Familienleben Gesundheit

Sommergrippe und Kinderängste

Unseren Kleinen hats erwischt – hohes Fieber und Durchfall, ziemlich sicher eine Sommergrippe!

Aber weshalb tritt ausgerechnet im Sommer eine Grippe auf?

Zu viel Sonne ist Stress für den Körper. Deshalb erkranken viele Menschen gerade in der schönsten Jahreszeit an der Sommergrippe. Dabei handelt sich um einen Angriff von Erkältungsviren und nicht um die gefürchteten Influenza-Grippeviren wie im Winter.

Wie steckt man sich an?

Erkältungsviren werden (wie die Influenzaviren auch) durch Tröpfcheninfektion übertragen – also beim Sprechen, Husten oder Niesen. Besonders gross ist die Ansteckungsgefahr in Menschenansammlungen wie in Freibädern oder für Kinder auch in der Krippe, im Kindergarten oder in der Schule! Wen wunderts also, dass der Kleine nach einer solch heissen Woche, in der wir häufig in der Badi waren und kurz nach dem Start in der Krippe erkrankt ist? Und wenn man dann noch weiss, dass er die ganze Zeit über vom „Küssen mit einem Gspänli“ erzählt hat, dann ist die Sache sonnenklar!

Was begünstigt zusätzlich die Ansteckung?

Zugluft, starke Temperaturschwankungen – z.B. durch Klimaanlagen in Gebäuden und Autos, offenen Fenstern beim Fahren – kühlen den erhitzten Körper schnell ab und trocknen die Schleimhäute aus. Ideale Bedingungen für die Viren!

Was sind die Beschwerden?

Die Beschwerden sind verschieden und reichen von leichtem Schnupfen, Husten und Gliederschmerzen bis hin zu Fieber, Erbrechen oder Durchfall. Besonders die Nasenschleimhäute sind gefährdet: Klimaanlagen trocknen die Nasenschleimhäute aus und bieten Erregern ideale Bedingungen. Die Nase läuft, die Bronchien werden ebenfalls trocken und der Körper wehrt sich dagegen mit Husten.

Wie kann man vorbeugen?

  • Klimaanlagen gemässigt einstellen, der Temperaturunterschied zur Aussenluft sollte nicht zu gross sein (nicht mehr als 5-6° Celsius). Ausserdem: Kühlanlagen sind „Bakterienschleudern“!
  • direkte Zugluft vermeiden
  • eiskalte Getränke vermeiden (kühlen die Schleimhäute ebenfalls aus)
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr, in Form von leichten Suppen, Tees oder Wasser (hält die Schleimhäute feucht)
  • leichte luftige Kleidung während des Tages, nicht mit nasser oder durchschwitzter Kleidung herumlaufen
  • nach Sonne und Bad: der erhitzte Körper braucht abends Wärme, also rechtzeitig etwas überziehen

Quelle: sprechzimmer.ch

Nun hoffe ich, dass es dem Kleinen bald besser geht… denn, wenn er etwas hasst, dann Zäpfchen!

Hat die Sommergrippe Sie auch erwischt? Wissen Sie, weshalb es Sie erwischt hat? Klimaanlage? Durchzug? Verschwitzte Kleider? Küssen?

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1 Kommentar

  • SomeintPhia
    25. August 2011 at 11:10

    In diesem Jahr hat mich die Sommergrippe noch nicht erwicht.
    Liegt wohl daran, dass

    – ich regelmässig Sport treibe
    – das Auto nicht runterkühle, 22 Grad genügen
    – und auf Temparaturschwankungen mit entsprechender Kleidung ausgleich

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