Familienrezepte

Maluns mit Apfelmus: Nachtessen wie in den Ferien im Bündnerland

Maluns mit Apfelmus

Währschaft und fein – Maluns mit Apfelmus

Maluns: Klassiker aus der Bündner Küche

Maluns ist ein traditionelles Schweizer Kartoffelgericht aus der früheren armen Bauernküche des Kantons Graubünden. Man sagt, dass die Spezialität erstmals 1758 auf Schloss Marschlins in Landquart auf den Tisch kam. Bis zu jenem Zeitpunkt genoss man die Kartoffeln nur „gesotten“ oder „gebraten“. Besonders beliebt waren Maluns bei Bauernhochzeiten, wo sie nicht fehlen durften. Auch heute noch zählt das Gericht zu den beliebtesten aus der Region.

Maluns: Keine Rösti, sondern Ribeli

Anders als Rösti bestehen Maluns aus am Vortag gekochten, fein geriebenen Kartoffeln, die mit Mehl vermischt und in Butter langsam zu kleinen Kügelchen geröstet werden. Zu Maluns passt ein schönes Stück Alpkäse oder Apfelmus. Vielfach wird zu den Maluns Milchkaffee getrunken.

Einfach und nahrhafte Bauernküche

Maluns sind ein gutes Beispiel für einfache, ländliche Esskultur: Aus einfachen, lokalen Zutaten wird eine feine, nahrhafte Mahlzeit gezaubert, die der ganzen Familie schmeckt!

Diese Zutaten benötigt ihr für die Zubereitung von Maluns

  • 800 Gramm Gschwellti (aus mehligkochenden Kartoffeln)
  • 100 Gramm Weissmehl
  • 1 1/2 TL Salz
  • 100 Gramm Butter

Und so bereitet ihr die Maluns zu

Die gekochten, geschälten Kartoffeln reibt ihr an der Röstiraffel und mischt sie mit Mehl und Salz. Nun erwärmt ihr die Hälfte der Butter in einer Bratpfanne, gebt die Hälfte der Kartoffelmasse dazu und bratet sie bei kleiner Hitze unter Wenden und Rühren, bis sich daraus goldbraune Kügeli bilden. Diese erste Hälfte stellt ihr bei Seite und hält sie warm, während ihr mit der zweiten Hälfte dasselbe macht. Die Maluns könnt ihr mit selbstgemachten Apfelmus und Käse servieren. Ein gelingsicheres Rezept findet ihr in unserem Beitrag Apfelmus: Der Liebling aus Kindertagen.

Kennt ihr Maluns? Macht ihr sie auch selber? Wie serviert ihr diese Bündner Spezialität?

Weitere familientaugliche Rezepte rund um Kartoffeln findet ihr hier:

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1 Kommentar

  • Stellina
    2. Februar 2019 at 07:34

    Mmm klingt fein. Das Gericht kenne ich nicht. Das könnte ich heute mal ausprobieren, haben noch Kartoffeln übrig!

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