Familienleben Reportagen und Interviews

Cars 2 – Christina Surer ist Mrs. Mini Van

Als Rennfahrerin ist Christina Surer (37) mit Autos, Motoren und Rennstrecken bestens vertraut. Doch dieses Mal fährt sie nicht selber ein Auto, sondern leiht in „Cars 2“ Mrs. Mini Van ihre Stimme.

Sie habe nicht lange überlegen müssen, als das Angebot von Disney kam, denn eine solche Gelegenheit bekomme man schliesslich nicht alle Tage. Der Part der Mrs. Mini Van passe perfekt zu ihr: der Mini sei charmant, sexy und habe ihren Mann im Griff. Es sei ein typisches Frauenauto mit vielen weiblichen Eigenschaften.

Zum Filmstart von „Cars 2“ konnte ich Christina Surer folgende Fragen rund um das Thema „Kinder und Rennsport“ stellen:

Frau Surer, ab wann haben Sie als Kind gemerkt, dass Sie eine Leidenschaft fürs Rennfahren haben?

Bereits mit 3 Jahren hatte ich meinen eigenen, selbstbeklebten Helm und bin mit meinem Papi auf dem Motocross-Bike mitgefahren. Ich war schon immer gerne in der Werkstatt und habe meinem Papi beim Schrauben zugesehen. Puppen hatte ich zwar auch, aber die wurden mir schnell zu langweilig.

Sie wurden also hauptsächlich von Ihrem Vater inspiriert. Wurden Sie auch gezielt gefördert?

Da mein Vater 20 Jahre lang Motocross gefahren ist, war dies immer eine sehr spannende Welt für mich. Motorenlärm war Musik in meinen Ohren und der Benzingeruch war wie Parfüm für mich. Doch in den Kartsport und Motorsport kam ich erst im Alter von 19 Jahren.

Wenn Sie selber ein Kind hätten, möchten Sie, dass es dieselbe Laufbahn einschlägt?

Ich würde meinem Kind sicher die Möglichkeit geben, verschiedene Sportarten auszuprobieren. Das finde ich sehr wichtig. Im Sport lernt man Teamwork, Disziplin und den Umgang mit Sieg und Niederlage. Im Sport lernt man viel fürs Leben. Sollte sich mein Kind für Motorsport interessieren und den Sport mit Leidenschaft ausüben, würde ich es auf jeden Fall unterstützen.

Wie kann man ein Kind unterstützen, eine Laufbahn im Rennsport einzuschlagen? Was gibt es für konkrete Angebote und Massnahmen?

Am besten beginnt man mit Kartsport. Das ist die beste Schule für jeden Rennfahrer. Allerdings ist dies sehr kostenintensiv. Deswegen bleiben viele Talente leider auf der Strecke. Soll es aber nur zum Spass sein, kann man aber auch auf eine Miet-Kartbahn gehen. Solche gibt es in fast jeder grösseren Stadt, sie sind eigentlich für alle erschwinglich und machen mindestens so viel Spass!

Christina Surer ist gelernte Arzthelferin, modelt seit ihrem 10. Lebensjahr und trat 1993 erstmals als Finalistin der Miss Schweiz-Wahlen in die Öffentlichkeit. 1994 gab sie bei der Schweizer Kart-Meisterschaft ihr Debüt als Rennfahrerin. Seit 2001 startet sie in verschiedenen Markenpokalen im Tourenwagensport und seit 2004 fährt sie im SEAT Leon Supercopa im Rahmen der DTM. Auch bei Stefan Raabs „Stock Car Crash-Challange“ 2005, 2006 und 2007 war Christina Surer dabei, sie ist WOK-Weltmeisterin 2007, Pirelli-Botschafterin und Shell-Kraftstoff-Botschafterin. Christina Surer kennt man aus verschiedenen TV-Sendungen, z.B. als Motorsport-Expertin und Moderatorin für den deutschen Privatsender „Sport 1“.

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