Familienleben Kolumne

Corona und Stay at home Zeit – jeder so wie er will

Tischtennis spielen mit Kindern
Tischtennis-Pause: Selbstverständlich arbeiten, putzen und kochen wir auch nicht die ganze Zeit….

Arbeit, Schule und Familienleben vereinbaren

Seit zwei Wochen sind wir zu Hause und versuchen, wie andere Familien auch, Arbeit, Schule und Familienleben effizient, aber auch sinn- und lustvoll zu vereinbaren. Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, das Beste aus der Situation zu machen

Die Zeit sinn- und lustvoll nutzen

Dazu gehört, dass wir diese Stay-at-Home-Zeit auch dazu nutzen, den Jungs Verantwortung zu übertragen. Machen sie nicht gerade ihre Schularbeiten, unterstützen sie uns im Haushalt. Sie lernen kochen und backen, putzen oder ausmisten und packen bei bisher aus Zeitmangel liegengebliebenen Projekten rund ums Haus mit an. Das ist unsere Art, mit dem Ganzen umzugehen.

Unterschiedlicher Umgang mit Hausarrest

Liest man in den Medien oder schaut man im Fernsehen die verschiedenen Erfahrungsberichte, wie andere Familien mit dem «Hausarrest» umgehen, so ist klar: Es gibt etliche Zugänge und Strategien, durch diese Zeit zu kommen – und zwar so viele, wie es Familien gibt. Doch leider ist derzeit auf den sozialen Kanälen das bekannte Phänomen des Vergleichens und des Sich-gegenseitig-Anfeindens in verstärkter Form beobachtbar. Alle schauen, was die anderen machen, wer zwischen Arbeit, Haushalt und Homeschooling wie viel mit den Kindern spielt, kocht, bastelt, gärtnert, turnt oder einfach nur rumhängt und gar nichts macht. Alles wird mit Argusaugen beobachtet und scharfer Zunge kritisiert. Die einen tun zu viel von dem, die anderen zu wenig vom anderen. Statt eben genau jetzt zusammenzuhalten, tritt man in Konkurrenz zueinander.

Vergleiche machen unglücklich

«Der Vergleich ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit», so der dänische Philo­soph Søren Kierkegaard. Wir kochen, putzen und handwerkeln zusammen. Dafür stemmen wir keine Hanteln oder machen Yoga. So what? Jede Familie ist einzigartig und geht mit dieser Zeit anders um. Ausser den Regeln des Bundes gibt es keine Vorgaben. Machen wir also alle unser eigenes Ding, ohne uns zu vergleichen und zu verurteilen.

immer mittwochs im Tagblatt der Stadt Zürich

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2 Kommentare

  • GerdaS
    16. April 2020 at 09:33

    Man muss wohl aus jeder Situation das Beste daraus , es hilft ja kein jammern. Mit ein Grund warum ich mich für einen Yoga Online Kurs entschlossen habe. Wollte ich schon immer tun, immer kam irgendetwas dazwischen. Nehme ich gleichzeitig als meine persönliche Form der Entschleunigung

  • Rita Angelone
    16. April 2020 at 12:55

    Liebe Gerda, danke für deine Rückmeldung! Super, dass du diese Zeit nutzt, um das langersehnte Yoga zu machen! Viel Spass und bleib gesund! Rita

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