Basteln, handwerken und dekorieren

Urban Gardening: So geht es kinderleicht!

Wie der Grossvater, so die Enkel: Der grüne Daumen liegt in der Familie

Es ist Frühling, es ist Gründonnerstag – der perfekte Zeitpunkt also, um über grüne Trends in der Stadt und grüne Daumen in der Familie zu berichten, oder?

Wie wir euch schon mehrmals erzählt haben, arbeiten unsere beiden Buben seit klein auf gerne draussen im Garten. Auch haben sie beide in den letzten Jahren engagiert und erfolgreich ihre eigenen Beete im Schülergarten bewirtschaftet und mit ihrer Arbeit unsere ganze Familie mit reichhaltigen Ernten beglückt, die wir wochenlang in der Cucina Angelone fleissig „verkocht“ und anschliessend mit grösster Freude auch genossen haben.

Der Schülergarten ist auc eine Form von Urban Gardening

Ihren grünen Daumen haben sie definitiv vom Grosspapi geerbt – von uns Eltern haben sie einfach schon ganz früh alles Nötige zur Verfügung gestellt bekommen, um ihrer Leidenschaft frönen zu können.

Mit Pflanzen experimentieren oder dekorieren macht Spass

Nebst dem eigentlichen Gärtnern experimentieren wir zusammen auch immer wieder sehr gerne mit Pflanzen, Samen, Blumen und Kräutern. Kinder lieben es, Samen zu säen, Bohnen, Kerne oder Zwiebeln keimen zu lassen, die Pflanzen beim Wachsen zu beobachten oder aber auch einfach Töpfe zu bemalen. Dabei haben sie nicht nur Spass, sondern sie lernen auch sehr viel.

Cooles Schulprojekt: Ein Graskopf-Hase zu Ostern

Als vor ein paar Tagen der Grosse zufälligerweise mit einem Osterhasen-Graskopf von der Schule nach Hause kam, war der Fall auch für dieses Jahr klar: Auch heuer wollten wir ein spezielles Gartenprojekt starten. Dafür haben wir von siroop ein cooles „Urban Gardening Starter Kit“ erhalten, das wir euch – zusammen mit ein paar eigenen Tipps – gerne vorstellen:

So einfach, sauber und schön kann Gärtnern sein?

Tipp 1: Inspiration ist immer gut

Was Urban Gardening bedeutet, wissen unterdessen alle. Dennoch: Sich etwas in die Materie einlesen, bringt sehr viel. Im Kosmos Ratgeber „Garden your city“ wird gezeigt, wie man selbst auf dem kleinsten Flecken Grün verschiedene Früchte, Gemüse, Blumen und Kräuter anbauen kann. Ob auf dem Balkon, der Dachterrasse, auf der Fensterbank, im Hinterhof, auf einer brachliegenden Fläche oder im Minigarten – das Buch zeigt anhand von ganz vielen Beispielen, dass sich im Prinzip überall ein Platz fürs Urban Gardening finden lässt!

Aktenstudium: Vor dem Start helfen etwas Fachwissen und Ideen

Auch der zweite Kosmos Ratgeber „Vertikal gärtnern“ wartet mit vielen Inspirationen, wie man „grüne Wände“ gestalten kann, an denen Blumen, Gemüse und Kräuter wachsen können. Vor allem die Ideen, mit kreativen Gestaltungselementen aus Holz oder Terrakotta zu arbeiten, haben uns sehr gefallen. Für dieses Jahr wird es wohl nicht mehr reichen, aber wer weiss – vielleicht schaffen wir es, nächsten Frühling mit Paletten oder Pflanztasche, die Wände hochzugehen und hängende Gärten zu schaffen!

Mit dem richtigen Starter-Kit ist das Gärtnern bubileicht!

Tipp 2: Keep it simple – vor allem mit Kindern

Auch wenn man am liebsten gleich mit einem wunderschönen Riesenprojekt starten möchte, ist es ratsam – vor allem wenn auch Kinder am Werk sind – klein und möglichst einfach anzufangen. Um erfolgreich zu gärtnern, lohnt es sich, die Basics ein bisschen zu verstehen. Und dafür eignen sich die ecocan Dosen sehr gut: Sie sind aus gepressten Bambusfasern gefertigt und mit einem speziellen Nährgranulat und Samen gefüllt.

Um die ecocan Dosen zum Leben zu  erwecken, öffnet man die Dose und kann den Deckel gleich als Untersetzer verwenden. Dann wässert man das Granulat und platziert die Dose an einen hellen Ort. Nach wenigen Tagen beginnen kleine Pflänzchen aus der ecocan zu spriessen. Wenn die Pflanze für die ecocan zu gross wird, kann die ganze Dose in einen Topf mit Erde oder ins Freie gesetzt werden. Die Dose aus Bambusfasern wird langsam kompostiert und zu Dünger für die Pflanze.

Eine schöne Aufgabe – insbesondere für Kinder

Ganz lässig sind auch die Mini-Garten Säckli! Man schneidet die Beutel ganz einfach auf, gibt die Samen in die Erde, hält alles feucht und markiert das Säckli mit einer hübschen Holzetikette. Den Minigarten stellt man an einen warmen und sonnigen Platz und schon nach kurzer Zeit kann man die ersten Schritte der Sprösslinge beobachten.

Der Basilikum ist sehr heikel – drum kommt er unter die Haube

Tipp 3: Lass auch Blumen sprechen

Urban Gardening heisst nicht, dass man zwingend nur Gemüse und Kräuter für die Selbstversorgung anpflanzen muss. Ganz und gar nicht. Urban Gardening bedeutet genau so gut, möglichst viel Farbe und Freude in unsere Welt zu bringen. Deshalb macht es genauso viel Sinn und vor allem sehr viel Spass, einfach auch „nur“ Blumen zu pflanzen.

Dafür gibt es zahlreiche verschiedene Samenbomben, aus denen die verschiedensten Blumen für Kornfelder, Wildblumen- oder Gänseblümchenwiesen oder aber auch Schmetterlings- oder Bienenwiesen entstehen – was nicht nur schön aussieht, sonder für die Umwelt sehr sinnvoll ist!

Nach den Primeli freuen wir uns auf die Margritli im Garten!

Die hübschen Jutebeutel enthalten 10 walnussgrosse Samenbomben bestehend aus Erde, Ton und ökologischem Saatgut.

Damit sie richtig explodieren können: Jede Bombe kommt in einen Topf

Die Bomben kommen in die Erde und müssen nur noch regelmässig gewässert werden.

Geduld (und etwas Wasser) bringt Rosen!

Das Gärtnern auf kleinstem Raum mit all diesen speziellen Produkten war spannend und lustig zugleich. Die Töpfe mit den Samenbomben stehen nun bei uns im Garten, die ecocans und die Minigarten-Säckli hingegen bei uns zu Hause, auf der warmen und sonnigen Fensterbank. Nun sind vor allem die Buben gefragt: Sie müssen nun schauen, dass die Erde immer schön feucht ist und sie müssen sich in dieser ersten Phase vor allem in Geduld üben!

Wir sind jedenfalls sehr gespannt, wie sich unser Saatgut entwickeln wird und werden euch über den Wachstumsfortschritt auf dem Laufenden halten!

Gärtnert ihr auch so gern? Und eure Kinder? Habt ihr das Urban Gardening auch schon ausprobiert? Mit welchen Erfahrungen? Wie gefallen euch die vorgestellten Garten-Produkte?

Wie man einen Graskopf macht, könnt ihr hier nachlesen. Weitere Beiträge passend zum Thema findet ihr unter folgenden Links:

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit siroop entstanden. Vielen Dank für die zur Verfügung gestellten Testprodukte!

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2 Kommentare

  • Laila
    13. April 2017 at 06:24

    Ich betreibe selber einen grossen Gemüsegarten. Seit diesem Jahr auch noch ein Hochbeet was mir viel Freude und weniger Rückenschmerzen bereitet. Unsere Tochter ist aus diesem Grund von klein her eine kleine Gartenmaus. Besonders liebt sie es natürlich die frischen Produkte ab Strauch (Tomaten, Himbeeren, Stachelbeeren usw.) zu pflücken und zu geniessen. Das aktuelle Angebot ist momentan zwar mager, aber etwas Schnittlauch und Peterli tuts zur Not auch 😉 Die vorgestellten Produkte tönen interessant. Denke besonders bei Gartenneulingen und für Kinder super geeignet!

  • Nicole H.
    13. April 2017 at 07:34

    Das tönt super! Leider lässt mein grüner Daumen zu wünschen übrig. Aber ich werde es trotzdem versuchen, dein Berich hat mich gerade gefesselt. Liebe Grüsse

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