Medienkompetenz Teenager und Pubertät

Teenager und Kommunikation

Teenager und Kommunikation
Kommunikation mit Jugendlichen – alles andere als einfach…

Nicht einfach – Teenager und Kommunikation

Teenager und Kommunikation – das ist eine Sache für sich. Obwohl ich mich nun doch auch schon eine gewisse Zeit damit auseinandersetzen muss, habe ich das System oder die Logik dahinter noch nicht durchschaut. Was ich weiss: Die Kommunikation mit Teenagern ist alles andere als einfach. Auf der einen Seite muss man ihnen alles Wichtige aus der Nase ziehen und auf der anderen Seite wissen sie, wenn sie dann mal etwas sagen, alles besser.

Reden? Unmöglich.

Kommunikationsversuche mit Teenagern gleichen einem Eiertanz auf einem Minenfeld: Ein falscher Schritt, sprich: ein falsches Wort oder auch nur schon eine falsche Tonalität oder Mimik und zack! kommt es zur Explosion. Und da aus Teenagersicht von den Eltern über die Schule bis hin zur Jahreszeit oder das Wetter eh alles falsch ist, ist vernünftig reden sozusagen unmöglich.

Direkter Draht Handy?

Der einzige funktionierende Kommunikationskanal erscheint das Handy, an welchem sie ständig dran sind. Damit «reden» sie mit ihren Freunden, und dies am liebsten via WhatsApp. Doch trotz den digitalen Möglichkeiten, die sie heutzutage zur Verfügung haben, schaffen sie es aber doch selten, einfach und schnell etwas Konkretes mit ihren Freunden abzumachen. Da werden WhatsApp-Nachrichten hin- und her- geschickt und am Schluss kommt das Treffen aus unerklärlichen Gründen dann doch nicht zustande, weil der Nachrichtenschwall plötzlich versiegt. Statt zu telefonieren und nachzufragen, lässt man es dann einfach sein … ist doch egal. Den Umgang mit dem Telefon haben sie eh verlernt oder erst gar nie erlernt. Ihre Sprache ist reduziert auf ein paar Worte wie «He», «Bro» oder «Alter», dafür mit umso mehr Emojis verziert. Einen längeren geraden Satz kriegen sie meist nicht auf die Reihe. Nicht am Telefon und schon gar nicht face to face.

Und obwohl sie 24/7 am Handy sind, sind sie – he, sorry! – immer genau dann offline oder ihr Akku ist leer, wenn wir sie erreichen wollen …

Kennt ihr das? Wie funktioniert die Kommunikation mit Teenagern bei euch?

Einen weiteren spannenden Beitrag zum Leben mit Teenangern könnt ihr nachfolgend lesen:

Und viele Themen mehr rund um das Thema Teenager und Pubertät findet ihr hier.

Unsere nächsten Clubhouse-Eltern-Talks finden folgendermassen statt:

  • Eltern-Talk „Teenager & Pubertät“ / Deperessionen, Donnerstag, 1. April, 9:30 – 10:30 Uhr
    Die Pubertät ist eine Zeit der Veränderung, in der psychische Erkrankungen wie Depressionen auftreten können. Wie gehen wir damit um?
  • Eltern-Talk „Teenager & Pubertät“ / Essstörungen, Donnerstag, 8. April, 9:30 – 10:30 Uhr
    In der Pubertät verändert sich das Essverhalten von Jugendlichen. Dabei treten Essstörungen vermehrt auf. Wie umgehen damit?
  • Eltern-Talk „Teenager & Pubertät“ / Sport, Donnerstag, 15. April, 9:30 – 10:30 Uhr
    Sport ist für Teenager wichtig. Doch während die einen nur noch chillen, stemmen die anderen Hanteln ad absurdum. Was tun?
  • Eltern-Talk „Teenager & Pubertät“ / Medienkonum, Donnerstag, 22. April, 9:30 – 10:30 Uhr
    Wie viel Medienkonsum ist bei Teenagern vertretbar? Welches sind die Risiken? Wo ist die Grenze zur Mediensucht?
  • Eltern-Talk „Teenager & Pubertät“ / Sucht, Donnerstag, 29. April, 9:30 – 10:30 Uhr
    Teenager probieren Alkohol, Zigaretten oder Cannabis. Aufklärung, Kontrolle, Verbote – wie sollen Eltern damit umgehen?

Wir freuen uns, wenn ihr auch dabei seid und mitdiskutiert!

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4 Kommentare

  • Priska
    31. März 2021 at 13:04

    Oh ja das kenne ich genau? Wenn ich dringend was von meinen Teenagern brauche klappt es am besten per Whatsapp….ausser wenn ich ihnen mitteile das sie doch bitte zu einer gewissen Uhrzeit zuhause sein sollen- ja Genau dann ist angeblich der Akku leer gewesen oder man hatte nur plötzlich keinen Empfang mehr…Wenn wir gemeinsam am Tisch sitzen beim Essen klappt die Kommunikation zwischen unseren Kids am besten,aber eb n Mann muss ihnen die Wörter schon zur Nase raus ziehen um was zu erfahren. Abmachen klappt auch bei ihnen nur per Handy, so gut das sie nach vielen Nachrichten hin und her und dann 5minuten vor ihrem Termin mitteilen das sie nun doch mit uns mitkommen,da der andere nun plötzlich nicht kann oder was besseres vorhabt. Tja früher stand man am vereinbarten Treffpunkt und da hat niemand 5 Minuten davor abgesagt…man musste dann schon dorthin und erklären warum man nicht kann….Tja muss glaub heute beim Abendessen mal mit meinen Kids reden …oder vielleicht schreib ich ihnen dann das ich heute leider nicht kann?

  • Rita Angelone
    31. März 2021 at 22:24

    Liebe Priska, danke für deine witzige Rückmeldung! Es scheint, dass es so ziemlich überall ähnlich zu und her geht! Wir haben sie übrigens auch schon via WhatsApp-Nachricht direkt ins Zimmer nach oben darüber informiert, dass der Znacht imfall parat wäre…. 🙂 Lieber Gruss und weiterhin alles Liebe und Gute euch! Rita

  • Cornelia
    12. April 2021 at 12:44

    Für die Kommunikation mit Freundinnen nutzt unsere Tochter SnapChat und WhatsApp, innerhalb der Familie kommunizieren wir mit Telegram und per VideoChat – so kriegt man den Nachwuchs wenigstens.
    Meine Tochter hinterlässt am liebsten Sprachnachrichten, auf die ihre Freundinnen dann mit Sprachnachrichten antworten. Da kann man doch effektiver gleich telefonieren???

  • Rita Angelone
    12. April 2021 at 12:54

    Liebe Cornelia! Danke für deine witzige Rückmeldung! Ja, genau, um den Nachwuchs zu „kriegen“, kommunizieren wir eben auch anders 🙂 Und bei den Sprachnachrichten frage ich mich tatsächlich auch: Weshalb nicht gleich telefonieren? 🙂 So oder so – ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute! Rita

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