Familienleben Schule

Vom Wert der Handschrift: Wer schreibt, der lernt

Die Schnüerlischrift

Die Handschrift wird im Beruf und im Alltag, aber auch in den Schulen immer mehr von digitalen Technologien abgelöst. Nicht nur für berufliche Notizen, auch persönliche Nachrichten, Feriengrüsse und Liebesbriefe werden je länger je häufiger per E-Mail oder gar SMS verschickt. Und sogar den Einkaufszettel schreiben viele inzwischen nicht mehr auf einen Zettel, sondern tippen ihn ins Smartphone. Die Handschrift wird im Alltag immer mehr zurückgedrängt.

Dabei zeigen verschiedene Studien, dass das Schreiben mit der Hand positive Effekte auf das Lernen und die Merkfähigkeit hat. So schneiden zum Beispiel Studenten, die sich Notizen mit der Hand statt am Laptop machen, bei Leistungstests besser ab. Die Erklärung: Sie sind gezwungen, das Gehörte gleich zu filtern und in ihren eigenen Worten niederzuschreiben, während man beim Mitschreiben am Computer dazu tendiert, Informationen vollständig mitzuschreiben. Und ganz allgemein werden – wie beim bewegten Lernen in der Schule – beim Schreiben von Hand die Gehirnareale stärker aktiviert und vernetzt.

Quelle: Die Presse

Wieviel schreibt Ihr (noch) von Hand? Wie hat sich Euer Schreibverhalten geändert im Laufe der Zeit? Wie sieht es bei Euren Kindern aus?

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1 Kommentar

  • Mike
    20. November 2014 at 13:07

    Gerade kürzlich habe ich mich mal wieder „versucht“ die Schnurschrift auf einen Nenner zu bringen .. 😉 .. ansonsten wird viel mit Normal- und/oder Blockschrift aufgezeichnet. Die Kiddies (4 1/2; 1 1/2) sind noch zu klein, um leserlich zu schreiben, da ist bei der Aelteren ein Schwung der Name und ein Strich der Nachname .. 😉

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