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Auf den Spuren von Hannibal: Am Elefantenbach

Am Elefantenbach im Wolfsbachtobel

„Siehst du ihn schon?“

Der Elefant im Bach

Der Sage nach soll der Elefant im Elefantenbach als Hannibals Kriegselefant gedient haben. Als er bis zu dieser Stelle gelangt war, war er müde und blieb stehen. Er wurde von seinen Strapazen erlöst und in Stein verwandelt.

Wie auch immer – unser Ausflug zum Elefantenbach hat sich auf jeden Fall gelohnt! Und es wird nicht das letzte Mal sein, dass wir ihm einen Besuch abgestattet haben. Vielleicht das nächste Mal, wenn Schnee liegt. Nicht nur die abenteuerliche Suche nach dem Elefanten macht diesen Spaziergang zu einem speziellen Ausflug, sondern die ganze Gegend darum herum genau so!

Am Elefantenbach im Wolfsbachtobel

Von zu Hause aus können wir bequem und direkt mit dem 3-er Tram bis zum Römerhof fahren. Von da aus fährt das legendäre rote Dolderbähnli – ein Highlight für sich – bis zur Bergstation direkt beim Hotel Dolder hinauf. Hier beginnt der eigentliche Spaziergang, der gut und gerne eine Stunde dauert – je nach dem, was man unterwegs alles entdeckt und sieht.

Am Elefantenbach im Wolfsbachtobel

Der Spaziergang führt am Golfplatz des Hotel Dolders vorbei, von wo man eine herrliche Aussicht auf den Zürichsee und auf die Stadt geniessen kann. Wir haben sogar unsere Häuserzeile mit den spitzigen Dächern entdeckt – vis-à-vis, am gegenüberliegenden Hang am Fusse des Üetlibergs.  An der Kurhausstrasse entlang geht man nun bergabwärts und gelangt so in die Degenriedstrasse. Bereits nach 500 Metern erblickt man rechter Hand einen grossen Weiher – eine Naturidylle für sich!

Am Elefantenbach im Wolfsbachtobel

Feuerstellen und Sitzbänke laden zum Picknicken und Verweilen ein, auf dem Laubteppich und zwischen den Bäumen lässt es sich wunderbar Austoben! Je nach Tageszeit und Ausflugsplanung lädt das Wirtshaus Degenried zum Pausieren und Geniessen ein.

Um sich nicht  zu verirren, folgt man der Beschilderung „Stöckentobelstrasse“ in Richtung Witikon. Anfänglich sieht der Weg unspektakulär aus, aber schon bald spaziert man an vermeintlichen „Samichlaushäuschen“ vorbei und über etliche Brücken in einen immer mehr verwunschenen Wald. Überall glaubt man, den Elefanten zu erblicken! Und irgendwann erspäht man ihn von hinten! Endlich kann man das Bachtobel hinunter steigen und ihn von ganz nah beim Wasserspritzen betrachten!

Am Elefantenbach im Wolfsbachtobel

Von hier aus führt der idyllische Weg weiter bergabwärts Richtung Witikon.

Am Elefantenbach im Wolfsbachtobel

Schliesslich erreicht man die Witikonerstrasse, wo man den Bus 34 in Richtung Römerhof nehmen kann. An der Ecke Witikonerstrasse / Stöckentobelstrasse gibt es sogar ein paar öffentliche Parkplätze für diejenigen, die eventuell mit dem Auto anreisen und den Elefanten von der umgekehrten Richtung her besuchen wollen.

Lassen Sie sich von unseren weiteren Impressionen begeistern und besuchen Sie den Elefanten doch auch einmal – einmal klicken und die automatische Slideshow geniessen:

P.S. Wer jetzt denkt, der Elefant sei klein, dem sei nur gesagt: Die Dimensionen auf den Fotos täuschen! Und zwar gewaltig.

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8 Kommentare

  • Rösli
    10. Oktober 2011 at 07:04

    ganz schöne Fotos und Beschreibung…
    Sind Kindheitserinnerungen und muss ich auch mal hin mit meiner Tochter.
    regen hat nicht gestört?;-)
    Glg

  • Rita Angelone
    10. Oktober 2011 at 11:18

    @Rösli: Danke! Für deine Mademoiselle musst du wahrscheinlich eine Pause in einem Samichlaushäuschen einplanen, gell…. es ist schon noch ein Momentchen zum Laufen. Und nein, der Regen war im Wald kaum zu spüren und gestern zum Glück nur von kurzer Dauer!

  • Rösli
    11. Oktober 2011 at 17:43

    habe ihr heute gesagt, dass wir mal im wald spazieren gehen, aber da sagte sie mir, sie habe angst. Als ich ihr dann aufzählte, was sie dann alles zu sehen hat , hatte sie freude. mal sehen wann wieder ein sonniger tag kommt. Warscheinlich habe ich sie mit der angst angesteckt.. ich ging über 1 jahr fast täglich durch den wald spazieren, bis ich dann angst bkam wegen einer komischen person:-(

  • Rita Angelone
    11. Oktober 2011 at 17:54

    @Rösli: Der Kleine hatte imfall auch etwas Angst, aber sie ist dann verflogen.

  • Nicole
    13. Oktober 2011 at 09:20

    Danke für den schönen Ausflugs-Tipp! Als grosser Elefanten-Fan drängt es mich geradezu dahin!
    Denkst du eigentlich noch dran, für euer privates Fotoalbum die Buben auch mal noch von vorne zu fotografieren? 😉 Mir ist es gerade umgekehrt gegangen – habe dieser Tage endlich mal die süssen Löcklein von Carmen aufgenommen. Die sieht man eben nur von hinten…. 😉

  • Rita Angelone
    13. Oktober 2011 at 09:29

    @Nicole: geht einmal hin, das wird euch bestimmt gefallen! und ja, wegen der Fotos, ich fötele natürlich 360-Grad, aber auf den Blog kommt nur die Auswahl ohne Frontansicht… 😉

  • SomeintPhia
    13. Januar 2012 at 08:30

    … auch Andere sind beim Elefanten:
    http://blog.tagesanzeiger.ch/outdoor/index.php/16044/die-kinderuberraschungen/

  • Rita Angelone
    13. Januar 2012 at 08:35

    @SomeintPhia: Danke für den Hinweis! Da musste ich gleich einen kurzen Werbe-Kommentar absetzen… 🙂

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