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Ferien: auch Lazy Days müssen sein

Familienferien in Lugano im Tessin

Unseren ersten Morgen in den Ferien haben wir sozusagen verschlafen… Die Buben sind doch schon in einem Alter, in welche sie gut und gerne länger schlafen können und das Familienoberhaupt und ich geniessen dies natürlich in vollen Zügen. Unser Motto: Schlafende Hunde sollte man wirklich nie freiwillig wecken!

An unserem ersten Tag wollten wir erst recht nicht stressen und so erschienen wir am Frühstücksbuffet kurz bevor die offizielle Zeit dafür eigentlich bereits schon vorüber war…!

Ausgeschlafen und wohl genährt wollten wir uns eigentlich auf den Weg nach Lugano machen, doch dummerweise sind wir am Spielziemmer des Hotels vorbei spaziert. Und da wars um meine drei Buben geschehen – sie blieben grad eine Stunde hängen und kamen erst kurz vor dem Mittag ins Appartement zurück, wo ich in der Zwischenzeit eine herrlich ruhige Pause für mich ganz alleine geniessen konnte.

Familienferien in Lugano im Tessin

So änderten wir kurzfristig unseren Plan und fuhren zwar doch nach Lugano, aber nur grad um uns im nahegelegenen Einkaufszentrum mit Vorräten einzudecken! Zum Mittagessen gabs dann auch herrlich duftende Tessiner Tomaten in Form einer frischen Insalata Caprese und einem feinen Glas Merlot Ticinese – natürlich durfte das obligate Tessinerli, das unsere Buben so sehr lieben, auch nicht fehlen!

Und weil die Buben vom virtuellen Bowling und Tennisspielen so müde waren und der Rotwein auch das Familienoberhaupt und mich so träge gemacht hatte, legten wir uns alle für eine ruhige Siesta hin. Das sind so die Augenblicke, in denen sich ein grosszügiges Appartement so ausbezahlt macht!

Familienferien in Lugano im Tessin

Wieder frisch und munter gaben wir dem Ruf des Pools wieder nach (bzw. dem Wunsch der Buben) und verbrachten den Rest des späten Nachmittags im Wasser!

Familienferien in Lugano im Tessin

Das Nachtessen auf der herrlichen Terrasse des Hotelrestaurants rundete den Tag ab. Bei dieser traumhaften Aussicht verschlug es selbst unseren Buben die Sprache!

Wie aktiv seid Ihr in Euren Ferien? Startet Ihr durch oder lässt Ihr auch einmal einen faulen Tag durch?

Lest auch die weiteren Beiträge unserer Sommerferien-Serie im Tessin:

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11 Kommentare

  • Katharina
    1. August 2012 at 09:22

    Ferien sind zum ausruhen, nicht zum rumseckeln 🙂
    Im Ernst: Wir machen ja selten Ferien an einem Ort, sondern „zigeunern“ mit unserem prähistorischen Land-Rover durch die gewählte Gegend. Mit maximal 60 km/h fährt man auf Nebenstrassen und hält, wo man gerade Lust hat – manchmal auch an einem Waldrand zum Dösen, Lesen und Siesta machen. Mal schauen wie es jetzt dann mit L. geht, welche Art Ferien er gerne hat.

  • Nadja
    1. August 2012 at 19:01

    Wie alt müssen Kinder werden damit sie aus schlafen????? Wir gehen ins Goms in die Ferien und werden nebst wandern auch Velofahren gehen :-). Von faulenzen ist da nicht die rede 🙁 muss aber dazu sagen das unser 4 jähriger das faulenzen leider noch nicht entdeckt hat…soooooooonst würd ich nebst viel schlafen noch lesen :-). Wenn kein aktiv Programm ist dürfte/müsste ich dem kleinen den ganzen Tag vorlesen. Nächstes Jahr wollen wir ans Meer in die Ferien und werden hoffentlich viel faulenzen können sofern er es bis dahin gelernt hat 🙂

  • Lorelai
    1. August 2012 at 19:19

    Wow, klingt ja traumhaft!!! Seufz… Siesta also getrennt?? Kein Familienkuscheln? Ja, wann lernen denn die Kids das Schlafen? Meine haben leider beide das Schlafbedürfnis einer hyperaktiven Ameise! Ich glaube vor Beginn der Pubertät ist da nix zu machen 😛 Das Appartement sieht Schick aus, wie das, das ihr im Frühling hattet. Ihr habt schon damals keine Preise genannt. Schätze aber beides auf teuer. Appartements per se müssen ja teurer sein v.a. bei der Infrastruktur (Resti, Pool etc.)

  • Rita Angelone
    1. August 2012 at 23:21

    @Nadja: plusminus 4 wars bei uns – dann ging es so langsam. Aber mit Ausschlafen meine ich natürlich nicht 10 oder 11 oder so. Wir sind schon super happy, wenn es 8 Uhr ist oder eben wie in den letzten Tagen auh etwas länger. Das ist schon super so. Aber sobald sie wach sind, dann gehts auch bei uns immer noch extrem ab. Einfach so faulenzen, das geht gar nicht… 🙁

  • Rita Angelone
    1. August 2012 at 23:28

    @Lorelai: wie ich dir schon einmal gesagt habe: wir waren ziemlich strikt und streng, was das Thema schlafen anbelangt und sie „mussten“ es früh lernen, weil sonst hätte ich die Schraube gemacht.
    Die Appartements sind nicht billig, aber wie man so schön sagt, sie sind ihren Preis wert. Es kommt drauf an, was ein jeder von den Ferien will. Uns ist Privatspähre wichtig, also kommt ein 4-Bett-Zimmer einfach nicht in Frage. Das wären für mich keine Ferien, dann bleibe ich lieber grad zu Hause. Wir zahlen wahrscheinlich etwas mehr für Appartement und Infrastruktur, aber dafür koche ich auch ein paar Mal selber und wir gehen so nicht für jede einzelne Mahlzeit auswärts, wir picknicken auf den Ausflügen und wir konsumieren nicht die ganze Zeit Snacks und Drinks an der Poolbar, sondern machen z.B. nach der Siesta den Zvieri auf der eigenen Terrasse. Unter dem Strich sind unsere Ferien bestimmt nicht teuerer, als wenn man z.B. auf Korsika fährt, um da zu campen. Verstehst du, was ich saen will?

  • Nadja
    2. August 2012 at 11:36

    @rita oh dann besteht noch hoffnung das er mit plus 4 es lernt 🙂 ich bin mit 7 uhr glücklich….er geht um 8 ins bett und nach 11h ist fertig. gestern durfte er bis 10uhr wach bleiben und kurz nach 8 war tagwach. normalerweise kommt er aber auch dann schon um 7. er hat wohl die schlafgewohnheit seiner mutter 🙁 zum glück macht er keinen mittagschlaf mehr da sonst am abend bis knapp 10 rambazamba ist in seinem zimmer 😀 bin aber froh das er sich dann wenigsten alleine beschäftig und wir doch unseren „feierabend“ genissen können!

    oh ich würde ganz klar auch getrennte schlafzimmer haben! das geld ist es mir allemal wert! und familienkuscheln kann man auch tagsüber 😀

  • Lorelai
    2. August 2012 at 20:15

    @Rita: Ich verstehe voll und ganz! Wir sind eben auch so und leisten uns wenn schon denn schon auch komfortable Ferien. Wir werden im Sept in einem Kinderhotel in Serfaus nächtigen. Nun… schön wären natürlich 2 separate Kinderzimmer, Geld reicht aber nur für 1 bzw. alles andere wäre Luxus, wie ich finde. Nur weiss ich nicht, wie ich das anstellen soll. Die Kids schlafen nachts übrigens ziemlich super unterdessen. Maus stille ich zw 19.30 und 20 Uhr in den Schlaf, dann kommt sie meist erst um 23 oder nach 02 Uhr wieder. Junior bringen wir zw 20 und 20.30 Uhr ins Bett, er schläft dann bis morgens und nach einem Schoppen weiter bis ca. 8 Uhr. Manchmal hat er aber Alpträume oder sonstwas und erwacht auch mal nachts (gehäuft). Er schläft im eigenen Zimmer, Maus im Beistellbett. So. Quizfrage: Wen bringe ich wo, wie und wann zum schlafen so dass keiner den anderen (wieder) weckt???

  • Rita Angelone
    2. August 2012 at 20:56

    @Nadja: ich finde, das tönt nicht ganz so schlimm bei Euch – und eben: es wird nur besser!

  • Rita Angelone
    2. August 2012 at 21:00

    @Lorelai: oh je, da habe ich keine Erfahrung…. aber irgendwie wird es gehen. Und manchmal ist es so, dass es ausgerechnet in den Ferien, an einem anderen Ort, besser läuft als zu Hause. Und bis im September ist noch ein bitzeli Zeit…!

  • Nicole B.
    3. August 2012 at 06:39

    So Lazy-Days sind doch herrlich! Unsere Kids können zum Glück schon richtig gut ausschlafen, wenn es am Abend zuvor mal später geworden ist. So haben sie z.B. am 1. Januar bis nach 10 Uhr geschlafen, und gestern, nachdem Carmen am Abend zuvor bis 22.30 Uhr und Nando bis 23.30 Uhr Feuerwerk bestaunt haben, haben sie bis 8.30 Uhr geschlafen. Herrlich! Wir sind abends auch sehr strikt betr. Schlafen, weil GG und ich die Ruhe am Abend unbedingt haben wollten. Carmen macht gerade auch ab und zu ein paar Mätzchen, aber mit einem Smiley-Kleber-Belohnungssystem 😉 funktioniert es ganz gut.
    @Lorelei: Wir hatten unsere beiden damals, als Carmen auf die Welt gekommen ist, sofort zusammen im Zimmer. Abends haben wir einfach jeweils Carmen noch im Stubenwagen schlafen lassen bis wir ins Bett gingen (und da hat sie dann nochmals getrunken). Da hat Nando dann jeweils schon tief geschlafen. Nachts ist Nando nie erwacht, wenn Carmen wach wurde mit Hunger. Das ging aber zum Glück auch nur sehr kurz (zum Glück für meinen Schlaf, nicht wegen Nando…;-)). Vielleicht könnt ihr vor den Ferien mal noch probieren, wie es ist, wenn die beiden in einem Zimmer schlafen? Nando hat sogar besser geschlafen mit Carmen neben sich, und als die beiden dann jeweils ein eigenes Zimmer bekommen haben (da war Nando 4 und Carmen 1,5), da haben beide je eine Nacht nicht so gut geschlafen, weil ihnen wohl im Schlaf die Geräusche des anderen gefehlt haben. Heute geht beides super.

  • Rita Angelone
    3. August 2012 at 09:43

    @Nicole B: wir haben das auch so gemacht, der Kleine schlief abends zuerst im Stubenwagen, dann bekam er so zwischen 23 und 23.30 seinen Schoppen und dann legten wir oben im Bettli ab. Der Grosse merkte davon nie etwas. Auch wenn mal der eine oder andere mal aufwachte, merkte der eine oder andere nie gross etwas.
    Nun haben wir im Zusammenhang mit dem Umzug beide getrennt und sie schlafen je in einem eigenen Zimmer. Beide fanden es zwar etwas komisch, haben aber super gut geschlafen und die neue Situation problemlos angenommen.

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