Familienleben

Stadtrundgang: Wie Kinder eine Stadt spielend entdecken

Der Rundgang beginnt beim Grossmünster

Letzten Samstag haben unsere Buben erstmals an einem Rundgang durch Zürichs Altstadt teilgenommen. Was anfänglich vielleicht etwas hochgestochen tönen und die Frage aufwerfen mag, ob ein Stadtrundgang überhaupt kindergerecht ist, hat sich rasch als spannende und nachhaltig lehrreiche Aktivität erwiesen.

In kleinen Gruppen suchen die Kinder nach dem Schatz

Der Rundgang begann mit einem Orientierungslauf rund um das Grossmünster und die Kinder suchten in kleinen Grüppchen gespannt nach einem Schatz.

Die Schlange bedankt sich bei Karl dem Grossen mit einem Diamanten

Nachher erfuhren die Kinder mehr über die Legende von Karl dem Grossen, der Schlange und dem Bau der Wasserkirche und wussten dann auch, weshalb das benachbarte Haus zum Loch diesen Namen trägt.

Karl der Grosse in der Krypta des Grossmünsters

In der Krypta des Grossmünsters inszenierten die Kinder die Krönung von König Otto nach.

Die Geschichte des Lindenhofs

An der Limmat erfuhren die Kinder, wie sich der Lindenhof im Laufe der Zeit verändert hat und …

So könnte die Burg auf dem Lindenhof ausgesehen haben

modellierten mit Knete nach, wie die Burg vor langer Zeit ausgesehen haben könnte.

Ein Ehgraben – enger geht nicht mehr

Am meisten imponiert hat allen der Gang durch das Schiissigässli. Die Kinder konnten sich dadurch sehr bildhaft vorstellen, wie die Menschen früher ohne Kanalisation gelebt haben…!

Der Neumarktbrunnen ist einmal explodiert

Beim Neumarktbrunnen hörten die Kinder gespannt zu, wie dieser einst explodierte und zeichneten, wie der Brunnen früher ausgesehen haben könnte.

Was könnte den Brunnen früher geziert haben?

Dabei erfuhren sie, dass einst die Figur des Jupiters den Brunnen zierte.

Da, da! Da ist das Grossmünster

Im Haus zum Rech – einem der schönsten und eigenwilligsten Bürgerhäuser Zürichs  – konnten die Kinder das historische Stadtmodell von Zürich um 1800 noch betrachten, bevor der abenteuerliche Stadtrundgang mit vielen Geschenken zu Ende ging.

Karl der Grosse – mit Riesenkrone -, die Schlange und das Nest mit den Eiern

Wieviel unsere Buben von diesem Rundgang mitbekommen haben, haben wir erst zu Hause und in den darauf folgenden Tagen realisiert: da wurden mit der geschenkten Knete die verschiedenen Etappen des Rundgangs nachgestellt und beim anlässlich des Sechseläuten Besuch der Zürcher Altstadt erkannten die Buben jeden gesehenen Ort mit Namen und dazugehöriger Geschichte. Einfach unglaublich!

Und um Euch noch etwas gluschtiger zu machen, hier noch ganz viele Bilder:

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7 Kommentare

  • Malin
    16. April 2013 at 06:05

    Ich fände denn orientierungslauf um dass grossmünster wahrscheinlich am tollsten doch die ganze Führung tönt ganz cool … Ich würde mich sehr freuen

  • nathi
    16. April 2013 at 06:38

    ich glaub euserà tochter wird dä ol lauf guàt gfallä und s schissigässli wird sie ganz spannend finde, au wenn sie zerst wird dänke, ihhh, wàhhhh;-)

  • Patrizia
    16. April 2013 at 06:50

    das hört sich spannend an.für so sachen sind wir immer zu haben.
    also wir würden uns sehr darüber freuen.

  • taiana
    16. April 2013 at 06:59

    Das Thema Karl der Grosse und die Schlange die sich mit einem diamant bedankt könnte meine Kleine am meisten interessieren,sie ist im moment gerne beschäftigt mit königsreich drachen etc.

  • Steena
    16. April 2013 at 07:38

    Mein Sohn wäre wohl von der Schatzsuche begeistert, meine Tochter vom Kneten, aber auch alles andere hört sich toll an!

  • Nicole B.
    16. April 2013 at 07:39

    Also Nando fände wohl das Schissigässli am spannendsten…. 😉

    Ich finde solche Stadtrundgänge ja echt der Hammer, denn so erwerben sie spielerisch ein Kulturverständnis. Und besonders toll finde ich es, wenn man die Stadt, in welcher man wohnt, auch etwas kennt. Viele Stadtbewohner kennen viele Weltstädte sehr gut, aber ihre eigene Stadt nicht.

  • Katharina
    16. April 2013 at 14:36

    Wir hatten in Neuenburg zum 2000-Jahr-Jubiläum einen ähnlichen Rundgang mit Schatzsuche (und ganz viel Schokolade am Ende). Leider war Kurzer da noch etwas klein, um wirklich davon profitieren zu können.

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