Familienleben

Januar-Loch: Allerhand Spartipps aus Eurem Familienleben

Budget oder Haushaltsbuch führen

Wir haben es nun schon ein paar Mal gehört oder gelesen: wer wirklich gezielt Kosten sparen will, muss ein Budget oder ein Haushaltsbuch führen.

So macht es zum Beispiel Sarah H.: „Ich habe ein Jahr lang ein Haushaltsbuch geführt, in welchem ich alles, was wir ausgegeben haben, eingetragen habe. Auf dieser Grundlage haben wir dann verschiedene Kontos eröffnet: Versicherungen, Steuern, Auto, Haus, Ferien etc. Jeden Monat geht per Dauerauftrag der im voraus berechnete Betrag direkt vom Lohnkonto auf eines dieser Konti. Was übrig bleibt, ist das Haushaltsgeld, das pro Monat für alles andere zur Verfügung steht. Wenn zwischendurch etwas Haushaltsgeld übrig bleibt, geht dieses dann auf das Sparkonto.“

Rahel V. hat mit Excel selbst einen Budget-Plan erstellt und schreibt wöchentlich alle Ausgaben in die Liste. Bevor sie dies einmal die Woche macht, schreibt sie täglich alle Ausgaben auf ein Notizzettel. Vor jede Ausgabenspalte hat sie bereits einen ungefähren Ausgabewert gesetzt, damit sie sehen kann, was pro Monat überhaupt drinliegt bzw. wo es auch Abweichungen geben kann.

Martina B. hat sich auch ein Excel-File eingerichtet. Auf detailierten Tabellenblättern sind die erschiedenen Budgetposten aufgelistet, die dann auf einem Blatt zusammen gefasst werden.

Nützliche Links zum Thema Budget findet ihr nachfolgend:

Nur Bares ist Wahres

Ein weiterers bewährtes Mittel, um die Kosten im Griff zu halten, ist nach den Erfahrungen von Sandra H. auch möglichst viel bar zu  bezahlen bzw. möglichst wenig die Kreditkarte einzusetzen.

Nützliche Links zum Thema Geld findet ihr nachfolgend:

Ausmisten und versilbern

Sandra P. mistet an Schlechtwetter-Tagen alles aus: „Dabei fällt so einiges an und die Sachen setze ich gerne über Kleinanzeigen ab, so dass ich mit dem „Gewinn“ doch wieder einiges wieder zur Verfügung habe! Das gleiche gilt für meinen Vorratsschrank, allerdings durchstöbere ich nach dem Ausmisten gerne das Netz, um mir ein paar Ideen für die Verwertung zu holen. Eine ideale Zeit, um mal wieder neue Rezepte auszuprobieren.“

Nützliche Links zum Thema verkaufen findet ihr nachfolgend:

Die bisher erschienenen Spar-Beiträge zum Januar-Loch findet ihr hier:

Kommen Euch noch weitere Tipps in den Sinn, um Geld zu sparen und das Familienbudget zu entlasten?

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10 Kommentare

  • jannine
    10. Januar 2013 at 09:41

    Also wir machen es genau wi sarah h. Haben auch diverse konti für diverse posten…habe so unser budget gut im griff…

  • Marion
    10. Januar 2013 at 09:44

    Auf Fertiggerichte verzichten und selber kochen. Ist günstiger, gesunder und schmeckt erst noch viel besser.

    Nicht täglich Fleisch essen. Wenn, dann kaufe ich aber Fleisch aus artgerechter Haltung, das ist mir wichtig.

    Beim Fleisch auch „unpopuläres“ wie Siedfleisch machen. Uns schmeckts super und das Rindli soll ja nicht nur des Filets wegen sterben.

    Grössere Portionen kochen bei Saucen und diese dann in sinnvollen Portionen einfrieren. Kommt etwas günstiger und spart Zeit.

    Zeitschriften/Zeitungen mit jemandem teilen. Schadet keiner Zeitung, zweimal gelesen zu werden.

    Menüplan erstellen. So ist das Essen abwechslungsreich und man kauft wirklich nur ein, was gebraucht wird.

    Velo nehmen statt des Autos oder mal ein Stück zu Fuss gehen.

    Mitglied in Bibliothek und Ludothek werden. So können Bücher und Spielsachen immer mal wieder ausgewechselt und ausprobiert werden.

  • Rita Angelone
    10. Januar 2013 at 12:54

    @Jannine: wir führen übrigens auch verschiedene Konti!

  • Rita Angelone
    10. Januar 2013 at 12:55

    @Marion: danke für die vielen Tipps!

  • Claudia
    10. Januar 2013 at 13:45

    Ich bin ziemlich erstaunt darüber, dass ihr alle einen Budgetplan /Haushaltbuch führt..?
    Bei uns geht jeden Monat ein Teil des Geldes auf das Sparkonto und der Rest auf’s Haushaltkonto. Je nachdem wieviele Rechnungen wir zu bezahlen haben, bleibt der Betrag X übrig und der muss dann bis zum Ende des Monat reichen. Schaffe dies eigentlich immer ohne Probleme. Wenns dann doch mal knapp wird hole ich das Fleisch aus dem Keller (Gefriertruhe) oder es gibt mal Gemüse aus der Dose, was ich auch immer in Reserve habe.
    Wir sind übrigens eine 5-köpfige Familie mit nur einem Einkommen! Ich bin „nur“ Hausfrau, Mutter etc… Ich gehe aber praktisch nie in den Coop einkaufen, da es mir dort zu teuer ist! Wir kaufen ein bei Migros, Lidl, Aldi und Spar. Preise vergleichen lohnt sich!! Oder auch mal ein NoName-Produkt ausprobieren!

  • Melanie G.
    10. Januar 2013 at 20:44

    Ich spare vorallem Geld mit dem Wochen-Menue-Plan, seit ich den mache, kann ich einen grösseren Einkauf pro Woche machen und ich kaufe nicht „sinnlos“ Essen ein. Bei uns steht auch nicht jeden Tag Fleisch auf dem Tisch. Markenprodukte kaufe ich nur ganz selten.

  • Nadia
    10. Januar 2013 at 22:12

    Wir sparen auch hauptsächlich beim Essen. Aktionen und 50%-Artikel am Ende des Tages, Cumulus, Rabattcoupons etc. Und wir gehen praktisch nie auswärts Essen! Höchstens mit einem DeinDeal/DailyDeal/Groupon-Gutschein.

    Kleider kaufe ich Secondhand, oder im Ausverkauf, wobei ich für mich sehr selten was neues zum Anziehen kaufe. Aber bei Kinderkleidern kann ich nicht wiederstehen…
    Auf facebook gibts verschiedene Gruppen, wo man günstig Kleider kaufen und natürlich auch VERkaufen kann. Für Kinderkleider/Spielzeug ist ‚MAMALICIOUS Flohmarkt‘ meine Lieblingsseite,
    für Erwachsenenbekleidung schaue ich gerne mal bei Shari’s Cyber Flohmi‘ vorbei.

    Wenn wir schon beim Thema facebook gelandet sind: Auf facebook gibt es auch Verschenke- und Tauschgruppen. Die bekannteste ist wohl ‚zu verschenken‘. Da kann man Dinge verschenken, Angebote/Geschenke annehmen, die gepostet werden, oder man kann einen spezifischen Gegenstand suchen und hoffen, dass jemand eben diesen hat und nicht mehr braucht. 🙂

    Dinge verschenken, verkaufen, reparieren oder recyclen, spart auch viel Geld. Anstatt die altgedienten Möbel ins Hagenholz zu bringen und teure Entsorgungsgebüren zu bezahlen, verschenkt sie an jemanden, poliert sie auf und verkauft sie auf ricardo.ch, oder überlegt Euch, ob Ihr sie nicht zweckentfremden und ihen ein zweites Leben schenken könnt.

    Und zu guter letzt: Ich liebe Bücher und CDs, deshalb kaufe ich diese auch gerne neu. Ich weiss, ich könnte viel Geld sparen, wenn ich in Bibliotheken gehen würde. Aber ich komme so selten zum lesen, dass ein Monat Rückgabefrist längst nicht ausreicht. Hier mein Tipp: ExLibris. Holt Euch für 12.- jährlich eine Clubmitgliedschaft. Da bekommt Ihr alle 2 Monate Rabattcoupons, wo Ihr auf alle deutschsprachigen Bücher nochmals 10% habt (insgesamt 30% auf den normalen Handelspreis). Allerdings müsst Ihr die Bücher und CDs in der Filiale Eurer Wahl, gegen Vorweisen der Clubkarte und Abgabe eines Rabattbons, selber abholen.

  • Nickita
    13. Januar 2013 at 13:13

    Also ich habe eine alte Agenda genommen, da hat es ja zuhinterst leere Blätter und da schreibe ich Monat für Monat meine Ausgaben also Einkäufe auf…und ich sehe dass es fast jeden Monat gleichviel ist…ist intressant zu wissen, so kann man sich das Geld einteilen.

  • Rita Angelone
    13. Januar 2013 at 13:19

    @Nickita: ja, eigentlich ist es ganz einfach und es braucht kein ausgeklügeltes Budget.

  • Chrisch
    13. März 2014 at 23:38

    Jetzt wäre es noch super, wenn es die excel-Dateien zum Download gäbe. Wäre dankbar. Merci beaucoup….

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