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Dreikönigskuchen: Selber backen und König finden

Dreikönigskuchen selbst gebacken
Der Dreikönigskuchen eröffnet das Kulinarische Jahr!

Dreikönigskuchen: Wo ist die Krone?

Kaum sind Weihnachten und Silvester vorbei, freuen wir uns bereits auf das nächste Fest: Die Drei Könige stehen am 6. Januar vor der Tür! Die Vorfreude auf einen feinen, selbst gebackenen Dreikönigskuchen zum Fest steigt jetzt schon auf – natürlich mit der damit verbundenen Aussicht, den König im Kuchen zu finden, die Krone zu ergattern und einen Tag lang regieren zu dürfen!

Der Dreikönigskuchen: Süss, rund und mit Überraschung

Der Dreikönigskuchen ist ein traditionelles Festtagsgebäck, das zum 6. Januar, dem Festtag der heiligen drei Könige gebacken wird. In der Schweiz wird der Dreikönigskuchen aus süssem Hefeteig gemacht. Dieser wird zu Kugeln geformt, blütenförmig angeordnet und mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreut.

Ein Dreikönigskuchen in jedem Schweizer Haushalt

Der Dreikönigskuchen ist in der Schweiz sehr beliebt. Insgesamt werden jährlich rund 1,5 Millionen Dreikönigskuchen verkauft! Das bedeutet: Rein rechnerisch kommt auf jeden Haushalt ein Dreikönigskuchen – und die Tendenz ist nach wie vor steigend. Kaum ein anderer Brauch ist in der Schweiz ähnlich weit verbreitet.

Wie sieht ein klassicher Dreikönigskuchen aus?

Auch wir lieben den Dreikönigskuchen und backen ihn seit Jahren ganz klassisch nach einem gelingsicheren Betty Bossi-Rezept: Mit Rosinen, Hagelzucker und Mandelsplitter und – passend zum Januarloch – mit rezikliertem König und wiederverwerteten Kronen vom Vorjahr! Natürlich kann man die Rosinen – wenn sie die Kinder nicht mögen – einfach weglassen oder aber nur unter die Teigkugel mischen, die den inneren Teil des Kuchen ausmacht.

Tipps, um den König (vielleicht) zu finden

Da der König von Hand in eine Teigkugel eingearbeitet werden muss, muss der Bäcker bereits beim Formen und Backen des Dreikönigkuchens vorsichtig vorgehen, damit man nicht gleich sieht, wo er den König versteckt hat. Auch wenn der Bäcker noch so clever vorgeht, so hinterlässt das Verstecken des Königs meist Spuren. Und somit kann es doch ein paar Hinweise geben, in welcher Kugel sich der König befindet:

  • Schaut und vergleicht, ob es eine eher unförmige oder kleinere Teigkugel gibt.
  • Auf dem Kuchenboden könnt ihr nach allfälligen Einstichstellen suchen.
  • Im grossen Stück in der Mitte müsst ihr nicht nach dem König suchen – es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass der König nicht im Mittelstück des Kuchens steckt.

Der Dreikönigskuchen als Zankapfel

Doch auch mit diesen Tipps gibt es natürlich keine Garantie, dass ihr den König findet und ein Recht auf die Krone habt! Diese Tatsache ist vor allem für Kinder nicht immer einfach nachvollziehbar. Wenn ihr euch deshalb auch schon überlegt habt, mehr als einen König im Kuchen zu verstecken, empfehlen wir euch, zuerst unseren Beitrag König Salomon und der Dreikönigskuchen zu lesen!

Nun wünschen wir euch jetzt schon einen schönen Dreikönigstag, einen guten Appetit beim Geniessen des Dreikönigskuchens und vor allem viel Glück beim Suchen und Finden des Königs! Was denkt ihr – wer wird bei euch  König oder Königin?

Weitere Beiträge passend zum Thema „Dreikönigskuchen“:

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