Wäre ich keine halbe Rabenmutter, so wäre ich wohl eine Spinne

 

Die Spinnenskulptur «Maman» ist vom Bundesplatz in Bern, wo sie seit Ende Mai ihren Standplatz hatte, weiter nach Zürich gewandert. Das Werk der letztes Jahr verstorbenen amerikanischen Künstlerin Louise Bourgeois (sie wäre diese Weihnachten 100-jährig geworden) ist bis anfangs August an der Schwanenrampe auf dem Bürkliplatz zu sehen.

“Maman” ist eine Hommage an die Mutter der Künstlerin, die in Paris als Restauratorin von Tapisserien arbeitete, und so, wie die Spinnen, immer wieder Gewebe erneuerte. Andererseits ist die Spinne für die Künstlerin ein übergeordnetes Symbol für die unendliche Geschichte des Lebens, dessen Prinzip es ist, sich immer wieder zu erneuern. Der Aspekt der Mutterschaft wird auch durch die zehn aus Marmor gemeisselten Eier dargestellt, die sich in einem aus Draht gefertigten Behältnis unter ihrem Körper befinden.

An allen bisherigen Standorten entwickelte sich “Maman” zu einem Publikumsmagnet, der viele Menschen anzog. Ich will sie auch unbedingt sehen und werde ihr bald einen Besuch abstatten, denn dadurch mache ich nicht nur mir eine Freude, sondern auch den Buben…!

Nach Zürich wird “Maman” nach Genf wandern und anschliessend ab September im Berower Park der Fondation Beyeler in Riehen / Basel zu sehen sein.

Wie gefällt Ihnen “Maman”? Und der Bezug zu einer Mutter?

Lesen Sie auch:

Bookmark and Share

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>