Hier ist es natürlich die Pflicht des jeweiligen Trainers, vor der Saison die Gespräche mit den Eltern zu suchen, respektive zu informieren. Was sind die Ziele der Saison, was darf erwartet werden und mit was darf man nicht rechnen. Aus eigener Erfahrung habe ich gelernt, dass dabei einigen Eltern zwar der Unterkiefer runterklappt, wenn man davon spricht „Fussball zu lernen“, aber nach einigen Trainings und Spielen (und Gesprächen am Spielfeldrand) sind die meisten bislang von ihrem Konkurrenzdenken abgewichen. Es gilt auch hier, dass Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg oder, in diesem Fall, Spass ist.

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