Familienleben

Für den Durchblick an Ostern: Tipps und Tricks für cleveres Fenster putzen

Die schönen Tage letzte Woche habe ich dazu genutzt, um die Fenster endlich wieder einmal zu putzen. Nicht nur Heizungsluft, sondern auch Kerzenruss und Spuren der geklebten Fensterdekorationen an Weihnachten haben den Fenstern ganz schön zugesetzt.

Auch beim Fensterputzen steht und fällt alles mit einer guten Arbeitsvorbereitung:

  • Im Vorfeld Wettervorhersage studieren, Schönwettertage abwarten.
  • Am Putztag genügend Zeit einplanen.
  • Beseli, Eimer mit Spülmittel, Putzlumpen, viel Haushaltspapier, Fensterspray und Staubsauger bereit stellen.

  • Grundsätzlich arbeitet man sich von den oberen Etagen nach den unteren und von aussen nach innen durch.
  • Bezüglich Sonnenstand gilt es zu beachten, dass bei der Arbeit gegen die Sonne, diese zwar blenden kann, dafür sieht man im Gegenlicht alle Streifen und kann diese gleich wegwischen. Gleichzeitig kann man beim Arbeiten ein erstes Sonnenbad nehmen.
  • Fensterrahmen und Fenstersimse mit Beseli abwischen, evtl. den Staubsauber für die Ritzen einsetzen.
  • Fensterrahmen aus Kunststoff nur mit neutralem Spülmittel waschen und anschliessend trocknen, zu scharfe Reiniger greifen Kunststoffdichtungen an.
  • Fensterrahmen und Fensterläden aus Holz am besten gemäss Herstellerangaben separat schutzbehandeln.

  • Das eigentliche Fensterputzen erfolgt am besten mit genügend Wasser und einem Schuss Spülmittel.
  • Als Alternative kann auch ein Schuss Essig ins Wasser dazu gegeben werden. Dies ist nicht nur günstig, sondern erbringt auch ein gutes Resultat.
  • Hartnäckiger Fliegen- oder Bienenkot kann mit Salmiakgeist oder einer frischen halben Zwiebel einfach weggerieben werden.

  • Die nassen Scheiben können mit einem Gummischaber abgezogen werden – dies ist aber kein Muss.
  • Wichtiger ist, sofort sorfältig nachzutrocknen.
  • Dies kann mit Zeitungen (nur schwarzweiss bedruckte), Haushaltspapier oder mit einem Fensterleder erfolgen.

  • Erst jetzt trägt man den Fensterspray  auf – hat man im vorhergehenden Schritt gründlich gearbeitet, benötigt man jetzt nicht mehr viel Fensterputzmittel.
  • Nicht sparen mit dem Haushaltspapier! Es lohnt sich für jeden Arbeitsgang frisches, sauberes Papier zu nehmen, damit das Resultat auch wirklich streifenfrei ist.
  • Die ganze Prozedur wiederholt sich für das Putzen der Fenster auf der Innenseite.
  • Rückstände von Dekorationen auf der Innenseite der Fenster können mit einem Glaskeramikschaber entfernt werden.
  • Zum Schluss können sowohl die Aussen- als auch die Innenflächen der Fenster mit einem ausgedienten Nylonstrumpf noch auf Hochglanz poliert werden!

Der österlichen Fensterdekoration steht nun nichts mehr im Wege… ein Fenster musste ich halt gleich wieder opfern!

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12 Kommentare

  • Rösli
    15. März 2012 at 13:24

    wow, das motiviert mich auch alle Fenster zu putzen ,-)

  • Rahel
    15. März 2012 at 14:14

    Habe letzte Woche auch Esszimmer und wohnzimmerfenster geputzt. Schwöre auf jemako, ging ruck zuck 🙂 und nur mit Wasser.

  • Bionic Hobbit
    15. März 2012 at 16:27

    Hallo! Witzig, dass auf diesem Thread diskutiert wird. Nachdem meine Freundinnen von Jemako geschwärmt haben, und ich letzte Woche ALLE meine diversen Mikrofaserprodukte mit Stöhnen am Fenster ausprobiert habe, habe ich vor 3 Tagen das Fensterputz-Anfängerset bestellt und das kam heute. Mal schauen, ob das hält, was es verspricht.
    Das Schlimme beim Fensterputzen ist bei mir, dass ich es mache, wenn die Sonne fest durchscheint und ich sehe, wie dreckig die Fenster sind. Nachher sind sie dann zwar „sauber“, aber genau die Sonne, die immer noch scheint, bringt all die Schlirken zur Geltung, die ich zurücklasse…. Also, Jemako, ohne Putzmittel, ran an den Dreck.

  • Nicole
    15. März 2012 at 16:29

    Hihi, Rita, du schickst einen Link übers Putzen, das du vor einem Jahr gemacht hast…. 😉 Putzt du in eurer Übergangswohnung die Fenster auch schon?
    Ich nehme keine Putzmittel mehr fürs Fensterputzen. Nur noch die Fensterbretter (mit dem Dreckstaub, der vom Schoggifabrik-Kamin herweht) putze ich mit einem Schwamm und dem „weissen Stein“. Die Fenster reinige ich nur mit einem Lappen und einem Trocknungstuch von Jemako (wollte erst keine Werbung hier reinschreiben, aber dann sah ich dein Foto, das das Produkt ja auch zeigt…. – und nein, ich vertreibe kein Jemako und verdiene an dieser Weiterempfehlung nichts). Dank Jemako spare ich mir den Gummischaber-Krampf, die teuren Putzmittel und das Warten auf Wetter, das sich zum Putzen eignet. Mit den Jemako-Lappen putze ich auch bei strahlendem Sonnenschein ohne Schlieren.

  • Rita Angelone
    15. März 2012 at 16:38

    @Nicole: Ja, das war vor einem Jahr! Aber das wiederholt sich ja…. leider. Nein, im Augenblick putze ich nicht, aber ich werde dieses Jahr wahrscheinlich viel mehr putzen als mir lieb ist. Wenn wir die Wohnung wieder abgeben müssen, muss ich putzen. Und beim Einzug ins Haus werde ich ein halbs Jahr lang die ganze Zeit putzen – hat man mir gesagt.

    Was das Produkt anbelangt: es sind keine JEMAKO Produkte. Es sind Küchenlümpen vom Migros. M-Budget. Ich wusste gar nicht, dass es Jemako gibt. Erst seit ihr jetzt alle davon spricht.

    Hahahahaha… das ist soooo lustig – dann muss ich ja keine solchen JEMAKis kaufen… ! 😉

  • Carlita
    15. März 2012 at 20:40

    …ha! Vergesst doch eure jemakodinger! Hab seit Jahren schlirrgenfrei und ruckzuck mit microfaser und Wasser geputzt und jetzt: Wasser, ein Schuss brennsprit rein, lumpen fassen und…. Perfekt!! Hab’s von der Freundin, die hat’s von der Mamma…..

  • Rita Angelone
    15. März 2012 at 20:47

    @Carlita: …meine Mamma kennt offenbar die Mamma deiner Freundin, denn sie machts auch so! 🙂

  • Nadja
    15. März 2012 at 22:29

    also ich machs auch nur noch mit jemako! geht ruckzuck und bei einem haus mit viel fenster bin ich grad froh drüber!

  • Carlita
    16. März 2012 at 13:53

    @rita: dann hat wohl die jemako-Generation die sprit-Generation abgelöst??? Schmunzel…. Ich bin ja sowieso ein bisschen „Retro“…

  • Bionic Hobbit
    16. März 2012 at 19:06

    Also ich hätte mal gerne erklärt bekommen, in welcher Hinsicht sich diese Mikrofaserprodukte unterscheiden. Im Kassensturz oder Saldo war kürzlich ein Vergleich, und da gab es Riesenunterschiede. Habe mein Jemako Zeug noch nicht ausgepackt, die Fenster sind noch nicht wieder dreckig genug!
    Das Problem beim Alkohol ist, dass der ja schön ohne trocknen verdunstet, aber der macht auch, dass Proteine schön kleben bleiben, und bei den Fingerabdrücken meiner Kleinen ist das ärgerlich.

  • Bionic Hobbit
    26. April 2012 at 19:54

    Rita, ich bin nun auch ein begeisterter Anhänger der Jemako-Sekte. Wollte das nur noch mal festhalten. Schneller habe ich die vielen Fenster (bei uns alle von Boden bis Decke) noch nie von dem Gegeifer und Gefingre der Jungs befreit…
    Möchtest Du nicht einmal eine Jemako Party (im Stil einer Tupperware Party) „hosten“?. Bin sicher, dass Du das noch nie erlebt hast, gehört auf dem Land (leider) zum Repertoire jeder Mutter und Hausfrau. Nä, ihr habt im Moment eh keinen Platz.

  • Rita Angelone
    26. April 2012 at 20:32

    @Bionic: WAS??? Und was mache ich jetzt? Auch Jemakos kaufen? Ach, wirklich…
    Und ja, es stimmt, ich habe noch nie eine Tupperwareparty organisiert oder daran teilgenommen, obwohl ich bis 27 auch ein pures Landei war. Wir könnten das schon mal andenken, wenn ich wieder Platz habe. Aber wollen wir das nicht mit einem anderen Produkt machen?

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