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Stand Up Paddling & Yoga: Morgendlicher Sonnengruss auf dem Brett

Wenn andere noch schlafen: Energie tanken am See

Passend zum warmen Wetter berichte ich euch von meiner ersten SUP Yoga-Erfahrung, die ich dank einer Einladung zu einem tollen Columbia-Event vor zwei Wochen auf dem Zürichsee machen konnte. Getreu dem Columbia-Motto „Trying Stuff“ habe auch ich wieder einmal etwas Neues ausprobiert und … es hat sich mehr als gelohnt!

Energiekick am frühen Morgen

Das Stand Up Paddling – kurz SUP genannt – soll ursprünglich auf polynesische Fischer zurück gehen, die sich in ihren Kanus stehend auf dem Meer fortbewegten. Später wurde das Stehpaddeln eine komfortable Fortbewegungsart für Surflehrer, die mit Hilfe des Paddels schneller unterwegs waren und durch die erhöhte Position auf dem Board auch gleich einen besseren Überblick über die Surfschüler hatten. In den letzten Jahren fand Stand Up Paddling dann immer mehr Verbreitung als Freizeitsport und entwickelte sich zu einer eigenständigen Wassersportart. Stehpaddeln wird vorrangig auf Hawaii, an der US-Pazifikküste, in Australien, auf den Britischen Inseln sowie in Japan betrieben. Auch in Europa hält Stand Up Paddling auf Seen Einzug, unter anderem auch auf dem Zürichsee.

Beim Stand Up Paddling steht man also auf einem – in unserem Falle aufblasbaren – Board und rudert mit einem Paddel über das Wasser. Beim SUP Yoga kommt eine weitere Komponente dazu: Auf dem Board balancierend macht man gleichzeitig auch Yoga-Übungen!

Nach einer kurzen Einführung durch Columbia-Experten gehts los!

Natürlich hatten wir die Wahl, ob wir lieber eine klassische Yoga-Stunde an Land geniessen oder ob wir für einmal eine Yoga-Stunde auf dem Wasser versuchen wollten.

Traumhaft: Yoga am See

Und natürlich entschied ich mich, aufs Ganze zu gehen und mich auf ein Board zu wagen!

Neues Gefühl: Auf der Oberfläche gleitend wie ein Wasserläufer

Es ist kaum zu beschreiben, welche Glücksgefühle aufkommen, wenn man frühmorgens bei frischer Luft und lauen Sonnenstrahlen ganz ruhig und ganz für sich selbst über den spiegelglatten See gleiten kann!

Nach der Überwindung die Glücksgefühle

Was anfänglich ziemlich herausfordernd tönte und Überwindung benötigte, war für mich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit schon ganz gut machbar. Schade, gibt es kein Bild von mir, auf welchem man sehen kann, dass auch ich schon nach einer einzigen Stunde auf dem Board, nicht nur in der Lage war, aufrecht zu paddeln, sondern auch ein paar Yoga-Positionen ausführen und halten konnte.

Nicht nur der Fitnesseffekt ist beim SUP Yoga sehr gross, da das Paddeln und das ständige Balance-Halten auf dem Board den ganzen Körper kräftigen, sondern auch der Wohlfühlaspekt: man ist konzentriert, ruhig und kann Energie und Frische tanken, die nach der Lektion noch den ganzen Tag anhalten und spürbar sind.

Ich bin happy und stolz darüber, dass ich der Columbia-Einladung gefolgt bin und mutig etwas Neues gewagt habe! Das SUP Yoga hat mir ausserordentlich gut getan und ich werde, sobald es die Zeit erlaubt und sich eine Möglichkeit ergibt, diese Erfahrung auf jeden Fall wiederholen!

Wenn Ihr auch einmal SUP Yoga betreiben möchtet, braucht ihr ein aufblasbares Board, leichte Yogakleidung und – weil man diesen Sport nur bei schönem Wetter betreibt – natürlich Sonnenbrille und Sonnencrème. Wo und wie genau findet Ihr unter folgenden Links:

  • SUP-Miete und SUP-Yoga Lektionen im Seebad Enge www.seebadenge.ch und www.supyogazuerich.ch
  • Stand Up Paddle Schweiz / Zürich www.supswiss.ch

Kennt ihr SUP oder SUP Yoga? Wo betreibt ihr diesen tollen Sport?

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1 Kommentar

  • Gaby
    8. Juli 2015 at 07:07

    Ja also, liebe Rita: da lag ich mit meiner FB-Vermutung von SUP und Zumba nicht gar so weit weg :-))). Mit Yoga auf dem Brett ist die Chance wohl höher, drauf zu bleiben, als mit Zumba! Aber so wie ich dich kenne, wäre das dann die nächste Herausvorderung, nicht wahr?
    Es sieht traumhaft aus, bei diesem Wetter und den schönen Fotos. Doch ich bin mir sicher, dass es nicht gar so einfach ist, die Balance darauf zu halten. Übung mach die Meisterin, gäll!
    LG, Gaby

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