Reportagen und Interviews

Die Angelones bauen um! Teil 5: Die Finanzierung

Nachdem wir den Vorschlag des Architekten studiert haben, haben wir aufgrund der ersten, groben Kostenschätzung zusammen mit unserer Hausbank die Finanzierungsmöglichkeiten für unser Vorhaben geprüft.

Bei der Finanzierung von Bauprojekten wird ein dreistufiges Vorgehen empfohlen, das auch wir durchlaufen haben:

1. Bestimmung der Finanzierungskapazität

  • Wie viel Geld steht uns maximal für das Vorhaben überhaupt zur Verfügung?
  • Werden wir eigene Mittel an die Umbaukosten beisteuern?
  • Um wieviel müssen wir die bereits bestehende Hypothek aufstocken?
  • Wie sieht die Tragbarkeitsrechnung aus? Können wir die höheren Schuldzinsen auch bei schlechteren Konditionen auf dem Hypothekarmarkt noch bezahlen?

Wir hatten uns bereits vor dem Gespräch mit dem Bankberater entschieden, die verfügbare Freizügigkeitsleistung aus der Pensionskasse des Familienoberhaupts vorzubeziehen – ohne negativen Einfluss auf die Leistungen bei Invalidität und Todesfall. Aufgrund dieses Entscheids ergab sich, welcher Anteil wir über unsere Bank finanzieren lassen mussten.

2. Erarbeitung einer Kostenschätzung

  • Wie sehen die konkreteren Kostenschätzungen der verschiedenen Lösungsvorschläge aus?
  • Welche Vorschläge sind aufgrund der festgestellten Finanzierungskapazität für uns überhaupt realisierbar? Welche nicht?

So mussten wir gewisse schöne, aber für uns zu teuren Lösungsvorschläge, wie z.B. die speziellen Fenstervorbauten streichen und auf die Vorschläge fokussieren, die das Kernproblem Küche, Bad und allgemeine Raumaufteilung lösen würden.

3. Detaillierte Evaluation der Kosten

  • Wie soll das Detailkonzept der gewählten Lösung aussehen?
  • Mit welchen Kosten müssen wir aufgrund von konkreten Offerten rechnen?
  • Müssen wir noch Posten auf dem Wunschzettel streichen?
  • Wo hats eventuell noch etwas Luft?
  • Sind für einzelne Sanierungsarbeiten Förderbeiträge erhältlich?
  • Für welches konkrete Finanzierungsmodell (Hypothekarmodell) sollen wir uns entscheiden?

Als nächstes stehen bei uns also verschiedene Termine mit dem Architekten an, anlässlich von welchen wir alle Details der gewählten Lösung festlegen werden. Parallel dazu haben wir die Baueingaben gemacht. In einem späteren Schritt werden wir uns vertiefter mit dem Thema Küche, Bad, Böden etc. auseinander setzen, damit wir dann mit dem Anfordern konkreter Offerten starten können.

Erfahren Sie in Teil 6 unserer Umbau Serie, wie das Baubewilligungsverfahren gelaufen ist!

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2 Kommentare

  • Nicole
    17. Oktober 2011 at 14:09

    Für welche Bereiche braucht ihr eine Baueingabe? Wenn ihr doch die Fenstervorbauten streicht, dann ergibt sich äusserlich doch keine Änderung.

  • Rita Angelone
    17. Oktober 2011 at 16:20

    Die Fenstervorbauten sind zwar gestrichen, doch es gibt einerseits zusätzliche Fenster und andererseits werden bestehende verändert.

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