Familienleben

Mann und Frau – der kleine Unterschied beim Essen

Gestern genossen das Familienoberhaupt und ich einen kinderfreien Samstagvormittag. Es war schön, wieder einmal ausgiebig und lange in der Stadt zu brunchen! Dabei ist mir einmal mehr aufgefallen, dass es zwischen Mann und Frau verschiedene Essgewohnheiten gibt – also auch zwischen mir und dem Familienoberhaupt. Die einzige gemeinsame Komponente unseres Frühstücks stellt jeweils der von beiden heissgeliebte Cappuccino dar.

Anschliessend aber scheiden sich unsere Geister, was unsere Frühstücksvorlieben anbelangt: Während ich einfach nicht auf Zürichs feinstes Birchermüesli verzichten kann, verfällt das Familienoberhaupt – seinerseits grosser USA Fan – jedes Mal dem American Breakfast!

Diese Beobachtung hat mich dazu bewogen, etwas mehr über die Unterschiede in den Essgewohnheiten von Mann und Frau zu erfahren. Folgendes habe ich heraus gefunden:

Die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Speiseplan haben vor allem evolutionsbiologische Gründe. Männer gingen früher zur körperlich anstrengenden Jagd, während Frauen sammelten und sich in der Höhle um Kinder und Familie kümmerten. Entsprechend essen Männer seit jeher mehr Fleisch und Frauen mehr vom „gesammelten Grünzeug“.

Männer:

  • haben eine Vorleibe für Fleisch und Protein, da sie für sportliche Betätigung gewappnet sein wollen (früher benötigten sie dies für die Jagd)
  • fühlen sich für die Fleischzubereitung (Grill) verantwortlich (nach dem Motto: „Wer das Mammut gejagt hat, soll es auch zubereiten.“)
  • beherrschen die „feine Küche“ besser, die meisten „Sterne-Köche“ sind männlich
  • essen von Natur aus nicht viel Obst und Gemüse (Grünzeug ist  Weiberzeug)
  • sind gegen Diäten meistens immun
  • sind aber disziplinierter als Frauen, wenn sie dann aber doch abnehmen wollen, da sie von Natur aus eine stärkere Zielfokussierung haben
  • sind nicht besonders Fan von Light-Produkten und trinken deshalb lieber Coke-Zero
  • trinken am liebsten Bier
  • werden eher von Alkohol dick

Frauen:

  • waren schon immer eher für „das Grünzeug“ zuständig
  • essen – wenn überhaupt – mageres Fleisch
  • ziehen Fisch vor
  • sind häufiger Vegetarier
  • sind fürs „Kochen, Backen, Schmoren“, also „weibliche“ Kompetenzfelder zuständig
  • halten sich meist zu dick
  • haben schon mehrere Diäten durchgeführt
  • sind aber nicht so diszipliniert und können häufig das Gewicht nicht langfristig halten
  • haben eine Vorliebe für die Kombination fett und süss, die eine Einlagerung von Körperfett fördert
  • werden häufig von Süssigkeiten dick
  • trinken gerne Prosecco
  • haben eine Vorliebe für Light-Produkte und trinken drum auch gerne Coca Cola light

Und ganz allgemein: Gekocht wird meist für die männlichen Bedürfnisse. Soziologen haben herausgefunden, dass 90% der Frauen in Partnerschaften dem männlichen Geschmack entsprechend kochen und sich selbst dem Gaumen ihres Gatten anpassen.

Quelle: aok.de

Welche weiteren Unterschiede kennen Sie im Essverhalten von Mann und Frau?

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