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Mit Musik, Tanz und Theater an den Re-Start – jetzt für das neue Schuljahr anmelden

Musikalischer Unterricht: Sind eure Kinder schon angemeldet für das neue Schuljahr?

Musik als Bereicherung

Musik, Tanz und Theater üben zahlreiche positive Effekte auf Menschen aus. Insbesondere auf Schulkinder. Dies wissen wir aus eigener Erfahrung, machen unsere Jungs doch seit Jahren selber Musik. Ein Instrument zu spielen, mobilisiert nicht nur das Gehirn, sondern bereitet auch Freude und ist Balsam für die Seele. Gerade Letzteres haben wir in den vergangenen Wochen dank dem Engagement von Musikschule Konservatorium Zürich (MKZ) eindrücklich erlebt: Der musikalische Fernunterricht war in dieser herausfordernden Zeit eine Bereicherung für die ganze Familie. Und allen Unkenrufen zum Trotz hat Distance Learning im Musikunterricht noch mehr Nähe und eine stärkere Bindung zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler geschaffen.

Kinderzimmer-Konzerte

Inspiriert durch die Italiener, die mit Balkon-Musik gegen den Corona-Blues angespielt haben, hat sich das gemeinsame Musizieren an aussergewöhnlichen Orten und über unübliche Kanäle in den letzten Wochen auch hierzulande verbreitet: Schweizer Musikerinnen und Musiker haben manchen Abend mit online ausgetragenen Wohnzimmer-Konzerten mit Freude und Zuversicht gefüllt, Blasmusik-SchülerInnen von MKZ haben am Sechseläutemontag den Sechseläuten-Marsch simultan aus ihren Fenstern und Balkonen gespielt und Heerscharen von Schülerinnen und Schüler haben über Fernunterricht Woche für Woche Musik in Form von Kinderzimmer-Konzerten direkt ins Haus vieler Zürcher Familien gebracht. Auch bei uns verwandelten sich die Zimmer unserer Jungs zu kleinen Konzertsälen, wo Handy und Tablet als Mini-Bühne dienten.

Musik überwindet jede Grenze

Wer hätte sich vor Corona wirklich vorstellen können, dass Distance Learning auch beim Musikunterricht funktioniert? Dass unsere Jungs auch dann in den Genuss ihrer Keyboard- oder e-Gitarren-Lektionen kommen können, wenn ihre Lehrer in Basel oder Winterthur sitzen und sie selber in Zürich? Dass Musikschule klappen kann, auch wenn weder Lehrpersonen noch Schüler diese Art von Lernen jemals zuvor ausprobiert, geschweige denn eingeübt haben?

Not macht erfinderisch

Not macht bekanntlich erfinderisch. Und schöpferisch. Attribute, die perfekt zu MKZ-Lehrpersonen passen. Mit viel Kreativität und noch mehr Engagement haben sie innert kürzester Zeit den musikalischen Fernunterricht etabliert und während Wochen erfolgreich erteilt. Dabei fungierten – Ironie des Schicksals – ausgerechnet aus pädagogischer Sicht sonst eher kritisch betrachtete Gadgets wie Handys und Tablets als Hauptverbindung zwischen Lehrpersonen und Schüler 🙂

Digital Natives machen Musik

Auf diesen Geräten haben unsere Jungs jedenfalls mir nichts, dir nichts allerlei Tools installiert, die Video-Meetings ermöglichen. Als Digital Natives brauchten sie kaum eine Einführung und waren im Nu mit den neuen Kommunikationskanälen vertraut. Mit ihren Lehrern mussten sie nur noch Zeiten vereinbaren und Zugangscodes austauschen und schon konnte es los gehen mit dem innovativen Musikunterricht auf Distanz.

Paradox? Fernunterricht schafft Nähe und stärkt die Beziehung!

Auch wenn es während des Unterrichts aufgrund von instabilen Netzen hie und da zu Ton- oder Bildverzögerungen kam oder die Musiklehrer bei unseren Jungs zeitweise weder Keyboard-Tastatur oder Gitarren-Griffbrett sahen noch direkt ihre Technik oder Haltung korrigieren konnten, hat sich der Musikunterricht auf Distanz rasch eingespielt. Die kleinen Unzulänglichkeiten konnten der Spielfreude nichts anhaben. Im Gegenteil: Unsere Jungs und ihre Lehrer hatten es lustig, vereinbarten Verständigungszeichen untereinander, tauschten gegenseitig technische Tipps & Tricks aus und rückten allem Social Distancing zum Trotz sogar näher zusammen. Schliesslich sassen die Lehrpersonen Woche für Woche sozusagen in der Casa Angelone, in den Zimmern der Jungs, und die Jungs erhielten ihrerseits Einblicke in die vier Wände ihrer Lehrer.

Distance Learning bringt Abwechslung

Den Lehrpersonen ist es gelungen, die Kontinuität des individuellen Musikunterrichts sicher zu stellen und den persönlichen Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern zu pflegen. Sie haben es geschafft, mit Distance Learning einen abwechslungsreichen Musikunterricht zu bieten, die Freude an der Musik aufrecht zu erhalten und sie haben mitgeholfen, den anspruchsvollen Alltag vieler Familien in diesen langen Wochen mit Musik zu bereichern.

Schwierige Zeiten wecken kreatives Potenzial

Let’s rock – endlich wieder Präsenzunterricht

Nach zwei Monaten Distance Learning hat der Präsenzunterricht für Instrumente und Gesang nun wieder angefangen. Unsere Jungs freuen sich sehr auf die Fortsetzung ihrer Musikstunden – in echt, von Schüler zu Lehrperson, von Mensch zu Mensch. Endlich können sie wieder gemeinsam musizieren – selbstverständlich unter Einhaltung der geforderten Schutzmassnahmen. Und spätestens für den Schuljahresbeginn nach den Sommerferien sollten auch alle anderen Bereiche des MKZ-Angebots zur Normalität zurück kehren können.

Instrumente online kennenlernen…

Im Normalfall hätten interessierte Schülerinnen und Schüler im Frühling die Info-Werkstätten besuchen können. Diese richten sich in erster Linie an Erst- und Zweitklässler, die in der Musikalischen Grundausbildung schon einige Instrumente kennen gelernt haben und nun festlegen wollen, wohin ihre Reise führen soll.

Wie wärs mit e-Gitarre?

Doch dieses Jahr ist in jeder Hinsicht kein Normalfall. Durch den Wegfall der diesjährigen Info-Werkstätten und Elternabende geht MKZ erneut einen innovativen Weg und bietet interessierten Schülerinnen und Schüler viele Informationen online an.

So können Kinder ihre Lieblingsinstrumente von zu Hause aus kennen zu lernen. Denn: Kinder entdecken ihr Lieblingsinstrument oder -fach oft alleine über das Zuhören und Zusehen. Dafür haben die Lehrpersonen innerhalb von nur fünf Tagen zahlreiche Kurz-Videos zur Instrumenten-Präsentation produziert. Fragen rund um den Unterricht, das Üben und das gemeinsame Musizieren beantworten sie – eingespielt wie sie nun alle sind – selbstverständlich persönlich via Skype!

Oder mit Keyboard?

… und fürs neue Schuljahr anmelden

Über alle Angebote im Einzel- und Gruppenunterricht könnt ihr euch über die Webseite Musikschule Konservatorium Zürich informieren. Studiert das kreative virtuelle Angebot gleich mit euren Kindern, lasst euch zum Schulstart 20/21 inspirieren und zum Erlernen von Musik, Tanz oder Theater motivieren, denn: Musik ist in allen Lebenslagen einfach Trumpf!

Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2020. Weitere Informationen findet ihr laufend auf der Facebook-Seite von MKZ.

Besuchen eure Kinder die Musikschule? Wie habt ihr den musikalischen Fernunterricht erlebt? Sind eure Kinder für das Schuljahr 20/21 bereits angemeldet?

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Musik, Tanz und Theater üben zahlreiche positive Effekte auf Menschen aus. Insbesondere auf Schulkinder. Dies wissen wir aus eigener Erfahrung, machen unsere Jungs doch seit Jahren selber Musik. Ein Instrument zu spielen, mobilisiert nicht nur das Gehirn, sondern bereitet auch Freude und ist Balsam für die Seele. Gerade Letzteres haben wir in den vergangenen Wochen dank dem Engagement von Musikschule Konservatorium Zürich (MKZ) eindrücklich erlebt: Der musikalische Fernunterricht war in dieser herausfordernden Zeit eine Bereicherung für die ganze Familie. Und allen Unkenrufen zum Trotz hat Distance Learning im Musikunterricht noch mehr Nähe und eine stärkere Bindung zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler geschaffen.

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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Musikschule Konservatorium Zürich entstanden. Danke, wenn ihr uns dabei unterstützt, im Treppenhaus, auf dem Balkon oder am Telefon und via digitale Kanäle, bei Nachbarn, Freunden, Kollegen und Verwandten die Werbetrommel für MKZ zu rühren!

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