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Carbonara: Mit oder ohne Rahm?

Pasta Spaghetti Carbonara
Pasta alla Carbonara: Genau für dieses Gericht eignet sich ein Wok ganz besonders!

Wie kocht man Spaghetti alla carbonara? Mit oder ohne Rahm?

Passend zum gestrigen Beitrag zu Montecassino und dem Zweiten Weltkrieg möchten wir Euch heute einmal zeigen, wie wir Pasta alla Carbonara zubereiten. Nämlich ganz OHNE Rahm!

Wie ist Pasta Carbonara entstanden?

Doch zuerst noch kurz ein paar Infos zur Entstehungsgeschichte dieses feinen Gerichts: Einer verbreiteten Legende nach geht das Gericht auf Köhler zurück, die sich in den Apenninen während der Arbeitspausen Penne (kurze Röhrennudeln) mit gebratener Pancetta (luftgetrocknetem Bauchspeck) und geriebenem Pecorino (einem Hartkäse aus Schafsmilch) gekocht haben sollen. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Spaghetti alla Carbonara erst nach 1944 im Zuge der Einnahme Roms durch die Alliierten aus einer Verbindung der Eier- bzw. Eipulver- und Bacon-Rationen US-amerikanischer Soldaten mit italienischer Kochkultur entstanden sind.

Pasta Spaghetti Carbonara
So fein – Pasta Carbonara! Ohne Rahm!

Wie auch immer: In eine Original-Carbonara gehört weder Milch noch Rahm, sondern nur folgendes:

Zutaten für Pasta Carbonara

für 4 Personen

  • 500 g Spaghetti (oder wie wir sie machen mit Succhietti)
  • 150 g Specktranchen oder Speckwürfel
  • 4 Eigelbe
  • 100 g Pecorino (oder Parmesan)
  • Salz und Pfeffer nach Bedarf

So bereitet ihr Pasta alla Carbonara zu

Die Pasta al dente kochen. In der Zwischenzeit die Specktranchen oder die Speckwürfeli ohne Zugabe von Öl kurz braten. Gleichzeitig in einer Schale die Eigelbe verrühren und mit dem Käse vermischen. Zwei Esslöffel Pasta-Kochwasser dazugeben. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken. Sobald die Pasta gekocht ist, abtropfen lassen und in die Pfanne zu den Specktranchen  oder -würfel dazugeben und alles gut verrühren. Zum Schluss die Eigelbe mit dem Käse und dem Teigwarenwasser dazutun bzw. mit noch etwas mehr Teigwarenwasser ergänzen – je nach dem, wie cremig man die Carbonara gerne hat. Mit weiterem Pfeffer und Käse abschmecken und anrichten.

Bei Academia Barilla findet Ihr ein sehr gutes Anleitungsvideo.

Wie macht ihr die Pasta alla Carbonara?

Hier findet ihr ein weiteres Carbonara-Rezept:

Weitere einfache und familientaugliche Alltagsrezepte findet Ihr auch unter der Rubrik La Cucina Angelone oder auf flickr – mit vielen Bildern und den entsprechenden Rezepten!

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7 Kommentare

  • Lorelai
    11. August 2014 at 12:04

    und was machst du mit den Eiweissen?

  • Gaby
    11. August 2014 at 19:33

    Ja also: ich machs immer mit Rahm e bitzeli wenigstens…. weils meine Mädels so lieber haben.
    Aber in Italien essen sie ihre Lieblingsspaghetti natürlich auch immer original und ohne zu murren :-).
    @Lorelai: Eiweiss ist supertoll: Macarons, Amaretti, Makrönli….. ich liebe Gerichte, bei denen ich nur das Eigelb brauche und Eiweiss übrig habe!

  • Nadja W.
    11. August 2014 at 20:18

    yummy das probier ich grad am mittwoch aus 🙂 danke rita für das rezept!

  • Rita Angelone
    11. August 2014 at 20:58

    @Nadja W.: Das freut mich, dass du es ausprobierst – lass uns wissen!

  • Moni
    12. August 2014 at 17:31

    Probier’s nun mal nach deinem Rezept! Habe echt nicht gewusst, dass es ohne Rahm geht:)

  • Katheryna
    5. April 2018 at 18:27

    Liebe Rita, das original Rezept ist leicht anders, es wird guanciale benutzt und nicht Speck.
    1 Eigelb pro Person und ein ganzes Ei pro 3 Eigelb. Kochwasser wird nicht dazu getan, ist bei den Römer (woher das Rezept stammt) verpönt. Damit die Konsistenz schön cremig wird und das Ei nicht stockt, ist es wichtig, die Bratpfanne vom Herd zu nehmen, wenn man die Ei-Käse Mischung hinzufügt. En guete

  • Rita Angelone
    6. April 2018 at 15:06

    Liebe Katheryna, ja, natürlich, das wirklich ORIGINAL-Rezept ist wie du sagst. Aber guanciale findet man hier nicht wirklich… deshalb Speck. Und ja, meine Mutter macht das auch so mit dem Eier-Verhältnis, ich nehme dafür Pastawasser 🙂 Und wir mögen es, wenn es etwas stockt – wir sind aber auch keine Römer, sondern „Bergler“, Molisani eben! Danke für deine Rückmeldung und schön, dass du mitliest!

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