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Kinder und Musik: Welches Instrument eignet sich für den Einstieg?

Kinder und Musik: Welches Instrument eignet sich für den Einstieg?

Keiner zu klein, auch ein Mozart zu sein

Mozart soll angeblich bereits im Alter von 3 Jahren seine ersten Stücke komponiert haben. Dennoch heisst es, soll man bei einem Kind warten, bis es 5 Jahre alt ist, um es ein Musikinstrument lernen zu lassen. Ein Kind muss in der Lage sein, eine halbe Stunde lang still zu sitzen und aufmerksam zu sein. Es muss auch im Stande sein zu akzeptieren, dass es nicht sofort „richtige“ Musik machen wird, sondern erst lernen und üben muss.

Welches ist das richtige Alter?

Offenbar werden also Musikinstrumente plusminus im Alter von 5 Jahren zum Thema. Ich kann das bestätigen: seit längerem schon kramt der Grosse immer und immer wieder seine Musikinstrumente hervor, ist dann aber etwas enttäuscht darüber, dass er nicht wirklich mehr als nur etwas daran zu zupfen, darauf zu klimpern oder damit zu pfeifen vermag.

Welches ist dar richtige Vorgehen?

Deshalb habe ich mir die Frage gestellt, ob es jetzt der passende Zeitpunkt sein könnte, um mit ihm einen nächsten Schritt zu gehen. Nur: welchen?

  • Soll ich ihm eine kleine Blockflöte besorgen und mit ihm zusammen die ersten Handgriffe und Noten lernen?
  • Ist die Blockflöte überhaupt das richtige Instrument für einen Einstieg?
  • Ist es besser, er lernt zusammen mit mir oder geht es einfacher, wenn er eine Lektion – evtl. zusammen mit anderen Kindern – besucht?
  • Oder soll ich die Finger davon lassen und warten, bis er mit dem expliziten Wunsch, ein ganz bestimmtes Musikinstrument zu lernen, auf mich zu kommt?

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

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6 Kommentare

  • Katharina
    7. Oktober 2011 at 13:30

    Heutzutage würde Mozart abgeklärt und dann unter Ritalin gesetzt, womit die Musiksache erledigt wäre 😉

    Eigene Erfahrungen habe ich keine, aber mein jüngster Bruder hatte – auf eigenen Wunsch! – ab vier Jahren Violinenunterricht, ab der 1. Klasse dann Holzbläser und ab der 5. oder 6. noch Gitarre 🙂 Aber hier reden wir von einem hoch begabten Jungen, der eine Karriere als Musiker macht, nie was anderes wollte und vermutlich nie was anderes wollen wird 🙂

    Was schlägt denn dein Grosser vor? Würde er gerne ein Instrument lernen, und welches? Würde er lieber von dir lernen oder von einer richtigen Lehrerin, eventuell in einer Gruppe?

    Viele Musikschulen bieten Schnupperstunden an, das wäre vielleicht was. Oder die Migros Clubschule, mit gemieteten Instrumenten, da könnte er nach 10 Mal wieder aufhören wenn’s ihm nicht gefällt.

    Ernsthafter Musikunterricht geht einfach schnell in’s Geld, das müsst ihr euch im Klaren sein. Es macht nämlich keinen Spass, auf einem billigen Instrument von schlechter Qualität zu spielen. Und ohne Spass kein Üben, ohne Üben keine Freude. Gute Instrumente kosten ihr Geld. Daneben muss man sich überlegen, ob Gruppen- oder Einzelunterricht, Clubschule oder Konsi.

  • Frau Rauf und Runter
    7. Oktober 2011 at 20:26

    @Katharina ➡ Mozart *schmunzel

    @Musikinstrument
    Ich selbst habe zuerst Blockflöte gelernt, etwa im Alter von 5/6 Jahren, danach wechselte ich auf Querflöte und später auf Saxophon!
    Ich würde wohl mal die Frage mit dem Grossen besprechen und schauen ob es ihn interessieren könnte! Falls ja: unbedingt weiterverfolgen und Abklärungen tätigen!
    Evtl. würde er ja gerne mit einem Gspänli gemeinsam in die Blockflötenstunde gehen!
    Wenn es bei uns soweit ist: möchte ich ein Mädchen fragen, welches auch Blockflöte spielte! Ein geeignetes Lernbuch gibt es 100%ig und eine Hexerei ist es nicht!
    Ich erlernte es bei einem Nachbarsmädchen, welche sich so, durch die Anfrage meiner Mum, ein gutes Sackgeld verdiente, waren wir doch schlussendlich 5 Kids, die zu ihr gemeinsam jede Woche 30′ Blockflötenunterricht gingen 😉
    Aber obs solche Mädchen noch gibt: keine Ahnung :mrgreen: denke ein Versuch (Suchaktion Blockflöten-Lehrerin) könnte es sicherlich sein!
    Bin gespannt was du dann machen wirst und hoffe davon zu lesen 😉

  • nicole Vetsch
    8. Oktober 2011 at 17:03

    Ich fragte mich auch, ob ich jetzt 2 Jahre Flöte über mich ergehen lassen muss. Die nette Dame der Musikschule meinte jedoch; Die Zeiten haben sich geändert. So konnte unsere Älteste in der ersten Klasse mit grosser Freude das Gitarrenspielen lernen. Was sie auch Heute in der 5. noch macht. Unsere Jüngere hat soeben, auch in der 1. Klasse, begonnen Djémbe zu spielen. Das Ziel, Schlagzeugerin. Arme Nachbarn!

  • Rita Angelone
    8. Oktober 2011 at 20:07

    @Nicole V.: wow – grad beide Mädchen musikalisch? Das finde ich sehr schön!

  • Bionic Hobbit
    11. Oktober 2011 at 12:30

    Mein grosser sitzt mit 5 Jahren noch keine 30 Minuten lang still….. und so Perkussionsinstrumente hat er zu Hauf, auch eine Mundharmonika und ein 1.5 Oktaven-Keyboard oder ein Glockenspiel, auf dem er wenigstens mal Hänschen Klein spielen könnte, wenn es ihn interessieren würde…. als ich warte noch ein bisschen. Ich finde Musikunterricht auch wichtig, wenn ein Kind nicht eine Superbegabung hat. Es gehört ein bisschen zur Allgemeinbildung. Aber nicht dringend mit 5.

  • Rita Angelone
    11. Oktober 2011 at 17:54

    @Bionic: Ich geb dir recht – pressieren tuts nicht.

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