Familienleben

Der Dominoeffekt: Was für eine Sysiphusarbeit!

Domino ist eigentlich ein Legespiel mit rechteckigen Spielsteinen, meist aus Holz oder Kunststoff. Die Grundregel der meisten Dominospiele besteht darin, abwechselnd Steine mit Feldern gleicher Augenzahl aneinanderzufügen.

Dominosteine können aber auch an ihrer Schmalseite aufgestellt werden, wobei sie sich dann in einem stabilen, aber empfindlichen Gleichgewicht befinden. Das bedeutet, dass ein solcher Dominostein durch einen leichten Stoss umgeworfen werden kann und dabei auch benachbarte Steine zum Fallen bringt. Für dieses Spiel werden häufig Steine ohne Augenaufdruck verwendet. Bei uns zum Beispiel haufenweise farbige Holzsteine und Holzfiguren.

Das Geschicklichkeitsspiel besteht dabei natürlich nicht im Umwerfen der Steine, sondern im Aufstellen der Steine.

Das Aufstellen ist sogar derart zentral und kräfteraubend, dass unser Kleiner kaum mehr die Kraft und vor allem die Überwindung aufbringt, die Steine zum Fallen zu bringen, wenn er diese erst mal aufgestellt hat.

Denn: nach nur ein paar wenigen Sekunden Spass, startet die ganze Aufstellerei wieder von vorne… Was für eine Sysisphus-Arbeit!

Ja, was für eine Sysiphus-Arbeit, mein Kleiner! Deine Steine kommen mir jedesmal in den Sinn, wenn ich den Geschirrspüler ein- und ausräume, ein- und ausräume, ein- und ausräume, ein- und ausräume, ein- und ausräume…

Welche Sysphusarbeiten nerven Euch denn so?

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7 Kommentare

  • Katharina
    11. Februar 2012 at 09:40

    Und wehe, Mama stolpert über die Dinger wenn sie morgens um 6 auf dem Weg vom Bett zur Kaffeemaschine daran vorbeitorkelt. Dann ist gleich Feuer unter’m Dachstock!

  • Himbeeri
    11. Februar 2012 at 11:07

    Gerade Gestern haben meine Jungs viel Geduld bei diesem Spiel bewiesen und die unglaublichsten Formen gelegt. Das Gefühl mit dem Geschirrspüler kommt mir bekannt vor, es kommt aber auch beim Wäschewaschen auf….
    Liebi Grüessli
    Himbeeri

  • Nicole
    12. Februar 2012 at 15:19

    @Rita: Es ist aber noch eine viel grössere Sysiphus-Arbeit, Geschirr von Hand abzuwaschen, es wieder auf den Tisch zu stellen und dann wieder abzuwaschen! Ich sage dir, nach 10 Tagen ohne Geschirrspüler liebe ich das Ein- und Ausräumen wieder so richtig! 😉

  • Rita Angelone
    12. Februar 2012 at 15:40

    @Nicole: …. argh…. 1:0 für dich!

  • Bionic Hobbit
    12. Februar 2012 at 17:05

    Das Windelwechseln scheint auch nicht enden zu wollen….

  • Rita Angelone
    12. Februar 2012 at 17:36

    @Bionic: … wieder in einer Depro-Phase? 🙂 Zum Glück kannst du bald in die Grüffelo-Vorstellung! Das heiter dich sicher auf.

  • SomeintPhia
    13. Februar 2012 at 11:16

    … etwa gleich sysiphus-mässig gehts rund ums TripTrap der Kleinen zu und her .. speziell dann, wenn in der rechten Hand der Löffel ist und mit der linken Hand ghörig reingeschoppt wird .. 😉

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