Diesen Sommer droht uns gemäss Tages-Anzeiger eine Bremsen-Plage, denn die Bedingungen für diese lästigen Insekten sind dieses Jahr geradezu ideal: Lange herrschte nasskaltes Wetter, was für die Larvenentwicklung gut ist. Die anschliessend rasch steigenden Temperaturen liessen auch die Entwicklung der Larven und Puppen rasant vorangehen und nun sind alle aufs Mal schon geschlüpft. Die Insekten sind längst nicht nur rund um Badis und Gewässer anzutreffen und hier in Zürich schwirren sogar zahlreiche Pferdebremsen umher. Diese können bis zu 2,5 cm lang werden und sind in der Regel braungelb gefärbt. Wenn die Wetterverhältnisse so bleiben, kann die Plage gar bis Ende August andauern!
Wer nass ist oder stark schwitzt, zieht Bremsen am besten an. Gerade wenn man in der Badi aus dem Wasser steigt, ist man für die Insekten sehr attraktiv, weil der Körper dann nicht nur Wasser, sondern auch Duftmoleküle verdunstet.
Was kann man zur Vorbeugung gegen einen Bremsenstich tun?
- Wasser meiden oder aber sich sofort abtrocknen, wenn man aus dem Wasser steigt.
- Schweissgeruch vermeiden, keine verschwitzte Kleidung.
- Das Insektenschutzmittel Autan hat sich als wirkungsvolles Mittel bewährt und kann auch auf Haare und Kleidung besprüht werden, denn Bremsen stechen auch durch die Kleidung hindurch.
- Teebaumöl soll ebenfalls gut helfen, sowie einige andere ätherische Öle wie Zedernöl, Geraniumöl und Citronellöl.
Was hilft bei einem Bremsenstich?
- Behandlung mit Hitze, z.B. mit einem in heissem Wasser erhitzten Teelöffel. Dieser Vorgang sollte einige Male wiederholt werden. Vorsicht, dass der Löffel nicht zu stark erhitzt wird.
- Salmiakgeist aus der Apotheke oder Weinessig auf eine Lappen geben und auf die Stichstelle auflegen.
- Eine aufgeschnittene Zwiebel auf die Stichstelle legen, leicht verbinden und die Packung für eine Stunde auf dem Bremsenstich wirken lassen.
- Behandlung mit Kälte, z.B. die Stichstelle mit Eiswürfeln, die in Stoff gewickelt wurden, kühlen.
- In der Apotheke gibt es verschiedene Salben, z.B. Fenistil, die helfen können.
Quelle: www.bremsenstich.com
Seid Ihr diese Saison den Bräämen schon begegnet?
*Brääme – Tango aus der Andrew Bond CD Suneschtraal tanz emaal















Mich hat letzten Samstag eine erwischt! Ich habe mehr als 10 Jahre lang keine mehr gesehen (Auslandsaufenthalt). Bin mit den Zwillingen im Buggy Joggen/Spazieren gegangen, war natürlich schweissgebadet… zum Glück habe ich sie gesehen und rasch weggescheucht, so hat sie nur einen winzigen Stich hinterlassen. Das Schlimme an Bremsen ist, dass sie so unglaublich aufdringlich sein können. Ich mag die Viecher nicht!! Sind die nicht im Kuh-Land auch noch häufiger? Letztes Jahr die Wespen, dieses Jahr Bremsen, na dann Prost.
Ich habe noch eine Warnung bei Autan/DEET/Anti-Wasauchimmer: nicht auf elastische Sportkleidung (Elastan, Lycra?) drauf sprühen, der elastische Anteil löst sich mit der Zeit auf, Schlabbereffekt garantiert!
Oh ja, gestern und vorgestern in der Badi in Grüningen – wir haben uns noch gefragt, ob die regional so verbreitet sind, weil wir hier bei uns noch keine gesehen haben.
Frage zu den Rossbrämen: sind deren Stiche wirklich so gefährlich, wie man es als Kind immer als Schauergeschichte gehört hat?
@Erika: Nein, aber sie tun saumässig weh!
Wasser meiden? Nein!!! Das mit dem Sofort-Abtrocknen kriegen wir vielleicht noch hin. Spritzmitteli nutze ich in der Umgebung der Kinder gar nicht gerne. Da wird uns also nichts anderes übrig bleiben, als Fenistil und Zwiebelhälften dabei zu haben….
Iiiih, ich hasse Bremsen!!!