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Die Prüfung

Eine Studie eines grossen Möbelherstellers hat vor ein paar Monaten ergeben, dass der durchschnittliche Wohnraum in Mega Cities – also in Städten mit mehr als 10 Mio Einwohnern – lediglich 15-20 m2 pro Person betrage, dass sich Kinder oft ein Zimmer mit weniger als 9 m2 mit Geschwistern oder Eltern teilten und dass die zur Verfügung stehenden Räume im Verlaufe eines Tages verschiedene Funktionen erfüllen müssten.

Der Vergleich dieser Fakten mit unseren Wohnverhältnissen zum damaligen Zeitpunkt liess mich zusammen zucken: „Ui, wie soll das gehen? Wie ertragen das diese Menschen?“ fragte ich mich als verwöhnte Hausbesitzerin einerseits betroffen, andererseits auch schuldig fühlend.

Nachdem wir nun letztes Wochenende in unsere Übergangswohnung gezogen sind, weiss ich, wie sich das anfühlt, wenn man einander zu viert auf 60 m² auf den Füssen rum steht und jeder Raum während des Tages mehrmals eine andere Funktion erfüllen muss: man fühlt sich eingeengt, unwohl und man wird bärbeissig und dünnhäutig, weil man sich unter diesen ungewohnten Wohnbedingungen nicht erholen kann.

Dabei besagt dieselbe Studie, dass das Zuhause ein Ort sein sollte, an dem man Schutz finden und zu dem man flüchten kann, eine Art Insel, die man jeden Abend nach den täglichen kleinen Schiffbrüchen, die wir bei der Arbeit, in der Schule und auch in unserem sozialen Leben gewöhnlich erleiden, zur Erholung erreicht.

Noch ist unser neues Zuhause keine solche Insel, vielleicht wird es auch nie eine werden. Was hingegen sicher ist, unser neues Zuhause wird nicht nur ein Meilenstein in unserer Familiengeschichte werden, sondern insbesondere ein ganz gefährlicher Prüfstein.

Quellen: United Nations Department of Economic and Social Affairs/Population Division, IKEA studies

Wie wohl fühlt Ihr Euch in Eurem Zuhause? Stell es für Euch eine Insel der Erholung dar? Wie „eng“ oder wie „privilegiert“ wohnt Ihr?

mittwochs immer im Tagblatt der Stadt Zürich

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17 Kommentare

  • Katharina
    22. Februar 2012 at 09:01

    Gutes Thema 🙂
    Bei Euch ist es ja nur vorübergehend. Daran kannst Du Dich festhalten, wenn Dir mal das FOH fast auf dem Schoss sitzt, während Du doch noch schnell etwas fertig schreiben musst…
    Wir haben 16 Jahre lang zu zweit auf sehr, sehr günstigen 120 Quadratmetern Altbau gelebt. Dann wurde das Haus verkauft und wir mussten ausgerechnet dann dort ausziehen, als das Baby kam und ich meine Stelle verlor. Ein Blick auf die Kleinanzeigen wirkte wie eine kalte Dusche: an 120qm mit Garten für unter 1000.– war auch dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen nicht mehr zu denken. Da unsere Arbeitssituation noch nicht geregelt war, mussten wir uns in Bescheidenheit üben, fanden aber schliesslich ein Bijou das und beide gefiel zu bezahlbaren Konditionen. Einziger Nachteil: 3 Zimmer mit insg. 65qm; Eines der drei würden normale Menschen als Schrank benutzen, so winzig ist es.
    Das Gefühl der Enge kenne ich nur allzu gut, vor allem weil ich jetzt kein Büro mehr habe. Am alten Ort hatten der Lange und ich je ein eigenes Zimmer. Das fehlt, ganz klar! Aber wichtig ist, sich eine Ecke einzurichten, die auch dann einem selbt „gehört“ wenn man sie nicht abtrennen kann. Und das ganze ein Bisschen schön machen, nicht überall Kisten rumstehen haben die einem runter ziehen. Lass doch die Jungs helfen, ein gutes „Nestchen“ zu bauen wo ihr bis im Sommer trotz allem ein Bisschen wohl seid. Sonst wird das nämlich zur Quälerei!

  • Nicole
    22. Februar 2012 at 09:44

    @Kat: Ich bewundere euch wirklich, wie ihr da wohnen könnt, noch mit all‘ den vielen Büchern, die ihr noch habt. Ja, es ist sehr herzig (mit dem neuen Boden drin sicher noch viel mehr… ;-)), aber ich glaube ehrlich gesagt, dass es bei euch auch nur deswegen geht, weil der Lange und der Kurze oft in der Werkstatt sind. Das ist ja für den Langen ein zusätzlicher Wohnraum!
    @Rita: Ich habe beim Lesen deines Artikels gerade genau 10 Jahre zurückgedacht. Damals haben GG (damals noch nicht Gatte…;-)) eine gemeinsame Wohnung im Raum Zürich gesucht. Er hat in einer 2-Zimmerwohnung in Baden gewohnt, ich in einer 2-Zimmerwohnung in der Nähe von Chur, und da ich dann schon in Zürich gearbeitet habe, habe ich unter der Woche oft bei GG übernachtet und da halbwegs gewohnt. Nein, eigentlich habe ich in meinem Auto gewohnt, wenn auch nicht geschlafen. Ich habe im Auto aber viele Kleider, Schuhe und sonstige Wichtigkeiten gehabt, die ich immer bei mir haben wollte/musste. Das nach der Erfahrung, dass es zum einen in GGs Wohnung nicht genug Platz für meine Sachen hatte und ich zum anderen immer in der einen Wohnung Sachen gesucht habe, die gerade in der anderen Wohnung waren…. Diese gut 8 Monate der Wohnungssuche und Dauerpendlerei waren eine Qual vor allem für mich, und sie waren eine schwere Prüfung für die noch frische Beziehung zwischen GG und mir. Ich war genauso dünnhäutig, wie du es beschreibst. Ich war sooo froh, als wir endlich eine tolle Wohnung gefunden hatten. In dieser wohnen wir heute noch. Wir haben aber letzten Sommer noch ein Studio unten dazumieten können, denn mit 2 Kindern ist uns die Wohnung (mit tollem Garten, der im Sommer wie ein grosses zusätzliches Zimmer ist) eigentlich zu klein geworden, weil wir einfach unbedingt noch Büroraum und Gästezimmer haben wollten und die beiden Kinderzimmer sehr klein sind, dass wir gewisse Sachen von da auslagern. Die Kinderzimmer sind 8 m2 und 10m2 gross. Meine Erfahrung da: Lieber ein kleines Zimmer, aber ein eigenes Zimmer. Eben eine Insel für jeden. Ich hätte schon gerne auch ein eigenes Zimmer, aber dieses Bedürfnis habe ich nicht mehr so sehr wie früher, und GG und ich sprechen uns einfach ab, wenn jemand von uns mal etwas Zeit für sich haben will.
    Ich habe als Kind fast immer ein eigenes Zimmer gehabt, und als ich es mal für eine Weile nicht hatte, war ich unglücklich. Unsere Kids fühlen sich offenbar auch sehr wohl in einem eigenen Reich. Sie spielen sehr gerne miteinander, aber am Abend beim Einschlafen sind sie sehr gerne für sich alleine. Nando hat ein Hochbett, so dass er darunter noch gut spielen kann, und bei Carmen müssen wir noch schauen, wie wir ihren zusätzlich aufkommenden Platzbedarf abdecken können. Sicher ist für mich, dass im Kinderzimmer jeweils das Bett, die liebsten Spielsachen und später noch der Schreibtisch Platz haben muss. Den Rest kann man notfalls auch sonst unterbringen.
    Liebe Rita, ihr werdet die Prüfung sicher gut meistern, denn das Ende ist klar absehbar. Ihr werdet durchhalten alleine mit dem Gedanken, wie herrlich ihr es nachher haben werdet, wenn ihr in euer neues altes Zuhause zurückkehren könnt. Du merkst, es spricht mal wieder der Neid aus mir….. 😉

  • Erika
    22. Februar 2012 at 09:58

    Von ca. 50 qm auf ca 20 qm auf anfangs 60 qm und jetzt ca 45 qm pro Person, da es noch Nachwuchs gegeben hat: ich weiss wie ihr euch fühlt in eurer Übergangslösung. Unsere Ehe scheiterte fast an dieser. Aber umso mehr schätzt man dann den neuen Freiraum, sobald man die Übergangslösung verlassen kann. Gutes Durchhalten wünsche ich! Müsst ihr lange so hausen?

  • Lisa
    22. Februar 2012 at 11:02

    Wir haben jetzt während unserer 4-5 wöchigen Umbauphase auch auf ziemlich engem Raum gelebt. Die zwei Grossen 16 + 18 zusammen in einem Zimmer, die Kleine im Hobbyraum im Keller, ich und mein Mann im Wohnzimmer. Es ist alles gut gegangen, bis vor drei Tagen. Da begann mir alles viel zu viel zu werden. Überall Dreck, Staub, Chaos, Spielsachen, Kleiderberge usw.usw. Ich hab versucht drüber zu schauen, klappt aber nicht so gut. Erstaunlicherweise finden die zwei Grossen ihre momentane Situation sehr schön und würden es noch einige Wochen zusammen im Zimmer aushalten. Bis ende Woche sollten alle unsere Möbel wieder in den Zimmern verstaut sein und dann haben alle 5 wieder ihren Raum. Wie viel das ist: Jüngste: 6 m2, Mittlere: 14 m2, Ältester: 11 m2, Mein Mann und ich: 16 m2 und Wohnzimmer/Esszimmer/Küche: 42 m2 plus noch ein kleiner Hobbyraum im Keller.

  • Rita Angelone
    22. Februar 2012 at 21:04

    @Katharina: Die Wohnung ist so weit gut eingerichtet – das Nestchen, wie du sagst, haben wir uns schon so herzig und optimal wie möglich einzurichten versucht. Doch eben, du kennst es, es ist schwer, sich mit wenig Platz zu arrangieren, wenn man es vorher (zu) gut hatte. Aber wir beissen durch, es ist nur vorübergehend. Und ich hoffe, es ist uns allen auch etwas eine Lehre.

  • Rita Angelone
    22. Februar 2012 at 21:11

    @Nicole: … es gab bei mir eine Zeit, die auch mehrere Monate dauerte, da lebte ich auch sozusagen aus dem Auto. Und auch ich habe darunter gelitten. Extem sogar. Dabei dachte ich, dass man sich an sowas gewöhnen kann. Nein, das habe ich nicht. Und ich bin definitiv nicht der Zigeuner-Typ.
    Das Ende ist schon klar absehbar, aber die Zeit ist doch irgendwie zu lang, um sie als „coole Campingferien“ zu betrachten und doch zu kurz, um sich richtig wohnlich einzurichten… Oh je.
    Und beneiden musst du uns wirklich nicht: Das Haus bleibt ein altes und immer noch gleich gross… Aber klar, es wird schöner sein.

  • Rita Angelone
    22. Februar 2012 at 21:12

    @Erika: Pah, ein rechtes auf und ab habt Ihr da erlebt! Und ja, Beziehungen können daran scheitern – das ist mir klar. Deshalb habe ich darüber geschrieben. Wir werden bis im Juli / August da sein – das ist nicht wenig…

  • Rita Angelone
    22. Februar 2012 at 21:16

    @Lisa: Ja, wie ich dir nachfühlen kann. Und das nach „nur“ 4 – 5 Wochen. Aber Ihr habts jetzt dann wirklich hinter Euch – grautliere! Die Föteli, die ich gesehen habe, sehen gut aus! Was Eure Platzverhältnisse anbelangt: ihr kommt auch mit bescheidenen Grössen klar, das ist bei uns – ein älteres Haus – halt auch so. Hach, man kann ja nicht alles haben, oder?
    Hey, Lisa, viel Freude an eurem „neuen“ Zuhause!

  • Bionic Hobbit
    22. Februar 2012 at 22:07

    Habe viele Jahre herumzigeunert mit nur einer Mikrowelle und einer Naehmaschine als Moebelstuecke. Unterdessen sind wir aber sesshaft bei ca 130m2 zu fuenft, in absehbarer Zeit noch etwas mehr (der Bauvertrag ist seit einer Woche unterschrieben). Es ist unglaublich, was sich so mit den Kindern alles an Zeug ansammelt!! Ich wuerde manchmal gerne wieder die Uhr zurueckdrehen und ins Auto umziehen…. 🙂

  • Rita Angelone
    23. Februar 2012 at 07:59

    @Bionic: Microwelle und Nähmaschine – finde ich – passen unglaublich gut zusammen. Echt. Hattest du schon eine Vorahnung, dass du so viel flicken würdest irgendwann? 🙂
    Na endlich – gratuliere zum Bauvertrag! Jetzt kann es losgehen (auch der Nervenkitzel und …. der Ärger).
    Ich bin froh, MUSSTEN wir das ganze Haus räumen. Dadurch waren wir gezwungen, ganz viel Zeugs zu verkaufen und entsorgen. Ich hab das gar nicht gern, in so vielen Sachen zu leben. Ich, die am liebsten so spartanisch-unterkühlt wohnen würde. Von da her verstehe ich doch auch ein wenig, dass du manchmal in dein Auto zurück ziehen würdest…. 🙂

  • Erika
    23. Februar 2012 at 08:13

    Rita, wir haben es 8 Monate lang geschafft – ihr schafft es bestimmt auch bis August! Die Aussicht auf das neue, schöne, grosse, wunderbare Zuhause lässt einem durchhalten. toitoitoi!

  • SomeintPhia
    23. Februar 2012 at 08:20

    Es ist gut, dass man sich mit der Problematik auseinander setzt. Ich bin überzeugt, dass Ihr es ohne grössere Probleme schafft, schliesslich unternehmt Ihr ja auch viel mit den Jungs, so kann man den beengten Verhältnissen entfliehen.

    Bei uns war vor ein paar Jahren die Junggesellen Zweizimmer-Bude plötzlich mehr beansprucht, als ursprünglich geplant. Die Vorfreude auf eine neue 4 1/2 – Zimmerwohnung liess dann die beengten Verhältnisse schnell vergessen / besser ertragen.

  • Nicole
    23. Februar 2012 at 09:30

    @Bionic: Super, gratuliere zum Bauvertrag! *Will-auch*…. Wegen der Nähmaschine und der Microwelle habe ich schmunzeln müssen. Wären beides jetzt nicht die ersten Dinge, mit denen ich ständig unterwegs wäre…. 😉
    @Rita: Doch, doch, ich beneide euch schon um euer eigenes Haus. Wir hatten kurz nach der Geburt von Carmen ein ähnliches Haus im Auge. Naja, es war sogar nur eine Doppelhaushälfte, aber wir hätten sie genommen, weil wir so gerne was Eigenes hätten und weil ich mich gefreut hätte, mit einer neuen Küche, einem neuen Bad und ein paar weiteren Renovationsarbeiten unser Nest gemütlich einzurichten, auch wenn wir neu so nicht gebaut hätten. Aber leider war dann unser Angebot mal wieder nicht hoch genug. Ich hätte sehr gerne ein riesiges, total neues und modernes Haus mit Seeblick, aber ich wäre nach jahrelanger erfolgloser Suche heute genauso glücklich über ein eigenes kleines, altes Haus ohne Seeblick – wenn es nur eben unser Eigen wäre. Ich bin nicht gerne Mieterin. Aber unsere Mietwohnung ist halt dennoch seit bald 10 Jahren das beste, was uns untergekommen ist, bzw. wir bezahlen konnten/können. Und ich bin froh, dass wir uns vor fast 10 Jahren lange überlegt haben, wohin wir ziehen. So habe ich damals zwar etwas länger aus dem Auto leben und darunter leiden müssen, aber dafür habe ich mir einen oder sogar zwei Umzüge erspart, was es alleweil wert war…

  • Lorelai
    23. Februar 2012 at 14:05

    Ja, sehr gutes Thema! Heutzutage leben die Menschen ja viel isolierter und auf viel mehr Raum wie noch unsere Grosseltern. Bringt Vor- und Nachteile mit sich, letztere v.a. wenn man Kinder hat, wie ich finde. Trotzdem ist es für mich unvorstellbar, dass in der selben 4,5-Zi-Wohnung wie wir ausländische Familien zu sechst wohnen, also 3 Generationen. Das ist nich unüblich. Der klare Vorteil: Die Grosseltern hüten die Kinder sehr, sehr oft. Ich dagegen bin tagsüber alleine mit den 2, mein Vater kommt alle 2, 3 Wochen mal für einen halben Tag, meine Schwiegermutter schaut 1 Nachmittag zu meinem Sohn. Ich beneide deshalb Kolleginnen wie A., die auf einem Bauernhof lebt. Deren Sohn wird ständig von Grosseltern, Mann oder Gotta mit auf den Hof genommen um zu helfen, Traktor zu fahren etc. Er ist überhaupt nicht Mama-fixiert, hat so mehrere Bezugspersonen, auf das 2. ist er null eifersüchtig! Oder Kollegin C. oder B., deren Eltern im selben Wohnhaus leben und deshalb auch ständig verfügbar sind um auf die Kinder zu schauen. Solche gibt es viele. Fände ich eine tolle Lösung: Gleiches Haus, andere Wohnung, also Privatsphäre aber auch häufige und schnelle Unterstützung.
    Wir leben in einer 4,5 und für die Kids ist das sicher OK. Raus kann man ja immer… Nur wissen wir grad nicht, wie wir’s mit dem Schlafen lösen sollen, da stossen die Zimmer auf ihre Grenzen in unserer Situation…

  • Nicole
    23. Februar 2012 at 16:48

    @Lorelei: Ui nein, ich würde nicht im gleichen Haus wohnen wollen wie die Grosseltern der Kids. So im Nachbardorf hätte ich sie noch gerne. Sonst aber habe ich mich lieber mit Freunden organisiert. Ist einfach unkomplizierter, und Freunde mit gleichaltrigen Kindern sind mehr auf der gleichen Wellenlänge wie wir. Wir haben alle paar Wochen mal ein kinderfreies Wochenende, weil unsere Kinder bei Freunden mit zwei gleichaltrigen Kindern sind, und alle paar Wochen läufts dann umgekehrt. Ist voll easy, und ich bin nach einem Wochenende mit 4 Kids nicht mehr gestresst als mit 2. Und auch sonst haben wir im Quartier noch mehrere Orte, wo die Kids mal sein können, wenn wir gerade jemanden brauchen. Und natürlich umgekehrt.

    Und ich bin froh, noch arbeiten zu gehen und die Kids in der Krippe und im Hort an 2 Tagen pro Woche in sehr guten Händen zu wissen. Unsere Kids sind zum Glück auch überhaupt nicht Mama-fixiert, haben mehrere Bezugspersonen und der Grössere war nie eifersüchtig auf die Kleine.

  • Lorelai
    27. Februar 2012 at 16:47

    @Nicole: Klingt super! Ab wann habt Ihr die Kids abgegeben? Ich habe gerade gestern mit meinem Mann darüber gesprochen, dass wir Freundinnen eigentlich mal dachten, dass wir die Kids abwechslungsweise betreuen, was wir irgendwie nie gemacht haben so richtig. Und nun sind bald alle Mütter von zwei Kids bzw. sind es schon und ich denke, 4 Kids sind wohl fast unmöglich??? So kann man ja zB auch nicht raus, spazieren gehen, zumindest nicht solange die Grossen noch in alle Himmelsrichtungen verspringen bzw noch nicht so lange Strecken laufen… Was sind denn da Deine Erfahrungen?

  • Rolf
    11. Juli 2013 at 15:58

    Interessanter Bericht ! Persönlich glaube ich, dass wir Schweizer ein völlig verwöhntes Volk sind (..natürlich nich alle, aber die meisten..!) Ich lebe mit meiner Frau in einem kleinen appartment und bin HAPPY mit Ihr, und sie ist happy mit mir. Glücklichsein kann man auch ohne grosse Wohnung, wenns sonst stimmt !

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