Familienleben Kolumne

Neue Hosentaschen-Schätze – der Mund-Nasen-Schutz

Immer dabei - der Mund-Nasen-Schutz
Immer dabei – der Mund-Nasen-Schutz

Die Hosentaschen-Kontrolle

Ihr kennt es bestimmt: Beim Waschen von Hosen oder Jacken kommt es immer wieder vor, dass der Träger oder die Trägerin etwas in den Taschen vergisst, das während des Waschvorgangs entweder die Wäsche vollfusselt oder zerlöchert oder aber sogar die Waschmaschine beschädigen könnte. Deshalb tut man ja beim Waschen gut daran, die Kleidungsstücke vorher nicht nur nach Farbe, Verschmutzungsgrad, Textilart und Waschtemperatur zu sortieren, sondern auch nach Fremdkörpern aller Art zu durchsuchen.

Hosentaschen-Schätze einst

Waren es einst Hosentaschen-Schätze wie Steine, Stecken oder Schneckenhäuser, die wir vor dem Waschen aus den Hosen und Jackentaschen unserer Buben klauben mussten, suchten wir sie später nur noch nach zerknitterten Papiernastüchern ab. Diese sind – werden sie irrtümlicherweise mitgewaschen – bekanntlich besonders ärgerlich, denn sie geben ihre Fasern so hartnäckig an die gesamte Wäsche ab, dass weder das gezielte Abzupfen von Hand noch das flächendeckende Entfernen mit dem Kleiderroller nützen und nichts anderes übrig bleibt, als alles gleich nochmals zu waschen.

Hosentaschen-Schätze heute

So wie es das Mysterium der verlorenen Socke in der Waschmaschine gibt, so existiert offenbar auch das Phänomen des inkognito in die Wäschetrommel gelangten Papiernastuchs. Egal, wie akribisch wir die Schmutzwäsche jedes Mal untersuchen – die Merkwürdigkeit tritt immer wieder auf. Neuerdings in einer abgewandelten, zeitgemässen Form, und zwar als zerknüllter Mund-Nasen-Schutz, den die Jungs nach dem Busfahren in die erstbeste Hosen- oder Jackentasche stecken, von wo er nicht mehr ans Tageslicht zurückfindet, sondern genau so unerklärlich wie die Nastücher in unserer Waschmaschine landet.

Corona hat uns viel Neues beschert. Auch eine neue Form von Hostentaschen-Schätzen.

Nach welchen Hosentaschen-Schätzen sucht ihr die Jacken- und Hosentaschen ab?

immer mittwochs im Tagblatt der Stadt Zürich

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1 Kommentar

  • Priska Hösli
    9. September 2020 at 17:52

    Oh jaa diese Hosentaschenschätze…. Meistens wenn ich mal nicht schaue, ist da bestimmt eines dieser Papier Tüchern drinn welches sich in 1000 kleine Fetzen über alle meine Wäsche verteilt. Auf die Frage wer wohl sein Taschentuch vergessen hat, gibt mir ja nie jemand Antwort… Tja ich sage aber dann auch nichts wenn ich hie und da mal wieder Kleingeld in den Taschen finde… Auch auf Nachfragen meiner Kinder… Weiss ich dann von nichts??

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