Sommerferien 2014: Unser Ausflug nach Monte Cassino

Auf der Fahrt von unseren Badeferien an der Baia Domizia zurück nach Colli a Volturno, wo wir zum Abschluss unserer Sommerferien noch ein paar Tage bei Nonno und Nonna verbrachten, haben wir dieses Jahr einen Abstecher nach Monte Cassino gemacht. Schon lange wollte ich diesen geschichtsträchtigen Ort wieder einmal besuchen und ihn dem Familienoberhaupt und den Buben näher bringen. Nicht zuletzt, weil die Greuel, die sich hier und in der gesamten umliegenden Region während des Zweiten Weltkrieges ereigneten, die Kindheit meines Vaters, also von Nonno, aufs Traurigste geprägt haben. Die Abtei Montecassino ist das Mutterkloster der Benediktiner und liegt auf einem 516 m hohen felsigen Hügel im Stadtgebiet von Cassino, einem Industrie- und Universitätsstädtchen, das zwischen Rom und Neapel liegt. Montecassino gilt als eines der bedeutendsten geistlichen und wissenschaftlichen Zentren des Mittelalters. Die allergrösste und allertraurigste Berühmtheit erlangte die Abtei allerdings in der Endphase des Zweiten Weltkriegs, als Montecassino Zufluchtsort für Zivilpersonen war. Trotz gegenteiliger Versicherungen seitens der Deutschen Wehrmacht und des Vatikans befürchteten die Alliierten, dass sich aufgrund der militärisch günstigen Lage des Bauwerks deutsche Soldaten im Kloster aufhalten könnten und führten deshalb im Februar 1944 einen massiven, dreistündigen Bombenangriff auf die Abtei durch. Die Vorbereitungen zu diesem Angriff konnte … Sommerferien 2014: Unser Ausflug nach Monte Cassino weiterlesen