Familienleben

Wohnen: Jeder wünscht sich seine Insel

In der Studie „Leben in der Schweiz heute und im 2020“ hat IKEA geforscht, wie die Schweizerinnen und Schweizer heute wohnen und wie sie sich das Wohnen in der Zukunft vorstellen.

Was die Studie hervorgebracht hat

  • Die Platzverhältnisse werden nicht optimal genutzt.
  • In vielen Räumen herrscht ein grosses Kabeldurcheinander.
  • Die vorhandenen Stauräume sind nicht gut organisiert.
  • Es fehlt an Stil bzw. durch das Vermischen verschiedener Stile und Möbel wirkt alles sehr unkoordiniert.

Weitere Erkenntnisse aus den Befragungen

  • Schweizer legen viel Wert auf die Natur und tragen der Umwelt Sorge.
  • Eine sinnvolle Nutzung der Zeit ist sehr wichtig.
  • Swissness und die damit verbundenen Traditionen gewinnen immer mehr an Wichtigkeit.

Dies wünschen sich Schweizer und Schweizerinnen für die Zukunft

  • mehr Platz
  • mehr Natur und natürliche Materialien
  • nachhaltige Produkte
  • Eine Oase zum Relaxen, in der die täglichen Sorgen einfach ausgeschaltet werden können.

Besonders interessante Resultate

  • Die wichtigen Dinge im Leben sind: Familie, Lebensfreude und Kontaktpflege.
  • Jede zweite männliche Person der Studie hat angegeben, dass die Familie wichtiger ist als Karriere oder Geld!

Die Zukunft ist jetzt

Die Studie hat somit ergeben, dass die Schweizerinnen und Schweizer keine futuristischen, spektakulären und fiktiven Vorstellungen der Zukunft haben. Die Zukunft scheint vielmehr ein Konzept der Häuslichkeit geworden zu sein oder eines Ortes, an dem man Schutz finden und an den man flüchten kann. Eine Art Insel, die man jeden Abend erreichen kann nach den täglichen kleinen Schiffbrüchen, die wir bei der Arbeit, in der Schule und auch in unserem sozialen Leben gewöhnlich erleiden.

Quelle: Referat „Die Zukunft ist schon vorbei“, Simonetta Carbonaro, Konsumpsychologin und Expertin für Innovationsmanagement und Strategic Design Management.

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5 Kommentare

  • Bionic Hobbit
    3. September 2011 at 11:26

    Rita,
    mir gefallen die ersten Bilder des Vergleichs oben jeweils viel besser als die zweiten. Es lebe das Design-Chaos. Lieber verschiedene Stücke mit Geschichte als ein ganzes Zimmer von IKEA (nichts gegen IKEA, aber der ganze Koch/Wohnbereich?)!! Die PVC Tischdecke ist ein Must bei 3 Kindern. Leider gibt es in der Schweiz vor allem hässliche PVC-Decken und ich habe meine schöne Decke (siehe Pastaabenteuer) kürzlich beim Ritterburg-Basteln leicht angeschnitten…. (gute PVC Decken gibt’s hier: http://www.justwipe.co.uk).
    Ausserdem würde ich mir nie wieder eine Insel in die Küche stellen. Wir haben hier in der Mietwohnung eine. Die sieht toll aus, wenn sie leer ist, was bei uns nie der Fall ist. Ausserdem ist man ständig auf der falschen Seite und muss ziemlich laufen. Und ich möchte wieder einen alleinstehenden Kühlschrank, an den ich Magnete hängen kann mit allerlei Zetteln, Info, Stundenplänen. Das geht leider bei Einbaukühlschränken nicht.

    Oh well, das fängt schlecht an bei unserem Hausneubau, wenn ich alles auf die alte Art möchte, oder?
    Jutta

  • Rita Angelone
    3. September 2011 at 19:19

    @Bionic: Ich weiss, was du meinst. Und ein guter Stilmix ist immer schön. Ich glaube auch nicht, dass das Ziel ein zu 100% IKEA-möbiliertes (oder von wem auch immer) Haus zu haben. Solche Bilder sollen einfach Inspiration sein und Möglichkeiten aufzeigen, wie man mit beschränktem Platz und vielen Anforderungen umgehen könnte. Jeder löst es individuell anders. Das mit der Insel höre ich bereits zum zweiten Mal innert weniger Tage und ich selber bin auch kein Fan von Inseln. Bei uns wird es keine geben – so viel weiss ich auch schon.
    Ich finde es eigentlich positiv, dass du so klare Aussagen machen kannst, was du willst und was du nicht willst. Das vereinfacht vieles.
    Wart ihr schon an der Messe? Wir gehen morgen.

  • Bionic Hobbit
    4. September 2011 at 07:05

    Heute Sonntag an die Messe.

    Zur Platzfrage. Eigentlich ist IKEA ja bekannt für seine Platz-Lösungen. Aber auf den Bildern wurde vor allem nur aufgeräumt, es scheint kein Spielzeug mehr rumzuliegen…. in der ersten Bildreihe wird zudem der Essplatz durch die Insel ersetzt und ist nachher dort, wo ein Sessel stand, wo ist also jetzt der Wohnbereich?

    Also, auf zur Inspirationsmesse.

  • Nicole
    4. September 2011 at 11:56

    Auf dem Küchenfoto hat es nun aber in der Küche viiiiiel mehr Stauraum. Wenn ich das linke Bild ansehe, dann frage ich mich, wo die Leute da ihr Küchenzeugs untergebracht haben….
    Wir haben keine PVC-Tischdecke, sondern einen Massivholztisch. Wir haben den Tisch schon 8 Jahre, und bis zum Hochzeitsantrag war er makellos. Dann habe ich den Antrags-Rosenstrauss in einer offenbar undichten Vase auf den Tisch gestellt, und seither „zieht“ den Tisch ein Ring. Inzwischen haben natürlich unsere Kids für den einen oder anderen Fleck auf dem Tisch gesorgt. Wenn die Kleine 4 oder so ist und manierlich isst (zur Zeit frage ich mich aber, ob das nicht erst mit 10 sein wird….. ), dann werden wir den Schreiner beauftragen, den Tisch abzuschleifen und neu zu ölen. Vorher handhaben wir es jetzt so, dass wir einfach selber alle paar Monate ein bisschen ölen, um den Tisch vor den gröbsten Flecken zu schützen.
    Ein alleinstehender Kühlschrank so im Retro-Stil finde ich toll, aber nur, weil er meiner Meinung nach ohne Zettel-Behängung gut aussieht. Zettel kleben bei uns in den Schrank-Innenwänden (und zugegebenermassen liegt der eine oder andere Dringend-Zettel dann halt jeweils auf der Ablage rum…..)
    Danke, Rita, für den Hinweis mit der Ausstellung. Da werden wir sicher hingehen. Leider schaffen wir es nicht zur Baumesse. Sind etwas unverhofft in Umbaupläne verwickelt worden und waren schon anderweitig verplant in diesen Tagen.

  • Bionic Hobbit
    4. September 2011 at 16:40

    @Nicole: Viel Glück mit den Manieren bis 4…. unser 4.5 jähriger hat sich super den Essgewohnheiten seiner 2jährigen Zwillingsbrüder angepasst. Ist vielleicht ein Zwillingseffekt. Oder vielleicht sind Jungs einfach nicht so sauber. Und wir haben wohl die Schweinerei mal drei.

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