Familienleben

„Think positive“ am Familientisch

"Hüt hät mir am beschte gfalle, dass ich soooo gross gsi bin!" - Bild: Angels Book

Anlässlich eines Führungsseminars habe ich einst gelernt, dass man den Tag mit drei positiven Gedanken abschliessen solle.

Am besten schaffe man sich ein Notizbüchlein an und notiere jeden Abend vor dem Einschlafen, drei Dinge, die man als positiv erlebt hat. Es reichen auch sogenannte „Mikroerlebnisse“. Wichtig sei, dass man sich diese positiven Erlebnisse noch einmal vor das eigene geistige Auge hole. So könne man den Tag mit positiven Gedanken abschliessen, was enorm wichtig für das eigene Bewusstsein sei.

Ob Sies glauben oder nicht, ich habe dies lange so gemacht. Ich habe die Erlebnisse zwar nicht notiert, aber laut vor mich hin erzählt. Und ich habe – zu kinderlosen Zeiten – diese Gewohnheit auch mit dem Familienoberhaupt geteilt.

Mit der Ankunft der Kinder blieb diese Gepflogenheit – wie vieles andere auch – leider auf der Strecke, was ich jetzt aber wieder ändern will, wenn auch in einer leicht abgeänderten Variante.

Da es sich im Bett nicht mehr so gut munkeln lässt, kommt „Oh, Life“ wie gerufen: ein online Tagebuch, das einen täglich um eine bestimmte Zeit via e-Mail daran erinnert, eine kurze Antwort auf die Frage „Wie war dein Tag?“ zu notieren. Ohne Firlefanz, ganz simpel und effektiv! Zum Ausprobieren!

Apropos: Die „think positive“ Übung eignet sich auch bestens als Familienübung, beispielsweise zu den Mahlzeiten. Jeder erzählt dem Anderen ein positives Erlebnis. Bei regelmäßiger Durchführung wird man immer öfter einmal eine positive Wahrnehmung „entdecken“! Das Ganze braucht wirklich etwas Übung und Anlaufzeit, kann aber zu einem wunderbaren Familienritual werden.


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