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Saisongerecht: Kürbis Risotto im Wok

Herbstzeit ist Kürbiszeit und etwas vom Feinsten, was man mit Kürbis machen kann, ist ein feiner Risotto.

Zum ersten Mal habe ich letzte Woche den Risotto im Wok zubereitet. Etwas gewöhnungsbedürftig war, dass ich – weil der Wok  so gross ist – von Anfang an schon mit ziemlich viel Bouillon arbeiten musste, damit der Risotto auch wirklich schön mit Flüssigkeit bedeckt war.

Das ständige Rühren bei geringer Hitze, das beim Risotto unabdingar ist, kam mir dagegen einfacher vor. Ich konnte mir doch zwischendurch ein paar Augenblicke gönnen, in denen ich nicht rühren musste, ohne dass der Risotto gleich haften blieb oder gar anbrannte.

Das Resultat war perfekt: ein bissfester, sämiger Risotto mit feinsten Kürbiswürfeli, den auch die Buben sehr fein fanden!

Einzig etwas fehlte noch zum absoluten Glück: einen Pfannen-Glockendeckel. Unterdessen haben wir aber einen, und die nächsten Wok-Gerichte werden damit noch länger schön warm gehalten werden können!

Wir empfehlen dieses einfache und schnelle Familiengericht unbedingt zum Nachkochen – auch in einer herkömmlichen Pfanne natürlich. Das Betty Bossi-Rezept findet ihr hier!

Kocht Ihr viel Risotto? Und was kocht Ihr mit Kürbis?

Unter der Rubrik La Cucina Angelone findet Ihr jede Woche neue besonders familientaugliche Alltagsrezepte, wie zum Beispiel die Risotto-Variante mit Tomaten!

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11 Kommentare

  • Claudia
    23. September 2012 at 09:53

    Mein liebstes Risottogericht ist mit Pelatti, einfach weil es so schnell geht.
    Bei den Kürbisgerichten habe ich ein super vollwertiges Vegi-Rezept: Kürbisgericht aus den Anden. Es ist mit Quinoa, welches man nur im Bioladen bekommt. Mit Basilikum und Curry gewürzt… Mmmmh!

  • Rita Angelone
    23. September 2012 at 11:02

    @Claudia: mit Tomaten machen wir also auch sehr viel Risotto…. und das Anden-Gericht tönt ganz, ganz spannend! Mit Basilikum und Curry?!

  • Nadja
    23. September 2012 at 16:27

    mhhh danke Rita für das Rezept! Werd ich nächstens mal nachkochen… hab ja bei Jucker Farm einen 6kg Muscat Kürbis gekauft 🙂 muss ihn jetzt nur noch verarbeiten zu Suppe und eben mal zu Risotto.

  • Rita Angelone
    23. September 2012 at 16:36

    @Nadja: Kürbissuppe haben wir also auch sehr, sehr gerne!

  • Nadja
    23. September 2012 at 20:43

    @rita, wie machst du die Kürbissuppe? Hab noch nicht das ultimative Rezept gefunden. Die Suppen werden zwar fein aber so aus den Socken hat mich noch keins gehauen 🙁 also zumindest nicht die welche ich selber mache… OK muss dazu sagen das ich bisher immer den roten Knirps nahm und jetzt mal die Sorte wechselte… evt ist es ja das was es ausmacht!

  • SomeintPhia
    24. September 2012 at 08:10

    „Apfel und Birne“ vom vorherigen Eintrag ist das Stichwort hier beim Risotto, denn anlässlich unserer Hochzeit vom Samstag genossen wir unter anderem ein „Apfel-Birnen-Risotto“ .. mhh, war das fein!!

  • Nicole
    24. September 2012 at 09:08

    @Nadja: Bin zwar nicht Rita….
    Ich mache oft Kürbissuppe und schon seit Jahren immer mit dem gleichen Rezept – wichtig finde ich, dass es Kurkuma drin hat und Noilly Prat. Ich bin gerade im Büro und kann daher das Rezept nicht posten. Mache es aber sonst gerne von zuhause aus.
    @Rita: Wage es kaum zu sagen, aber das Risotto lasse ich jetzt total selbständig machen – von meiner neuen Kenwood Cooking Chef…. *schwelg*

  • Suja Stemm
    24. September 2012 at 09:43

    Das sieht ja super lecker aus! Meine Risotti (ist das der Plural?) sind meist mit Pilzen und dann mit viel Weisswein, aber das hier ist bestimmt auch schön Kindsgerecht, wobei der Parmesam nicht gerne gegessen wird, bei uns 😉
    lg Suya

  • Rita Angelone
    24. September 2012 at 21:37

    @Nadja: im Normalfall mache ich sie ganz, ganz simpel, weil ich den eigentlichen Kürbisgeschmack alleine für sich gut finde: etwas Zwiebeln mit dem Kürbis andünsten, mit Bouillon alles weichkochen und NICHTS mehr dazu, alles pürieren und evtl. mit etwas Rahm und ein paar Samen verzieren. Manchmal lasse ich sogar die Zwiebel weg. Die Kinder mögen sie dann am liebsten.
    Sonst kannst du aber diese raffiniertere Variante versuchen, die bei mir z.B. an Festessen gekocht wird: http://www.princess.ch/blog/2012/09/kurbissuppe-mit-orangensaft-und-zimt
    Ich nehme übrigens NIE Kartoffeln dazu. Damit die Suppe schön dick wird, nehme ich einfach viel Kürbis im Verhältnis zur Bouillon.
    Zimt, Curry, Orangensaft – all diese Geschmacksrichtungen passen wunderbar zu Kürbis.

  • Nadja
    25. September 2012 at 07:11

    danke rita! ich hab bisher immer kartoffeln dazu genommen… lass ich im demfalle weg!

    nicole; gerne bin ich an deinem rezept interssiert, danke!

    hab ja 6kg kürbis und kann beide varianten machen 😀

  • Nicole
    25. September 2012 at 22:42

    @Nadja und alle anderen Interessierten:

    Kürbiscrèmesuppe

    Zutaten: (für 4 Personen)

    800 gr Kürbis, geschält, entkernt und in kleine Würfel geschnitten
    1 Stk. Zwiebel, fein gehackt
    1/2 dl Noilly Prat
    1/2 dl Weisswein
    6 dl Bouillon
    1 TL Curry
    Salz, Pfeffer
    1 Prise Kurkuma
    3 dl Rahm oder Halbrahm

    Zum Verfeinern:
    4 EL Schlagrahm (vor Servieren darunterziehen)

    ZUBEREITUNG:

    Die Kürbiswürfel mit der Zwiebel in Butter andünsten. Mit Noilly Prat und Weisswein ablöschen und leicht einkochen lassen. Bouillon dazugeben und ca. 10 Min. köcheln lassen. Mit den Gewürzen abschmecken und danach im Mixer pürieren. Rahm unter die Suppe rühren und erhitzen, jedoch nicht mehr kochen!

    Vor dem Servieren Schlagrahm darunterziehen.

    TIPP: Gedünstete Crevetten dazugeben.

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