Familienleben

Einer für alle – alle für einen: Amigos kaufen für Amigos ein!

„Wow, Peter! So schnell? Danke vielmals fürs Bringen und bis bald wieder!“

Ihr kennt sie alle – diese Situationen, in denen ihr krank oder sonst wie verhindert seid, aber doch unbedingt einkaufen gehen solltet, weil sonst zu Hause nichts mehr läuft. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr euch mit Hilfe von Verwandten, Freunden oder Nachbarn aus diesen verzwickten Situationen retten. Häufig kommt aber genau dann Murphys Law zum Tragen und es lässt sich niemand finden, der einem Unterstützung bieten kann. Genau dann könnt ihr ab sofort euren „Amigos“ rufen. Auf die ist nämlich Verlass. Wir haben unsere „Amigos“ getestet – sie haben uns sehr überrascht und begeistert!

Es ist Dienstagnachmittag. Die Kinder sind beide von der Schule zurück und es läuft – wie immer, wenn beide gleichzeitig zu Hause sind – drunter und drüber. Zu allem übel stelle ich fest, dass ich dummerweise am Vormittag vergessen habe, ein paar Zutaten für den geplanten Znacht einzukaufen. Das Haus verlassen mag ich in der „überhitzten“ Situation, die gerade herrscht, nicht. Meine Mutter um Hilfe zu bitten, will ich nicht, weil sie mich mit Vorwürfen eindecken würde, ich sei eben viel zu gestresst (was ja auch stimmt…). Was mache ich also?

Heraus gerissen und abgelegt: Ich wusste es doch, dass ich darauf zurück kommen würde….

Ich erinnere mich an den Beitrag über Social Shopping, den ich kürzlich im Migrosmagazin gelesen und auf die Seite gelegt habe und setze mich gleich an den PC, um meinen allerersten Einkauf über „Amigos“ zu starten.

Meine Amigos sollen’s richten!

„Amigos“ ist die neue Social-Shopping-Plattform der Migros. Sie bringt Kunden aus der Nachbarschaft zusammen, indem „Besteller“ wie ich auf www.amigos.ch einkaufen und sich die Sachen von „Bringern“ nach Hause bringen lassen. Bei diesem Konzept kann jeder beide Rollen einnehmen – ich habe vorerst nur die Rolle des Einkäufers ausprobiert.

Also: Was brauche ich für den Znacht?

Anders als bei einem normalen Online-Einkauf kann man über diesen Kanal auch kleinere Einkäufe tätigen, da es keine Mindestbestellmenge gibt, die man einhalten muss und – das ist besonders interessant – man kann die Lieferung noch am gleichen Tag erhalten! Was ich auch noch besonders angenehm finde: Meldet man sich mit dem Migros-Login an, erscheinen grad die eigenen Lieblingsprodukte, die man in letzter Zeit in der Migros gekauft oder online bestellt hat – so geht das Bestellen noch schneller und einfacher.

Nachdem ich die Bestellung aufgegeben habe, habe ich auch das gewünschte Lieferdatum bzw. die gewünschte Lieferzeit angegeben, sprich in meinem Fall: So bald wie möglich! Damit der Auftrag möglichst auch erfüllt werden konnte, habe ich mehrere Bringer, die für diesen Auftrag in Frage kamen, ausgewählt. Die Bringer stellen sich alle mit einem Bild und mit ihren bisherigen Bewertungen vor – das erleichtert ein bisschen die Auswahl. Wobei es für mich nicht wichtig ist, wie der Bringer aussieht und ob es sich dabei um eine Frau oder einen Mann handelt. Die Hauptsache ist, dass der Auftrag richtig ausgeführt wird.

Es gilt: Je mehr mögliche Bringer man wählt, umso grösser ist die Chance, dass der Auftrag entgegengenommen wird. Die Bringer melden sich ihrerseits nämlich auf der Amigos-App an. Wer den Auftrag zuerst quittiert, erhält ihn zugeteilt.

Bei mir ging es nur gerade ein paar Augenblicke und schon erhielt ich via Smartphone die Nachricht, dass ein Bringer gefunden wurde:

Wow – das ging extrem schnell!

Peter hat via App meinen Auftrag zugeteilt bekommen und sofort angenommen, da er sich zufälligerweise gerade in der Nähe befand. Im Migros-Laden meines Quartiers hat er alle Produkte gefunden, die ich einkaufen wollte. Dies ist natürlich kein Zufall, denn: Das Amigos-Sortiment, aus welchem man als Käufer wählen kann, beinhaltet über 6’000 Produkte, die auch in allen Filialen im Pilotgebiet verfügbar sind.

Mit meinen Produkten ist er an die Kasse und hat sie auch selber bezahlt, im Wissen, dass er den Betrag, den ich beim Bestellen via Kreditkarte voraus bezahlt habe, natürlich zurückvergütet erhält. Als Bringer erhält er zudem auch den Lieferbetrag von CHF 7.90 als kleiner Zustupf dazu. Die Migros verdient dabei nichts.

Peter erklärt mir, wie er den Auftrag via App erhalten hat

Ein paar Minuten später stand Peter bereits an unserer Haustüre. Freundlich lächelnd hielt er mir den Migros-Sack entgegen!

„Alles richtig, Rita?“ – „Alles perfekt, Peter!“

Wenn alles passt, schliesst der Bringer den Auftrag ab. Anschliessend wird ihm der Einkaufsbetrag, den er vorgeschossen hat, automatisch überwiesen. Zusätzlich zur Einkaufssumme erhält der Bringer für die Lieferung einer Tasche CHF 7.90 als Entschädigung – was für mich als Bestellerin einer normalen Liefergebühr entsprechen würde. Wenn der Auftrag abgeschlossen ist, können Bringer und Besteller einander bewerten – was ich sehr gerne gemacht habe:

Danke, Peter, auf dich ist Verlass!

Ich finde diesen Social Shopping-Ansatz sehr spannend und sehr sympathisch. Social Shopping funktioniert in anderen Ländern – wie zum Beispiel Dänemark, das uns sehr ähnlich ist – schon sehr gut. Das Konzept fördert nicht nur zwischenmenschliche Beziehungen, sondern auch die Nachhaltigkeit und passt zum heutigen Sharing-Zeitgeist und zum Grundgedanke von Gottlieb Duttweiler, dass die Migros den Leuten gehört und zur Lebensqualität der Kunden beiträgt.

Dieser erste Test hat mich in verschiedener Hinsicht überzeugt: Einerseits war ich überrascht, wie schnell und reibungslos alles abgelaufen ist, andererseits finde ich es toll, wenn jemand, der eh schon unterwegs zum Einkauf ist, en passant seinem Nachbarn auch grad etwas posten kann. Und das Schöne: Der Bringer bekommt für seine Hilfe einen kleinen Zustupf. Eine Win-Win-Situation für alle, wie ich finde!

Persönlich kann ich mir auch gut vorstellen, dass ich mich als Bringer registriere. Gerade wenn ich mit dem Auto zum Grosseinkauf fahre, wäre es doch sehr sinnvoll, wenn ich damit gleich auch einem anderen Käufer etwas nach Hause bringen könnte. Weniger wegen des Zustupfes, den ich damit erhielte, sondern viel mehr aus ökologischen Überlegungen.

Egal – ob ihr nächstmals, wenn ihr nichts mehr im Kühlschrank und keine Zeit zum Einkaufen habt, über Amigos jemanden zum Posten bitten oder ob ihr über Amigos selber anderen einen Gefallen machen möchtet: Probiert diese neue Plattform doch einfach einmal aus. Die erste Lieferung für maximal zwei Migros-Taschen erfolgt übrigens gratis. Ein kleiner und hoffentlich nur vorübergehender Wermutstropfen: Der Dienst ist zur Zeit allerdings nur in den Pilotregionen Zürich und Bern verfügbar.

Habt ihr schon von Amigos gehört? Habt ihr den Dienst vielleicht schon ausprobiert? Wie gefällt euch dieser Social-Shopping-Ansatz? Welche Fragen habt ihr dazu?

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Migros entstanden. Mehr Informationen findet ihr auf www.amigos.ch.

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