So sieht Masern aus, diese hochansteckende Viruskrankheit, die vor allem Kinder betrifft. Neben den typischen roten Hautflecken geht die Krankheit mit Fieber und einem erheblich geschwächten Allgemeinzustand einher. In manchen Fällen treten lebensbedrohliche Komplikationen wie Lungen- und Hirnentzündungen auf.
In weiten Teilen der Welt gelten die Masern als ausgerottet. In der Schweiz und in Deutschland hingegen droht derzeit eine neue Masernplage.
Obwohl das BAG die Masernimpfungen in der Schweiz forciert und die Masern bis Ende 2010 hätten ausgerottet sein sollen, wurde das Ziel nicht erreicht und die Frist deshalb bis 2015 verlängert.
Selbst in entwickelten Industrienationen ist es der WHO nicht gelungen, das Virus auszurotten, obwohl es seit über 50 Jahren einen wirksamen Impfstoff gegen Masern gibt. Dafür wird zu wenig geimpft – auch in der Schweiz.
Mehr Infos zu diesem ernsthaften Thema gibt es einerseits heute Abend in der Gesundheitssendung Puls
oder beim Bundesamt für Gesundheit, wo es nebst einem Merkblatt mit den häufig gestellten Fragen zur Masern zahlreiche weitere Hintergrundinformationen gibt.
Welche Erfahrungen haben Sie mit Masern gemacht? Wie stehen Sie zum Thema “impfen oder nicht impfen”?



















tja, mitten in den Erfahrungen… Vor vielen Jahren haben wir uns bewusst gegen das Impfen entschieden und sind noch heute davon überzeug, dass es für uns der richtige Entscheid war. Wir werden unterstützt von einem guten Homöopathen-Team in Steinhausen (Zug) an der Homöopathie-Schule.
Besonders schwierig finde ich es, wenn nahestehende Personen unseren Entscheid in Frage stellen oder sich abwenden, weil sie keinen Zugang zu unseren Gedankengängen haben.
Tja und das mit den Erfahrungen ist so: Unsere Tochter liegt seit Samstag mit 40 Grad Fieber im Bett und seit Sonntag hat sie auch den Hautausschlag. Nach 2 maliger Gabe von einem homöopathischen Mittel (es wird nicht die Krankheit Masern behandelt, sondern der Zustand des Patienten), hat sich nach kurzem Anstieg das Fieber innerhalb von 24 Stunden um 2 1/2 Grad gesenkt und die Schwellung im Gesicht ist massiv (!) abgeklungen. Was momentan noch ist: leichtes Jucken und Schluckbeschwerden.
Wir sind weiterhin in Kontakt mit dem Homöopathen und werden unsere Patientin weiterhin beobachten.
Übrigens: Masern selber ist ja nicht das Schlimme, sondern die evtl. auftretenden Nebenwirkungen (Hirnhautentzündung und Lungenentzündung) – und diese kann die Schulmedizin bestens behandeln. Dies mit ein Grund, weshalb wir uns gegen das Impfen entschieden haben, weil wir so nicht mit den Impfschäden, welche oft gar nichts mit der Krankheit zu tun haben, konfrontiert sind.
Ach ja: Vor ca. 5 Jahren hat unser Sohn auch Masern gehabt und niemand sonst in unserer Familie wurde angesteckt
Herzliche Grüsse – und danke, dass Du immer wieder kritische und auch amüsante Themen in Deinem Blog aufführst. Claudia
Hallo Rita
!
Impfen oder nicht impfen, ein sehr heikles, heisses und wie es aussieht ein sehr aktuelles Thema! Unsere Kinder haben wir nach reiflicher Überlegung und letztendlich auch überzeugt nach Impfplan impfen lassen, weil wir die Kinder vor schweren Krankheiten und möglichen Nachfolgeerkrankungen (zb. bei Masern) schützen wollen. Wir erachten das Impfen als das kleinere Übel als das Durchmachen einer dieser Krankheiten wie Keuchhusten oder Masern. Zudem werden diese Impfungen seit Jahren verabreicht und sind getestet, nicht so wie z.B. die Schweinegrippe-Impfung, von der wir bewusst die Finger gelassen haben und auch weiterhin lassen werden. Die Kinder habe nach den Impfungen bis auf etwas Müdigkeit oder einmal leicht erhöhte Temperatur nie gross Nebenwirkungen gezeigt. Zudem möchten wir durch die Impfungen andere, noch nicht geimpfte Babies/Kleinkinder, vor möglichen Erkrankungen schützen. Wir würden es uns nie verzeihen, würden unsere Kinder durch eine Masern-Erkrankung bzw. durch Folge-Erkrankungen schwer geschädigt oder andere noch ungeimpfte Kleinkinder durch unsere angesteckt. Wie auch immer, alle Eltern müssen nach reiflicher Überlegung und Abwägen der Pros und Kontras selber entscheiden ob, wie, was und wann sie impfen lassen wollen oder nicht, dazu stehen und vor allem mit ihrem Entscheid leben können.
Danke, Claudia, für deinen ausführlichen Kommentar. Deiner Tochter wünsche ich gute und vor allem rasche Besserung!
Liebe Andrea, danke auch dir für deine Ausführungen. Auch wir haben uns fürs Impfen entschieden, auch wenn wir selber damals als Kinder nicht geimpft wurden. Wer hat nun recht? Wir heute? Unsere Eltern damals?