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Ausflugstipp für Familien: Mit dem Velo ins Kloster

Frühling: Gelb blühende Rapsfelder

Da unsere Buben kürzlich auf neue, grössere Velos umgestiegen sind und sich immer noch an ihre neuen Gefährte gewöhnen müssen, haben wir für unsere letztwöchige Velotour eine uns altbekannte und geliebte Route gewählt, die fast zu 100% abseits befahrener Strassen führt.

Gestartet sind wir bei uns in Zürich Albisrieden und anschliessend an Familiengärten, Bike-Trial und Sportanlagen vorbei Richtung Schlieren gefahren. Am Rande des Altstetterwalds, an der Grenze zu Schlieren, liegt übrigens das Gebiet Dunkelhölzli, ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet, wo man Amphibien, Reptilien, Libellen, Schmetterlinge und verschiedene Pflanzen entdecken kann.

In Schlieren angelangt, sind wir noch ein kurzes Stück Richtung Dietikon weitergefahren, über die Limmat, wo wir rechts in die Chlosterstrasse abgebogen sind. Diese führt direkt zum Kloster Fahr, dessen Anlage, Kapelle und Garten sehr sehenswert sind.

Gut zu wissen: Fährt man vom Schlieremer Zelgliweg Richtung Kloster Fahr steht vom Frühling bis im Herbst jeweils sonntags die Fähre Mauritius zur Verfügung, die Spaziergänger und Wanderer zwischen dem Schlieremer Zelgliweg und dem Kloster Fahr hin und her befördert. Die Überfahrt ist kostenlos.

Gab dem Kloster den Namen: Die Fähre Mauritius

Das Kloster Fahr ist ein Benediktinerinnenkloster, gehört seit seiner Gründung um 1130 zum Kloster Einsiedeln und bildet noch heute das weltweit einzige verbliebene Doppelkloster.

Im Kloster leben 25 Frauen, die ihr Leben nach den Regeln des heiligen Benedikt gestalten. Das Kloster führt eine eigene Postleitzahl und ist eine Exklave des Kantons Aargau.

Im Kloster werden seit Jahrhunderten sakrale Textilien gefertigt und im Klosterladen hausgemachte Produkte verkauft, welche die Klosterfrauen selber machen. Gleich oberhalb des Klosterareals befindet sich der „Wingert“, das klostereigene Rebland, auf welchem ausgesuchte Traubensorten angebaut werden.

Durch die Klosterpforte in den Klostergarten

Klein, aber fein: Der Klostergarten

Im Innenhof der Klosteranlage steht die kleine und schöne aus dem 10. Jahrhundert stammende St.-Anna-Kapelle, die übrigens für Trauungen und Taufen zur Verfügung steht.

Im romanischen Stil: Die Klosterkappelle St. Anna

Zum Kloster Fahr gehört auch das Gasthaus zu den zwei Raben, dessen Name die Beziehung zu Einsiedeln ebenfalls deutlich macht, da es auf das Wappen des Klosters Einsiedeln zurückzuführen ist, das zwei Raben trägt.

Paradiesisch schön: Der Wirtschaftsgarten

Vom Kloster Fahr sind wir Richtung Zürich wieder zurück gefahren. Unterwegs haben wir im Restaurant Werdinsel noch eine Pause gemacht.

Willkommene Rast: Kaffee und Kuchen in der Werdinsel-Beiz

Von hier aus sind wir dann über Altstetten wieder zurück nach Albisrieden gefahren. Wer mag, kann aber auch Richtung Zürich weiterfahren. Dabei käme man zum Beispiel auch am tollen Seilspielplatz vorbei, von welchem wir euch auch schon berichtet haben:

Spannend: Abenteuerspielplatz mit Seilpark

Kennt ihr diese Route auch? Seid ihr oft mit dem Velo unterwegs? Habt ihr Tipps für Velo-Ausflüge?

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