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Bessere Noten dank gesunder Ernährung?

Bessere Noten sind bei uns noch kein Thema, doch mache auch ich mir hie und da Gedanken, ob und wie man das Interesse, die Aufmerksamkeit und die Ausdauer von Kindern irgendwie positiv beeinflussen kann. Und zwar auch schon im Kindergarten.

Deshalb habe ich neugierig und interessiert gelesen, dass ein hoher Zuckerkonsum die Gemütslage offenbar beeinträchtigen kann: Wie Studien in US-amerikanischen Haftanstalten zeigen, sinken Aggressivität und Verhaltensauffälligkeiten, wenn gesüsste Getränke, süsse Zwischenmahlzeiten, Zucker in den Speisen usw. durch natürliche Alternativen ersetzt werden.

Zu ähnlichen Erkenntnissen kommen Untersuchungen an amerikanischen Schulen: Seit der Umstellung des Schulessens auf Vollwertkost und Verbannung der Softdrink- und Süssigkeiten-Automaten erzielen die Kinder bessere schulische Leistungen.

Diese Erfahrung teilen auch Ernährungsberater: Werde Zucker weggelassen oder der Konsum deutlich eingeschränkt, würden Kinder innerhalb von wenigen Wochen leistungsfähiger, konzentrierter und stehen morgens leichter auf. Häufig verbessere sich auch die Verdauung. Teenager stellten fest, dass sie weniger Pickel hätten oder besser gelaunt seien.

Drum ist es absolut richtig, dass die Schulgesundheitsdienste der Stadt Zürich Richtlinien für eine gesunde Ernährung erstellt haben. So sind seit Anfang 2010 Süssgetränke, Süssigkeiten und fettreiche Snacks in den Pausenkiosken nicht mehr erhältlich. Und auch Horte und Mittagstische haben ihr Angebot an die Richtlinien angepasst.

Viele weitere Informationen zum Thema „Gesunde Ernährung“ finden Sie im interessanten Beitrag „Ernährungstricks für Kinder„.

Welche Znünis geben Sie Ihren Kindern in den Kindergarten oder in die Schule mit? Sind die Kinder damit zufrieden? Werden sie von dritter Seite ernährungstechnisch negativ beeinflusst?

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16 Kommentare

  • Tanja
    6. September 2011 at 05:46

    Weil die Kindergärtnerin immer so lässige Sachen schnitzt, möchte tim am liebsten immer einen Apfel, zwischendurch eine Karotte mitnehmen.

  • Bionic Hobbit
    6. September 2011 at 05:58

    Unsrer hat nach seinem 45minütigen Kindsgi-Weg immer ziemlich Hunger. Aber irgendwie ist die Znünipause zu kurz, er kommt nicht dazu, sein Znüni ganz zu essen. Dann dauert der Heimweg am Mittag oft noch länger, weil die Jungs, die die Strecke zusammenlaufen, erst noch ihre Znüniböxli wieder rausholen und dann die Reste teilen, weil sie so Hunger haben. Ich habe bei anderen Frucht-Spiessli und Rüebli mit Dip gesehen…. dafür habe ich nicht die Zeit. Bei uns gibts ein Sandwich mit viel Kalorien drin (Salami, Lyoner, Philly-Cheese), oder Vollkorncracker, und irgendwelches Obst, das wir gerade haben. Habe auch einmal einen kleinen Kinderquark reingetan, bin aber nicht sicher, ob der erlaubt war.
    Ich verstehe nicht, wieso die Znünipause nicht etwas länger sein kann. Im Kindsgi gibt es nur ca 6 von 20 Kindern, die so einen langen Weg zu Fuss machen, die anderen wohnen näher, oder sind so weit im Kraut draussen, dass sie mit dem Auto gebracht werden müssen. Die haben wahrscheinlich etwas weniger Hunger.

  • Bionic Hobbit
    6. September 2011 at 06:00

    Ach ja, damit ich immer Vollkornbrot zuhause habe, habe ich mich bei Lidl mit deren Brotbackmischungen eingedeckt. Einfach 500g der Mischung und 350ml Wasser mischen, aufgehen lassen und backen, und es schmeckt super gut, und hält ein paar Tage. Brauche wohl nicht zu erwähnen das besagte Mehlmischungen auch schön billig sind im Vergleich zu anderen Grossverteilern.

  • Angela
    6. September 2011 at 06:40

    ganz verschiedä, saisonfrücht (aber kei bananä), darvida, pic crok (chäsli mit grissini), wenns turnä händ au es brötli mit aufschnitt…hat die lehrerin gesagt, da hätten sie mehr hunger. meine sind keine frühstückskinder…oder nur am wochenende wenn wir um 09.00 zmorgä esset.
    grüessli angi

  • Rita Angelone
    6. September 2011 at 07:43

    @Tanja: Ich hatte 2 Jahre lang immer einen Apfel dabei – manchmal wurde er geschnitzt, manchmal nicht. Unser Grosser ist immer noch auf dem Rüebli und Tomätli Trip plus Zwiebacks.

  • Rita Angelone
    6. September 2011 at 07:48

    @Bionic: 45 Minuten sind ganz schön lang und logisch hat er zum Znüni recht Hunger. Auch unser Grosser hat zuwenig Zeit, seinen Znüni zu essen. Ich weiss nur nicht, ob er einfach ein Lama ist (aber sonst ist er eher einer, der alles rasch verschlingt) oder ob die anderen fast gar nichts dabei haben, dass sie alle früher fertig sind oder was. Ich werde mal der Sache nachgehen, denn ich finde auch, dass die Znünipause schon lange genug sein sollte, dass sie alle alles essen können.

  • Rita Angelone
    6. September 2011 at 07:49

    @Bionic: hehehe – ich kenne diese Mischungen und sie sind gut! Aber Aussenstehenden erzähle ich viel lieber, dass ich ALLES selber mache, inklusiv Weizen anbauen!!!!

  • Rita Angelone
    6. September 2011 at 07:50

    @Angi: jööö… da habe ich grad ein paar Ideen bekommen von dir (Chäsli mit Grissini so mal als Freitags-Znüni oder so)!

  • Rita Angelone
    6. September 2011 at 07:51

    @Bionic: Nochmals zu dir gschwind: Quärkli und Yoghürtli sind nicht so gern gesehen wegen des Zuckers, aber doch hie und da geduldet. Ausgerechnet heute habe ich ihm einen Danonino mitgegeben, weil dem Grossen bereits ein Zahn gwackelt…. und nun hat er Angst, drauf zu beissen. Das stellt mich grad wieder vor eine neue Herausforderung….

  • Bionic Hobbit
    6. September 2011 at 08:06

    Raus mit dem Zahn!

  • Tamara
    6. September 2011 at 11:47

    Bei uns haben sie recht „strenge“ Pausenplatzregeln. Und wenn etwas falsche entdeckt wird, wie z.B. ein Gipfel müssen die Kinder es abgeben. Im Chindsgi mussten sie es einfach wieder zurückbringen. Unser Grosser hatte im Chindsgi nie die Geduld zum Anstehen für die Schnitzereien, es ging ihm schlichtweg zu lange. Die Kinder die fertig waren mit dem Znüni durften nach einer gewissen Zeit aufstehen und spielen. Meist hatte er eine Art „Bento“ dabei. Und jetzt in der Schule, darf es nicht mehr im „Tupperware“ sein, sondern im Papier- oder Plastiksäckchen. „Ich träg doch das Züg nöd di ganz Pause mit mir ume!“ Er entscheidet jetzt selber was mit nimmt, meist sind das Darvida mit Phila, rohes Gemüse, oder auch mal ein Sandwich. Ab und an nimmt er eine Milch oder einen Saft (ohne Zuckerzusatz) mit. Unser Kleiner ist jetzt in der Spielgruppe und da könne sie auch etwas mitbringen zum Schnitzen und die Regeln sind auch weniger streng als in der Schule. Sein Znüni darf oder muss noch etwas kreativer sein. Mal ein Fussballsandwich, Gemüse in Form gebracht oder Vollkorn-Käse-Guetzli…

  • Rita Angelone
    6. September 2011 at 12:02

    @Tamara: Es ist eben so, dass offenbar das eine oder andere Kind immer wieder etwas Schoggi mitnimmt. Und unser Grosser sieht das… und die anderen natürlich auch. Es ist zwar kein Problem, weil der Grosse selber findet, das sei imfall uh blöd. Aber es ist halt schon so – du trichterst deinen Kindern ein, was sie tun sollten und andere tuns dann halt nicht.
    Klar, dass wenn sie älter werden, sie je länger je mehr mitbestimmen. Ich denke auch, dass das Znüniböxli irgendwann zu viel Balast darstellt.
    Jö – der Kleine. Dann ist er bei dir richtig, wenn er so „kreativ“ essen will….! 🙂

  • Nicole
    6. September 2011 at 15:02

    @bionic: Wow, 45 Minuten Kiga-Weg! Das ist wirklich lang, und da wundert es mich nicht, wenn das Kind unterwegs Hunger bekommt!
    Danke für den Tipp mit der Lidl-Mischung! Habe bisher immer solche bei der Landi geholt, aber da wir keine Landi in der Nähe haben, haben wir eben leider auch manchmal keine Mischung mehr da. Einen Lidl habe ich bei mir im Büro gleich ums Eck. Freue mich schon, denn ich mag den Duft vom Brot, das im Ofen ist, soooo gern!
    @Rita: Unser Grosser will seinen Znüni immer zuhause schon vorgeschnitten bekommen, damit er dann gleich loslegen kann mit Essen. Am liebsten mag er derzeit Trauben oder Apfelschnitze. Wir haben von der Kindergärtnerin eine Liste mit erlaubten Znünis bekommen. Daran haben sich (bisher) alle Eltern gehalten. Wenn ein Kind Geburtstag feiert, dann gibt es aber Kuchen, wenn die Mutter des Geburtstagskindes was mitbringt für alle.

  • Rita Angelone
    6. September 2011 at 18:44

    @Nicole: AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAALDI!!!!

  • Rita Angelone
    6. September 2011 at 18:45

    @Nicole: hehehe – jetzt mit der Zahnlücke will der Grosse sicher ein Apfelmus….!

  • Bionic Hobbit
    8. September 2011 at 18:30

    @Nicole. Ich sage euch: 45 Minuten oder länger. Wir Mütter teilen uns das Begleiten, so dass jeder an einem Tag zweimal hin und her geht, heute war ich dran. Die 5 Jungs sind eine heterogene Gruppe, was den Character und die Geschwindigkeit betrifft, so spannt sich „das Feld“ über mehrere hundert Meter. Wenn sie dann auf dem Heimweg noch alle ihre Znünibox wieder hervorholen (heute hat doch einer noch angefangen, sein Quarkli mit Löffel zu essen, die Wasserflaschen stehen plötzlich 50m weiter hinten auf der Strasse), kommen sie erst recht nicht voran. Der Kindsgi ist um 11h30 aus und wir sind um 12h20 zuhause…. äachz. Ist auch für mich ziemlich sportlich, wenn ich die Strecke 4 mal am Tag mache, mit dem Zwillingskinderwagen mit 2jährigen Zwillingen drin, zum Glück nur einmal die Woche. Wir hatten eigentlich gehofft, dass der Weg in 35 MInuten zu machen wäre (ca 1.8km den Berg hoch), aber wohl nicht in absehbarer Zeit. Dafür ist das der Kinsgi an der schönsten Lage der Schweiz….und unsere Kids werden nie zu dick sein.

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