Familienleben Podcast

Haushaltshilfen anstellen – einfach, korrekt und fair

Haushaltshilfen anstellen - einfach, korrekt und fair
Korrekt und fair – schön, dass wir quitt sind!
Werbung in Zusammenarbeit mit quitt.

Von der Suche bis zur Abrechnung – Entlastung auf allen Ebenen

Wer eine Haushaltshilfe hat, weiss: Allein die Suche nach einer geeigneten Person ist schwierig. Hat man sie gefunden, stellen sich die nächste Fragen: Wie stellt man den Arbeitsvertrag aus? Wie erstellt man eine korrekte Lohnabrechnung? Welche Versicherungen muss man abschliessen? Und wie sieht es aus im Falle von Krankheit, Unfall oder Mutterschaft? Die Administration rund um Anstellungsverhältnisse ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch komplex und erfordert Wissen in Sachen Arbeits- und Versicherungsrecht. Die ersehnte Entlastung stellt sich vor lauter Papierkram und Kopfzerbrechen nicht ein, das Risiko, das Anstellungsverhältnis aus Unwissen oder aus Bequemlichkeit nicht gesetzeskonform zu regeln, ist gross. Im Gespräch mit Marie-Christin Kamann, CEO von quitt., erfahren wir, weshalb es sich auf allen Ebenen lohnt, Unterstützung in Anspruch zu nehmen und Haushaltshilfen korrekt und fair anzustellen. Interessierten Familien schenken wir gleich ein Startguthaben bei quitt.

Haushaltshilfen anstellen mit quitt.

Eine Reinigungskraft, eine Nanny, eine Seniorenbetreuung – Haushaltshilfen entlasten uns im Familienalltag enorm. In der Schweiz stützen sich rund eine halbe Million Haushalte auf eine externe Hilfe. Das zeigt, wie gefragt und wichtig die Arbeit ist, die Haushaltshilfen leisten. Leider arbeitet rund die Hälfte schwarz und ohne soziale Absicherung. Das ist nicht nur illegal, sondern auch unfair. Menschen, die uns mit ihrer Leistung im Familienalltag entlasten, verdienen genauso viel Wertschätzung, eine faire Entlöhnung und soziale Absicherung wie sie uns selbst auch zusteht. Was müssen wir bei der Anstellung einer Haushaltshilfe beachten? Weshalb ist es wirtschaftlich und gesellschaftlich wichtig, dass wir bei der Anstellung von Haushaltshilfen alles legal und fair abwickeln? Darüber haben wir mit Marie-Christin Kamann, CEO von quitt. gesprochen.

Haushaltshilfen anstellen - einfach, korrekt und fair

Marie-Christin Kamann ist CEO bei ServiceHunter AG | quitt. Sie lebt mit ihrem Mann und Kindern (13 und 15 Jahre alt) in der Nähe von Zürich. Selbstverständlich nutzt sie den quitt.Service selber auch für Ihre eigene Putzhilfe.

Liebe Marie Christin, was ist quitt. kurz und bündig erklärt?.

quitt. ist 2010 als ETH Spin-off gegründet worden. Wir bieten einen digitalen Service an, der sich um die Anstellung von privaten Haushaltshilfen kümmert und die damit verbundenen bürokratischen Prozesse wie Abrechnungen, Versicherungen oder die Kommunikation mit den Behören übernimmt. Wir setzen uns dafür ein, dass die Anstellungsverhältnisse in Schweizer Haushalten korrekt, sicher und fair abgewickelt werden. Oder anders gesagt: Mit unserer Unterstützung sind alle Parteien untereinander quitt!

Unsere Vision ist es, dass Haushaltshilfen genauso korrekt, sicher und fair angestellt werden wie alle anderen ArbeitnehmerInnen in der Schweiz auch und dass es keine Schwarzarbeit in Schweizer Privathaushalten mehr gibt.

Welche Art von Haushaltshilfe wird in der Schweiz am meisten von Familien in Anspruch genommen?

Den grössten Anteil stellen die Putzhilfen dar. Laut einer Comparis-Studie von 2018 beschäftigt jeder 7. Schweizer Haushalt eine Reinigungsperson, das sind schweizweit gemäss Bundesamt für Statistik 92’000 Angestellte. Es folgen Nannys beziehungsweise Babysitter und dann Pflegehilfen für die Seniorenbetreuung. Aber auch Gärtner oder Nachhilfelehrpersonen können zu Haushaltshilfen gezählt werden. Überwiegend sind es Frauen, die als Haushaltshilfen tätig sind. Viele haben einen Migrationshintergrund.

Wie sieht es aus mit der Akzeptanz vom «sich helfen lassen» – fällt es Familien leicht, sich Unterstützung zu holen? Wie schätzt du das ein? Hat sich diesbezüglich in den letzten Jahren etwas verändert?  

Die Akzeptanz ist in den letzten Jahren gestiegen. Immer mehr Paare und Familien leisten sich Entlastung bei der Haushaltsarbeit.

Auch weicht das traditionelle Rollenbild immer mehr auf. Viele Frauen möchten auch nach der Familiengründung weiter arbeiten und werden darin von ihren Partnern unterstützt. Daraus entsteht eine Selbstverständlichkeit, sich im Haushalt und bei der Kinderbetreuung unterstützen zu lassen. Es ist aus meiner Sicht auch viel weniger eine Frage des überlastet Seins als Eltern, sondern vielmehr eine Überlegung, wo investiert man seine zeitlich begrenzten Ressourcen am besten oder am liebsten und lagert im Gegenzug gewissen Tätigkeiten aus. Zudem wird unsere Gesellschaft immer älter, möchte gerne so lange wie möglich selbstbestimmt zu Hause leben. Deshalb hat auch die Bedeutung der Pflege von Senioren und der Haushaltshilfe für ältere Menschen stark an Bedeutung gewonnen.

Wenn man sich für eine Haushaltshilfe entscheidet – welche Pflichten hat man als privater Arbeitgeber? Und welchen «Bürokram» nimmt uns quitt. ab?

Aufgrund der vertragsrelevanten Informationen, die uns unsere Kunden über unsere Plattform zur Verfügung stellen, erstellen wir als Erstes den Arbeitsvertrag. Anschliessend melden wir das Arbeitsverhältnis im Namen des Kunden den entsprechenden Behörden wie Ausgleichskasse, Steueramt und Pensionskasse und schliessen die notwendigen Versicherungen ab, allenfalls auch Zusatzversicherungen wie eine Krankentaggeldversicherung oder eine Wohnungskasko. Die Arbeitgebenden oder aber die Arbeitnehmerinnen melden uns dann nur noch die jeweils geleisteten Arbeitsstunden und wir nehmen aufgrund dieser Daten die Lohnabrechnung vor und zahlen den Lohn aus. Am Ende des Jahres deklarieren wir alle Leistungen wiederum allen Behörden.

Der Arbeitgeber muss sich um nichts kümmern. Auch in Sachen Mutterschaftsentschädigungen, Familienzulagen oder bei einem Versicherungsfall übernehmen wir alle Arbeitgeber-Aufgaben von A bis Z – gesetzeskonform, und für alle Parteien transparent.

Das heisst, ihr entlastet Familien auch vom Mental Load und sorgt für ein reines Gewissen…

Genau. Erledigt man die gesamte Administration selbst, ist es nicht nur einen Haufen Arbeit, sondern man überlegt ständig, ob man alles korrekt gemacht und nichts vergessen hat. Das ist nebst dem Zeitaufwand eine mentale Belastung, die man nicht unbedingt will und die auch nicht sinnvoll ist, wenn man sich eben genau mit einer Haushaltshilfe Entlastung holen wollte. Gerade in Bezug auf Lohnfortzahlung bei Krankheit oder bei Unfällen, die während der Arbeit passieren können, kann unsere Kundschaft darauf vertrauen, dass versicherungstechnisch alles korrekt ist, die Löhne entsprechend abgerechnet und regelmässig ausbezahlt werden.

Für ein gutes Gefühl sorgt die Tatsache, dass über uns, anders als über Vermittlungsplattformen, ein direktes Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden vorliegt. Dies hat zum Vorteil, dass keine dritte Stelle auch noch etwas daran verdienen muss und in der Folge die Arbeitnehmenden deutlich weniger ausbezahlt bekommen als über unseren Service. Über quitt. können die Arbeitgebenden entscheiden, welcher Lohn unter dem Strich ausbezahlt werden soll und entsprechend transparent berechnen wir dann alle Lohnkomponenten bzw. die Kosten für den Arbeitgeber. Ein Beispiel: Soll die Putzhilfe CHF 30.- brutto verdienen, muss der Arbeitgeber 34.40 bezahlen, quitt verdient in diesem Fall 1.50. Wir empfehlen übrigens für eine Putzfrau einen Bruttolohn zwischen 28 und 33 Franken pro Stunde. Der Durchschnitt in der Schweiz liegt bei 31 Franken brutto

Familien können darauf vertrauen, dass das Arbeitsverhältnis mit der Haushaltshilfe über quitt korrekt und fair abgewickelt wird.

Du hast das Thema Putzhilfen- und Nanny-Vermittlungen angetönt. Wo ist die Abgrenzung zu eurem Service?

Klassische Vermittlungen helfen nur bei der Suche nach Haushaltshilfen. Die administrativen Pflichten bleiben beim Arbeitgeber. Es gibt aber auch Putzhilfen- und Nanny-Agenturen, bei denen die Haushaltshilfen direkt angestellt sind. In diesem Fall entstehen keine Arbeitgeberpflichten, sondern es handelt sich dabei um ein reines Auftragsverhältnis, bei welchem man in der Regel aber keinen Einfluss hat, wer kommt und zu welchen Konditionen die Haushaltshilfen angestellt sind. Der «K-Tipp» hat die Preise von fünf grösseren Putzfrauenagenturen in einem Artikel verglichen. Basierend auf dem Beitrag haben wir ein Rechenbeispiel erstellt, das zeigt:

Haushaltshilfen anstellen - einfach, korrekt und fair

Es ist viel teurer, eine Putzfrau über eine Putzfrauenagentur zu buchen, anstatt selbst Arbeitgeber zu werden. Die Komnission eines Putzinstituts ist im Schnitt sechs Mal teurer als unser Service und das über uns angestellte Reinigungspersonal erhält im Schnitt einen doppelt so hohen Lohn wie bei Putzinstituten.

Wir haben nun über all die vielen Vorteile für die Arbeitgebenden gesprochen. Welche Vorteile hat quitt. für die Arbeitnehmenden?

Der Vorteil von quitt. für Haushaltshilfen liegt in erster Linie darin, dass sie sich darauf verlassen können, dass ihr Arbeitsverhältnis gesetzeskonform und fair abgewickelt wird. Sie wissen, dass sie bei Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit oder Invalidität abgesichert sind und dass die Abrechnung der Sozialversicherungsbeiträge durch den Arbeitgeber ebenfalls sauber erfolgt. Wie bereits erwähnt, erhalten die Haushaltshilfen über uns in der Regel einen höheren Lohn als bei einer Anstellung über eine Reinigungsagentur. Was auch toll ist und die Transparenz fördert: Sie haben online jederzeit kostenlos Zugriff auf Arbeitsvertrag, Lohnabrechnungen und Lohnausweis. Neu können sie auch weitere Reinigungsjobs direkt über unsere Plattform finden. Dieser Service ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer kostenlos und wird von beiden Seiten sehr geschätzt. Besonders stolz sind wir auf die vielen guten Rückmeldungen, die wir seitens Haushaltshilfen zu unserem Service erhalten:

Ist eure Vision, dass es in Schweizer Privathaushalten keine Schwarzarbeit mehr gibt und dass Haushaltshilfen genauso so korrekt angestellt werden wie alle anderen ArbeitnehmerInnen in der Schweiz auch, nicht Utopie? Entscheidet am Ende nicht das Portemonnaie?

Langfristig kommt Schwarzarbeit der gesamten Gesellschaft sehr viel teurer zu stehen. Wir wollen bei denjenigen Arbeitnehmern ansetzen, die gesetzeskonform und fair handeln wollen, den damit verbundenen Aufwand aber delegieren möchten. Komplexität und Bürokratie soll keine Ausrede für Schwarzarbeit sein.

Wir stellen fest, dass die Akzeptanz und Wertschätzung gegenüber Haushaltshilfen wächst und entsprechend sind immer mehr Menschen dazu bereit, alles korrekt und fair zu regeln und für diese administrative Entlastung auch etwas zu bezahlen.

Wir sind stolz, dass wir auf über 20’000 vorbildliche Arbeitgeber zählen können, die genau so denken wie wir und mit denen wir zusammen über 37’000 Arbeitsverträge bewirtschaften dürfen. Zusammen mit unseren Kunden können wir der wichtigen Arbeit, die Haushaltshilfen leisten, die gesellschaftliche Akzeptanz verleihen, die sie verdient.

Vielen Dank, liebe Marie-Christin, für dieses spannende und wichtige Gespräch rund um korrekte und faire Arbeitsbedingungen von Menschen, die uns als Familie im Haushalt oder bei der Kinder- oder Seniorenbetreuung unterstützen und entlasten. Wir hoffen, dass wir viele Leserinnen und Leser motivieren konnten, bei euch reinzuschauen und ein Abo zu lösen und damit sicherstellen, dass die Menschen, die für uns Arbeit leisten genauso fair behandelt werden, wie wir es auch von unseren Arbeitgebern erwarten.

Im Podcast-Gespräch liefert uns Marie-Christin Kamann weitere wichtige Informationen zum Thema. Wir freuen uns, wenn ihr reinhört:


Seid ihr schon quitt?

Beschäftigt ihr eine Haushaltshilfe? Wie habt ihr die Anstellung geregelt? Welche Erfahrungen macht ihr? Welche Fragen beschäftigen euch? Wir freuen uns über eure Kommentare!

Wenn ihr nun neugierig geworden seid und eure Haushaltshilfe einfach, korrekt und fair anstellen möchtet, schaut ihr am besten gleich bei quitt. vorbei und profitiert vom nachfolgenden Angebot:

Mit dem Code ANGELONES erhält ihr 50 Franken Startguthaben für ein Abo bei quitt.

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Wer schon eine Haushaltshilfe in Anspruch genommen hat, weiss: Allein die Suche nach einer geeigneten Person ist schwierig. Hat man sie gefunden, stellen sich nächste Fragen: Wie stelle ich den Arbeitsvertrag aus? Wie mache ich eine korrekte Lohnabrechnung? Welche Versicherungen muss ich abschliessen? Und wie sieht es aus im Falle von Krankheit, Unfall oder Mutterschaft? Die Administration rund um Anstellungsverhältnisse ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch komplex und erfordert Fachwissen in Sachen Arbeits- und Versicherungsrecht. Die ersehnte Entlastung stellt sich vor lauter Papierkram und Kopfzerbrechen nicht ein, das Risiko, das Anstellungsverhältnis aus Unwissen oder aus Bequemlichkeit nicht gesetzeskonform zu regeln, ist gross. Im Gespräch mit Marie-Christin Kamann, CEO von quitt. - der digitale Dienst, über den wir Haushaltshilfen einfach, korrekt und fair anstellen können - erfahren wir, weshalb es sich auf allen Ebenen lohnt, ihre Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Interessierten Familien schenken wir gleich ein Startguthaben bei quitt.

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