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Einfach und günstig: Das Schweizer Ruchbrot

Mit selbstgebackenem Brot schmeckt Fondue noch besser!

Die Schweiz hat bekanntlich unzählige Brotsorten und auch kleinere Bäckereien bieten in der Regel mehrere davon an. Während in der französisch- und in der italienischsprachigen Schweiz Weissbrotsorten vorgezogen werden, stellt man in der deutschsprachigen Schweiz eher Graubrot her, das mehrheitlich mit Hefe hergestellt wird.

Bekannte Brotsorten, die heute fast überall erhältlich sind, sind das knusprige Basler Brot in länglichen Laiben, das runde St. Galler Brot, das Tessinerbrot («Tessinerli») mit Ölzusatz, der «Luzerner Weggen» (ein Sauerteigbrot), das lange haltbare, sehr dunkle Walliser Roggenbrot mit Sauerteig und die „Züpfe“ (Berndeutsch) oder der Butterzopf, ein helles Zopfbrot aus leicht gesalzenem Butter-Hefeteig, das üblicherweise am Sonntag gegessen wird.

In der Deutschschweiz am verbreitetsten ist das Ruchbrot, das auch gleich das günstigste Brot ist. Normalerweise wird es als länglicher Laib geformt und mehrmals eingeschnitten, ist aber auch in anderen, regional unterschiedlichen Formen erhältlich.

Wir haben vor ein paar Tagen auch eins gemacht, rund geformt und wie ein Bauernbrot eingeschnitten:

Ruch und fein!

Das feine Brot ist geradezu ideal als Fondue-Brot!

Welches ist euer Lieblingsbrot? Welche Brote backt ihr selber?

Hier findet ihr zwei Rezepte für Ruchbrot:

Und hier findet ihr Brotrezepte, die wir in der Cucina Angelone auch schon gebacken haben:

Und wenn ihr wissen wollt, wie man nach guter, alter Väter Sitte Brot bäckt, so könnt ihr dies hier nachlesen!

Weitere einfache und familientaugliche Alltagsrezepte findet ihr unter der Rubrik La Cucina Angelone oder auf flickr – mit vielen Bildern und den entsprechenden Rezepten!

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3 Kommentare

  • Nadja W.
    17. März 2016 at 09:20

    Hab grad gestern eins gemacht und zwar ein Roggen-Vollkornbrot. Ich mach es jeweils im Bräter dann wird es schön knusprig. Mhhh ich liebe selbstgemachtes Brot!

  • doris scheidegger
    17. März 2016 at 16:13

    mein absolut liebstes brot……geht zwar sehr lange…..und ist dann auch wieder schnell weg 😉
    Rezept für Brot im Gusseisentopf
    Für zirka 650 g. Zutaten 430 g Mehl sowie etwas Mehl zum Formen 11/4 TL Meersalz (ca. 8 g) 1/4 TL Trockenhefe (ca. 1 g) 3 dl + 4 EL Wasser, temperiert, oder 2 dl + 4 EL Wasser und 1 dl Bier, temperiert Vollkorn-, Maismehl oder Kleie zum Bestreuen Zubereitung Mehl, Salz und Hefe in eine Schüssel geben. Wasser dazugiessen, mit der Kelle maximal 1 Minute rühren, bis der Teig gemischt und fest ist. Mit Folie und einem Teller bedecken. Bei Raumtemperatur 12 bis 18 Stunden auf das doppelte Volumen aufgehen lassen. Arbeitsfläche und Tuch (in der Mitte) mit reichlich Mehl bestreuen. Teig mit dem Teigschaber aus Schüssel nehmen und von jeder Seite nach innen «falten». 15 Minuten ruhen lassen. Dann zu einem runden Laib formen. Auf das Tuch setzen. Mit reichlich Mehl oder Kleie bestreuen, mit den Tuch-Enden locker bedecken. 1–2 Stunden bei Raumtemperatur nochmals auf das Doppelte aufgehen lassen.

    Gusseisentopf mit Deckel (falls Deckel aus Kunststoff ist, dick mit Alufolie umwickeln) auf einem Blech auf der untersten Rille des Backofens auf 240 Grad vorheizen. Mit Topflappen herausnehmen (Achtung, heiss!), abdecken. Brot mit Hilfe des Tuches kopfvoran – so dass die Unterseite nach oben kommt – in den heissen Topf geben. Zudecken, in den Ofen schieben, 30 Min. backen. Deckel entfernen, weitere 25 Min. golden-knusprig backen. Herausnehmen, Brot aus Topf heben und auf Kuchengitter auskühlen lassen. (Rezept: Karin Messerli)

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    4 Kommentare

  • Pascale
    17. März 2016 at 20:37

    Mein Favorit zum selbermachen ist das Pain Cocotte, welches im Gusseisentopf gebacken wird. Es enthält sehr wenig Hefe und bleibt deshalb sehr lange geniessbar. Und…es ist so knusprig, dass es sogar knackt, wenn es aus dem Ofen kommt. http://www.annabelle.ch/kochen/rezepte/cocotte-brot-14722

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