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Dem Himmel ganz nah: Unser Besuch der Sternwarte Zürich

Mitten in der Stadt: Die Volkssternwarte Urania

Seit 1907 steht mitten in der Stadt Zürich die Urania-Sternwarte. BesucherInnen können dort mit hervorragenden Instrumenten die Sterne und Planeten am Himmel beobachten. Das Observatorium ist unter der Kuppel eines markanten, 50 Meter hohen Turmes untergebracht. Die zentrale Lage gewährt zudem eine ungewöhnliche Aussicht auf die Stadt, den See und die Alpen.

Die Urania-Sternwarte ist eine Volkssternwarte, d.h. sie dient im Gegensatz zu den Universitätssternwarten nicht der wissenschaftlichen Erforschung des Alls, sondern bringt dem interessierten Laien die Erkenntnisse der Astronomie näher und bietet ihm die Möglichkeit, selbst durch ein Fernrohr zu blicken.

Schlechtes Wetter hin oder her: Die Aussicht ist fantastisch!

Hauptinstrument ist ein Teleskop mit einem 30 cm Objektiv. Das 12 Tonnen schwere Fernrohr mit einer Brennweite von 5 Metern ermöglicht Vergrösserungen bis ins Sechshundertfache!

Das Teleskop ist imposant!

Mit diesem leistungsfähigen Instrument kann man sogar Einzelheiten auf der Oberfläche des Mondes erkennen. Eindrücklich sind auch die Ansichten der verschiedenen Planeten und ihrer Trabanten. Besonders faszinierend sind die fernen Sterne und fremden Galaxien, die sich in unvorstellbaren Entfernungen draussen in Weltall befinden.

Blick durch das kleine Fernrohr. Um zu verstehen, wie das Grosse funktioniert.

Bei schlechter Sicht ist der Einsatz des Fernrohrs nur beschränkt möglich. Doch die Führungen bieten ein attraktives Alternativprogramm an, mit vielen Erläuterungen und Computersimulationen auf grossen Monitoren.

Wegen des schlechten Wetters konnte der Dachspalt leider nicht geöffnet werden, sondern nur das Guckloch.

Die Atmosphäre unter der majestätischen Sternwartenkuppel und die durch Bilder und Animationen unterstützten Vorträge machen einen Sternwarten-Besuch auch bei schlechtem Wetter lohnenswert.

Bei diesem Wetter musste der Blick auf den Stern auf der Spitze des Fraumünsterturms reichen.

Im Anschluss an die Kinderführung erhielten alle Kinder ein tolles Heft mit ganz schön aufgemachten Informationen und Bildern zu den Planeten und Fixsternen sowie einem Wettbewerb, der uns natürlich dazu animierte, zu Hause alles Revue passieren zu lassen und eingehender zu studieren, um möglichst alle Fragen richtig zu beantworten und – wer weiss – etwas Kleines zu gewinnen!

Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten…

Solche kostenlosen Kinderführungen finden immer am 1. Samstag im Monat statt. Die stündlichen Führungen beginnen um 15, 16 und 17 Uhr und sind geeignet für Kinder ab 6 Jahren (mit Begleitperson).

Kennt Ihr die Urania-Sternwarte schon? Habt Ihr auch schon an einer Führung teilgenommen? Wäre das etwas für Euch, für Eure Kinder?

Weitere Infos findet Ihr auf der Webseite, ein paar weitere Impressionen auf unsere kurzen Bildstrecke:

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2 Kommentare

  • Nadja W.
    5. Januar 2014 at 15:19

    ha! genau das wollten wir nächstens auch machen 😀 tristan ist voll begeistert von sternen usw. es gibt von pixi wissen eine cd über die sterne und das universum. ist ne super cd wo auch die mama noch was lernt 😉
    ich war früher in der sternwarte etwas trinken als ich noch jung war 🙂

  • Rita Angelone
    5. Januar 2014 at 15:21

    @Nadja: Danke für den Pixie-Tipp! Und ja, stell dir vor: auch ich ging amigs in einen Drink in die Sternwarte. Das FOH kannt die Bar imfall nicht… uiuiui

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