Spiele, Spass und Street Art

Die grösste Wandtafel befindet sich nicht in der Schule, sondern gleich vor eurem Haus: Wenn es draussen warm und trocken ist, braucht’s nicht viel mehr als Kreide und Asphalt, um gemeinsam Spass zu haben. Probiert es gleich selber aus – wie, könnt ihr im vollständigen Beitrag nachlesen!

Bunte Street Art

(Fast) vergessene Kreidespiele: Himmel und Hölle, Boden-Dart und Kreide-Quadrat

Foto-Studio

Und wenn der Sommerregen kommt und alles wegwäscht, fängt ihr danach am besten gleich wieder von vorne an!

Hier geht es zu einem weiteren Beitrag mit vielen tollen Kinderspielideen – unter anderem mit Kreide – aus alten Zeiten:

Bisher bereits erschienene Beiträge auf Life at Home:

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Postkartengrüsse: Vom eigenen Handy direkt in den Briefkasten

Unikat: Diese Postkarte gibt es nirgends zu kaufen!

Auch wenn Postkarten immer wieder totgesagt werden, gehören sie für viele nach wie vor zum Reisen und zu den Ferien dazu, insbesondere zu den Sommerferien – auch für uns!

Doch weshalb schreiben wir heutzutage überhaupt noch Postkarten, wo es doch so einfach ist, Feriengrüsse via SMS, Whatsapp, Facebook oder Snapchat zu versenden? Was ist es denn, das die Postkarte trotz der elektronischen Konkurrenz für viele von uns zur beliebtesten Art von Feriengruss macht? Wieso erhalten auch Daheimgebliebene lieber eine Postkarte anstelle einer SMS? Die Antwort mag banal erscheinen, ist aber menschlich betrachtet sehr gut nachvollziehbar: Eine Postkarte können wir aussuchen, kaufen, beschriften oder bemalen. Wir können sie in den Händen halten, anderen zeigen oder aber als Erinnerung aufhängen und immer wieder anschauen. Anders als ein flüchtiger SMS-Gruss, zeugt eine Postkarte mit ihrem physischen Dasein noch lange davon, dass jemand in der Ferne an einen gedacht hat!

Auch bei uns gehört es zum Ferienritual dazu, Postkarten zu verschicken. Wir machen es immer sehr gerne, weil wir uns schon beim Schreiben mit Freunden und Verwandten beschäftigen und uns darauf freuen, bei der Rückkehr selber auch einige Postkartengrüsse im Briefkasten vorzufinden. Die versendeten und erhaltenen Postkarten schaffen auch die Basis, um nach den Ferien miteinander in Kontakt zu treten, um sich für die erhaltene Grussbotschaft zu bedanken und gegenseitig die Ferien nochmals Revue passieren zu lassen!

Postkarten wird es deshalb – nicht nur für uns – noch lange geben! Erst recht, wenn es zwischenzeitlich auch möglich ist, diese Ferientradition unter Einsatz zeitgemässer Hilfsmitteln weiterleben zu lassen. Zum Beispiel mit der kostenlosen ifolor-Postkarten App, die wir diesen Sommer ausprobieren werden. Damit ist es möglich, ab Mobile einfach und von überall unterwegs einzigartige Postkarten zu kreieren, die – genau so wie herkömmliche Postkarten -  als physische Fotogrusskarten in die Briefkästen von Daheimgebliebenen auf der ganzen Welt flattern. Und dies, ohne im Ausland den Briefmarken mühsam nachrennen oder einen Briefkasten finden zu müssen.

Ich habe die App bereits heruntergeladen und ausprobiert. Sie ist leicht verständlich und einfach handzuhaben, so dass ich innerhalb kurzer Zeit und in wenigen Schritten ein paar tolle Postkarten mit den letztjährigen Sommerferienbildernerstellen konnte, die ich noch lokal auf dem Handy gespeichert hatte. Die Fotosujets können direkt von Facebook und Dropbox ausgewählt werden, und auch von Instagram, sofern sie auf dem eigenen Endgerät gespeichert wurden.

Dank verschiedenen Filtern und Designvorlagen hat man die Möglichkeit, sowohl die Vorder- als auch die Rückseite selber zu gestalten.

Die Adresse kann man entweder selber eintippen oder aber bequem direkt aus dem Handy-Adressbuch auswählen. Auch gibt es die Möglichkeit, gleichzeitig mehrere Empfänger zu wählen, welche dieselbe Postkarte erhalten sollen.

Im Schreibfeld kann man die Grussbotschaft eingeben. Besonders cool: Die Zeichenfunktion ermöglicht einen zusätzlichen persönlichen Touch – zum Beispiel in Form einer Unterschrift.

Und für Schreibfaule übernimmt die App das Schreiben auf Wunsch sogar via Sprachsteuerung!

Als i-Tüpfchen kann man die Briefmarke zum Schluss mit einem eigenen Foto personalisieren – et voilà: Eine Postkarte, die es so nirgends zu kaufen gibt!

Die ifolor Postkarten-App bietet auch Postkarten im Panoramaformat 20 x 10 an.

Auch diese Variante kann man ganz nach den eigenen Wünschen bearbeiten. Besonders speziell kommen die Retro-Foto-Effekte zur Geltung, die auch von Instagram, Hipstamatic & Co. bekannt sind.

Ist die Postkarte nach dem eigenen Gusto zusammengestellt, wird sie in einem hochwertigen Digitaldruckverfahren auf starkem Papier mit glanzlackierter Bildseite gedruckt und für CHF 2.95 weltweit versandt (im Panoramaformat für CHF 3.95). Die Bezahlung der Herstellungs- und Versandkosten erfolgt auf Wunsch via Kreditkarte, Paypal oder aber auch per Rechnung.

Ich bin also bereit und da unsere Buben unterdessen solche “Spielzeuge” mindestens so rasch und gut beherrschen wie wir selber, werden wir die digitalen Postkarten gleich zur Familiensache ernennen und die Gelegenheit nutzen, sie in diese App einzuführen um nicht zuletzt auch weitere Fortschritte in die Bearbeitung von Fotos zu machen. Auch sind wir sehr gespannt, wie die Postkarten bei unseren Adressaten ankommen werden!

Schreibt ihr auch (noch) Postkarten? Kennt ihr diese App vielleicht schon? Was denkt ihr – werdet ihr sie auch ausprobieren und eure Freunde und Verwandten mit einer personalisierten Postkarte überraschen?

Dieser Beitrag basiert auf einer Zusammenarbeit mit ifolor. Weitere Informationen zur vorgestellten App findet ihr auf der Webseite oder im App-Store.

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Zu viel des Guten: Schule, Sommerferien, Stress

Schon letztes Jahr habe ich den Vergleich gezogen: Das Ende eines Schuljahrs klingt genauso aus wie das Ende eines Kalenderjahres: in einem Feuerwerk an Höhepunkten in Form von Aktivitäten und Festivitäten. Es finden Sporttage statt, Ausflüge, Schülerkonzerte und Theateraufführungen, Baditage, Projekt­wochen, Schulreisen, Grillabende und Verabschiedungen – das ganze Jahr scheint nur aus diesen letzten Wochen vor der Sommerpause zu bestehen, so viel wird da jedes Mal reingepackt.

Natürlich ist dies verdankenswert, denn es ist alles andere als selbstverständlich, dass die Schule so viel Tolles auf die Beine stellt. Aber so, wie ich mir lieber einen ruhigeren Ausklang des Kalenderjahres wünschte, so wäre für mich persönlich etwas weniger Aktivismus vor dem Schuljahresende mehr. Auch aus Kinderoptik.

Ich mag ihnen den geballten Spass vor den Sommerferien ja gönnen, ich frage mich einfach, wie viel von jeder einzelnen, stets als Highlight bezeichneten Aktivität am Ende hängen bleibt. Was ist für Kinder noch wirklich speziell, wenn sie von Höhepunkt zu Höhepunkt hüpfen? Wird die sonst so verschriene Spassgesellschaft nicht auch dadurch angeheizt? Wie langweilig muss sich der Schulbeginn im August anfühlen, wenn nicht mehr jede Woche mindestens etwas Lustiges stattfindet?

Ich weiss nicht, vielleicht sehe ich das zu eng. Aber seinerzeit gabs bei uns im Sommerhalbjahr einen Sporttag und eine Schulreise. Und vor den langen Sommerferien las uns die Lehrerin in der allerletzten Stunde am Samstagvormittag (!) als absolutes Highlight etwas vor. Nicht mehr und nicht weniger, bevor wir dann alle – mindestens so glücklich wie die Kinder heute – in die lange Sommerpause entlassen wurden!

immer mittwochs im Tagblatt der Stadt Zürich

Wie sieht es bei euch aus?

Und hier geht es zu zwei herrlichen Texten mit ähnlichem Inhalt:

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fit4future: Gemeinsames Kochen im Schulzimmer

Alles Nötige nimmt die Kochkursleiterin mit!

Vor ein paar Wochen durfte ich mich als Helferin an einem spannenden und lehrreichen Schulkochkurs beteiligen, der in der Klasse unseres Kleinen durchgeführt wurde. Dieser Klassenkochkurs ist Teil der Gesundheitsförderungskampagne von «fit4future».

Über 130‘000 Primarschulkinder in der ganzen Schweiz, deren Eltern und rund 5‘000 Lehrpersonen profitieren von der wissenschaftlich begleiteten Initiative “fit4future” zu den Themen Bewegung, Brainfitness und Ernährung. Die Organisation bietet Schulen und Eltern – immer in Zusammenarbeit mit Fachleuten – Veranstaltungen, Weiterbildungen, Drucksachen und Materialien mit dem Ziel, die Lebensgewohnheiten junger Menschen auf spielerische Weise nachhaltig und positiv zu beeinflussen.

Die Klassen-Kochkurse gehören zum neuesten Angebot von “fit4future”. Das Kochen im Schulzimmer findet unter Anleitung einer Kochlehrerin statt. Die SchülerInnen schwingen gemeinsam den Kochlöffel und bereiten für einmal ihr Mittagessen selber zu. Dabei erfahren sie spielerisch mehr über ausgewogene Ernährung und natürlich auch, dass Kochen richtig Spass machen kann.

Altersgerechte Rezepte für kinderfreundliche Gerichte

Die Kochkurse finden nur mit minimaler Kücheninfrastruktur im Klassenzimmer oder – falls vorhanden – in einer Schulküche statt. Alle nötigen Hilfsmittel nimmt die Kochkursleiterin mit.

Zum Znüni hat eine Kindergruppe gesunde und feine Fruchtspiessli mit Äpfeln und Erdbeeren zubereitet.

Zum Apéro wurden in einer anderen Kindergruppe frische Gemüse-Sticks mit leckeren Dips gemacht.

Die Mittagessen-Gruppe arbeitete gemeinsam an einem bunten Hörnlisalat mit Grillkäse-Spiessli.

Zum Dessert haben die Kinder der vierten Gruppe ein feines Schichtdessert mit Erdbeeren hingezaubert!

Und selbstverständlich beteiligten sich alle am abschliessenden Aufräumen!

An diesem spannenden und kurzweiligen Kochkurstag stand stets der Spass und die Freude am Kochen im Vordergrund. Aber auch das Interesse der Kinder an ausgewogener Ernährung wurde geweckt und gleichzeitig wurden auch einige Aha-Erlebnisse ausgelöst und wichtige Basiskochkenntnisse vermittelt. Alle Kinder haben unglaublich toll mitgemacht und waren auf das Resultat ihrer eigenen Kochkünste sehr stolz. Das war auch für mich als Helferin eine besonders schöne Erfahrung!

Die Kinder wurden auch ermutigt, das an der Schule gelernte Gericht zu Hause nachzukochen. Dafür haben sie im Anschluss an den Kochkurs das Kochrezept erhalten, damit das Nachkochen zu Hause zum Kinderspiel wird.

Kennt ihr die Gesundheitsförderungskampagne “fit4future” vielleicht schon von eurer Schule? An welchen Aktivitäten haben eure Kinder bereits teilgenommen?

Mehr Informationen zu “fit4future” und zu den verschiedenen Projekten findet ihr auf der Webseite. Wenn ihr an einem Angebot interessiert seid, könnt ihr zum Beispiel über das Elternforum oder direkt über die Schulleitung den Vorschlag für eine Anmeldung einbringen.

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Sommer: Auf die Füsse, fertig, los!

Bloggerinnen @work!

All diejenigen, unter unseren LeserInnen, die unser Familienleben auch via Snapchat verfolgen, wissen, dass ich vor ein paar Wochen zusammen mit anderen Bloggerinnen* am Re-Opening Event des LUSH-Stores an der Lintheschergasse in Zürich dabei war und im Anschluss daran, ein paar ganz tolle Produkte für schöne Sommerfüsse testen durfte.

Wellness für Mamifüsse!

Nachdem meine Füsse nicht nur den Winter hindurch, sondern auch während des ganzen regnerischen Frühlings und Frühsommers ständig eingepackt waren und ich sie bezüglich Pflege etwas stiefmütterlich behandelt habe, war es nach dem Event höchste Zeit, sie sommerfit zu machen und ihnen etwas Extra-Pflege zu gönnen!

Für einmal stehen meine Füsse im Mittelpunkt

Gestartet habe ich mit dem feinen Foot Soak and Fancy Free Fussbad mit französischem Lavendel- und Kamille-Extrakt. Zusätzlich wirkt das darin enthaltene Bittersalz gegen harte Stellen an den Füssen.

Wohltuend: Ein warmes Fussbad

Im Anschluss an das Fussbad habe ich mit dem Pumice Power Fusspeeling - einem Seifen-Bimsstein auf Raps- und Kokosölbasis kombiniert mit Orangenöl – die rauen Stellen an meinen Füssen behandelt.

Tolle Kombination: Bimsstein und Seife

So wunderbar vorbehandelt habe ich meinen Füssen dann ein besonderes Highlight gegönnt: Die Volcano-Fussmaske habe ich grosszügig auf die Füsse verteilt, etwas eingerieben und dann habe ich beide Füsse in Plastiksäckli gepackt, damit die Maske ohne auszutrocknen rund 15 Minuten einwirken kann.

Etwas gewöhnungsbedürftig – aber extrem wirkungsvoll!

Danach habe ich die Füsse abgespült und mit der äusserst fein nach Pfefferminze duftenden Pink Peppermint Fusscreme eingesalbt. Frische Pfefferminze regt die Blutzirkulation an, erfrischt und kühlt im Sommer die heisse Haut, kann aber im Winter auch kalte Füsse wärmen. Die darin enthaltene Kakaobutter pflegt trockene Haut und hat meine Füsse (und Beine!) wie neu gemacht.

Erstaunt und entzückt: Die Füsse sind wie neu!

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich nach nur einer Behandlung wieder so schöne Füsse haben könnte! Seither wiederhole ich die Fusspflege nun alle sieben bis zehn Tage und ich geniesse sie jedes Mal sehr. Die Produkte sind sehr ergiebig und werden bestimmt noch eine Weile halten.

Wie habt ihr es so mit der Fusspflege? Kennt ihr das eine oder andere vorgestellte LUSH-Produkt schon?

Mein herzliches Dankeschön geht an LUSH für die zur Verfügung gestellten Testprodukte!

*Auch die anderen anwesenden Bloggerinnen haben über LUSH-Produkte berichtet. Wenn ihr auf ihren Blogs darüber nachlesen oder sonst stöbern mögt, so findet ihr diese unter folgenden Links:

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Aus dem eigenen Garten: Grill-Raclette mit Spiegeleier

Feine Grillbeilagen: Gemüse- und Polentaschalen

Ihr mögt euch bestimmt erinnern, dass wir euch kürzlich Garschalen vorgestellt haben, in denen wir ganz feine Beilagen auf dem Grill gegart haben, oder? Nachdem wir nun bereits mehrere Male Polenta mit Tomaten und Mozzarella sowie Gemüse auf dem Grill gemacht haben, wollten wir eine weitere Variante ausprobieren: Grill-Raclette mit Spiegeleier!

Dafür nimmt man gekochte Kartoffeln, schneidet sie in Scheiben und schichtet sie – zusammen mit rohen Zucchettischeiben – in die Grillschale. Das Ganze belegt man mit (z.B. vier) Raclettekäsescheiben und schlägt vorsichtig (z.B. zwei) Eier oben drauf. Das Grillraclette grilliert man ungefähr 20 Minuten. Die Beilage kann man natürlich auch ohne Grillschalen direkt im Ofen backen.

Habt ihr Kartoffeln auch so gern? Wie am liebsten? Wäre das eine Grillbeilage, die euch auch schmeckt?

Weitere Rezepte mit der Ernte aus dem eigenen Garten findet ihr hier:

Und hier gibts weitere Ideen für den Grill:

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Weitere einfache und familientaugliche Alltagsrezepte findet ihr unter der Rubrik La Cucina Angelone oder auch auf flickr!

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Das kontroverse Thema: Kinderfreie Zonen

Kinder verboten!

Es ist nicht das erste Mal, dass in den Medien kinderfreie Zonen thematisiert werden. Mehrmals schon hat zum Beispeil auch 20min das Thema aufgenommen und vor ein paar Tagen einige Orte zusammengetragen, die kinderfreie Zonen eingeführt haben. So definieren immer mehr Hotels, Badis oder Flugzeuge Bereiche, in denen Kinder “verboten” sind, damit die Gäste nicht von deren Geschrei und Getue gestört werden.

Solche kinderfreien Zonen sind gemäss Umfragen auch erwünscht. Die aktuellen Werte zur Frage “Sind kinderfreie Zonen begrüssenswert?” zeigen folgendes Bild:

  • 62% finden kinderlose Zonen auf jeden Fall begrüssenswert. Nichts gegen Kinder, aber jeder will man seine Ruhe haben…
  • 10% finden kinderlose Zonen auch auf jeden Fall nötig, weil Kinder einfach ganz grundsätzlich nerven.
  • 26% finden kinderfreie Zonen total daneben. Kinder sind Teil unserer Gesellschaft.
  • 2% ist es egal.

Immer wieder, wenn solche Berichte erscheinen oder ähnliche Umfragen veröffentlicht werden, ist der Aufschrei in der Schweizer Bevölkerung gross. Aber wie kam es denn zu diesem Trend, wie kommt es zu solchen Zahlen? Offenbar fühlen sich eben doch viele Menschen von Kindern gestört und wünschen sich mehr kinderfreie Zonen in den Ferien, in Restaurants oder im öffentlichen Verkehr. Handelt es sich dabei nur  um kinderlose, egoistische Eltern? Nein, viele der Befragten haben selber Kinder, fühlen sich aber von (fremden) Kindern gestört oder aber von deren Eltern, welche die Kinder nicht im Griff haben.

Jedenfalls spriessen derzeit kinderfreie Zonen nur so aus dem Boden. In England gibt es sogar eine kinderfreie Gemeinde! In der Schweiz sind wir zwar noch nicht so weit, aber auch hier gibt es Befürworter kinderfreier Wohnsiedlungen oder Wohnquartiere.

Was ist eure Meinung dazu? Muss man  zwingend kinderfeindlich sein, wenn man sich kinderfreie Zonen wünscht?

Hand aufs Herz: Habt ihr euch bei gewissen Gelegenheiten nicht auch schon eine kinderfreie Zone gewünscht? Zum Beispiel, wenn man als Eltern für einmal seine Ruhe haben möchte und ohne Kinder ein Abendessen in einem Restaurant oder eine Nacht in einem Hotel verbringen will, um zu entspannen? Also ich schon. Bin ich deshalb kinderfeindlich?

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Familienabenteuer: Keiner zu klein, Bauer zu sein

Habt ihr es schon mitbekommen? Famigros und «Aus der Region. Für die Region.» verlosen rund 700 Tickets fürs Familienabenteuer Bauernhof!

Mit ein wenig Glück könnt ihr mit euren Kindern einen unvergesslichen Nachmittag auf dem Bauernhof verbringen: Ob typische Bauernhoftiere hautnah erleben oder weite Ackerfelder begehen – ein Nachmittag mitten in der Natur macht der ganzen Familie Spass!

Die Nachmittage auf dem Bauernhof finden an 9 Orten in der Schweiz statt. Das Programm ist spannend und lehrreich zugleich: Die Kinder erkunden zusammen mit einem Bauern den Hof, durchlaufen verschiedenen Posten, dürfen verschiedene Tätigkeiten ausprobieren und sich spielerisch in verschiedenen bauernhofnahen Disziplinen und Spielen messen. Und weil das alles müde und hungrig macht, ist selbstverständlich auch für das leibliche Wohl gesorgt!

Wenn ihr Famigros-Mitglieder seid, könnt ihr vom 4.7. bis 21.7.2016 unter www.famigros.ch/bauernhof an der Verlosung teilnehmen. Auf der Webseite findet ihr auch alle weiteren Informationen zu den Durchführungsorten und -daten sowie zu den weiteren Teilnahmebestimmungen.

Um euch die Wartezeit bis zur Gewinnbekanntgabe zu verkürzen und zu versüssen, dürfen wir euch heute einen grossen Playmobil Country Bauernhof schenken! Wer sich diese tolle Spielbox wünscht, folgt uns freundlicherweise via Facebook und teilt uns anschliessend bis heute Abend via Kommentar direkt hier auf dem Blog mit, welches Tier auf dem Bauernhof eure Kinder am meisten mögen oder welche Tätigkeit sie am liebsten ausüben würden, wenn sie Bauern wären!

Vielen Dank an famigros für das zur Verfügung gestellte Verlosungsprodukt!

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Hallo Post?

Die Lösung gegen allen Blödsinn, den man sich anhören muss

Bestimmt ist es euch nicht entgangen, dass ich über all die Jahre ruhiger geworden bin. Obwohl mir in meinem Alltag fast täglich Dinge widerfahren, die mir nicht gefallen, rege ich mich nicht mehr so auf wie früher. Ich habe mir ein Polster zugelegt, an dem schon mal einiges abprallt, meine Augen habe ich mit einem Filter versehen und meine Ohren stelle ich oft auf Durchzug. So ist es mir gelungen, den mein Gehirn kontaminierenden Input zu reduzieren und meinen Output entsprechend zu dämpfen. Zumindest meistens.

Dummerweise gibt es aber Tage, an denen ich frisch-fröhlich aus dem Haus gehe und in meiner naiven Glückseligkeit vergesse, meine Schutzausrüstung überzuziehen. Immer dann erwischts mich auch. Dieses Mal bei der Post. Dabei war ich mit der Post schon lange im Reinen. Längst stressen mich die Süssigkeitenauslagen auf Kinderaugenhöhe oder das fragwürdige Produktesortiment rund um die Schalter nicht mehr. Auch nerve ich mich nicht mehr über die Zusatzverkaufsversuche. Im Gegenteil: Ich schätze es unterdessen sehr, auf Zürisäcke hingewiesen zu werden, weil ich sie tatsächlich immer zu kaufen vergesse. Wenn ich jetzt aber auch noch auf ultracoole Kopfhörer aufmerksam gemacht werde, dann tönt das wie Hohn in meinen Ohren!

Vielleicht hätte ich von dieser tollen Post-Aktion aber besser profitiert, um fortan gegen all den Blödsinn, den ich mir anhören muss, wirklich geschützt zu sein. Mit diesen Kopfhörern hätte ich nämlich auch gleich die zum Wahnsinn treibenden Wahloptionen überhören können, als ich den Post-Kundendienst anrief, weil die Website seit Wochen nicht richtig funktioniert. Dabei wollte ich doch nur einen Postrückbehalteauftrag online aufgeben, denn das geht am Schalter längst nicht mehr. Weil da verkauft man ja lieber Kopfhörer.

immer mittwochs im Tagblatt der Stadt Zürich

Welche Strategien habt ihr euch zugelegt, um euch nicht ständig nerven zu müssen? Und wie siehts aus bezüglich Post – was nervt euch da am meisten?

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Zetteliwirtschaft: Organisation ist das halbe Familienleben

Neue Stundenpläne – neues Familienleben

Und auch dieses Schuljahr klingt wie das Ende eines Kalenderjahres aus – in einem Feuerwerk an Höhepunkten in Form von Aktivitäten und Festivitäten! Es finden Sporttage statt, Ausflüge, Schulreisen, Waldtage, Baditage, Wanderungen, Schülerkonzerte, Theateraufführungen, Sommerabende, Grillfeste und Verabschiedungen – das ganze Jahr scheint nur noch aus diesen letzten Wochen vor der grossen Sommerpause zu bestehen, so viel wird da jedes Mal reingepackt.

Und als wären es der Schreiben, Briefe, Infos und Einladungen rund um all diese Höhepunkte nicht genug, flattern in diesen Wochen auch noch die neuen Stundenpläne ins Haus. Und nicht grad wenige: Diejenigen von der Schule natürlich, aber auch vom Religionsunterricht, von der Musikschule und dem Schwimmen und man muss schauen, obs fürs Tschutten noch reicht und ob es noch ein Zeitfenster für den Schülergarten oder den Italienischunterricht gibt. Bevor man überhaupt über alle Informationen verfügt, sollte man dann auch schon dem Hort melden können, wie die Betreuung am Mittag im neuen Schuljahr aussehen soll. Ja, woher sollen wir das wissen, wenn wir noch keine Ahnung haben, wer ab August wann wo sein wird, zum Zmittag, zum Zvieri, zum Znacht…

“Dann habe ich Schwimmen, dann habe ich Turnen, dann…”

Um diese jährliche Knobelaufgabe zu lösen, die mir jedes Mal auf dem Magen liegt, habe ich auf die Erfahrungen meiner beruflichen Tätigkeit zurückgegriffen und mittels cleveren Hilfsmitteln für Methodik und Didaktik, die wir alle aus Workshops und Seminaren kennen, “das Problem visualisiert”. Dazu habe ich auch gleich die Buben miteinbezogen:

“So, Mamma, das ist meine Schulwoche!”

Auf einer grossen Wochentafel, die ich auf Packpapier gezeichnet habe, hat jeder von ihnen seinen eigenen neuen Stundenplan übertragen. Mit Hilfe von vielen verschiedenen kleineren und grösseren bunten Post-its hat jeder für sich klar ersichtlich darstellen können, wann er wo sein muss und wann er noch Raum hat für seine Musiklektionen oder für den Sport.

“Oh, oh, Mamma! Wann kann ich jetzt in die Gitarrenstunde?”

Rasch war klar, an welchen Tagen regelrechte Ballungen und Nadelöhre entstehen und an welchen Tagen der Mittagstisch oder ein Mittagessen bei Nonna für alle eine Entlastung bringen kann!

“Mamma, die grünen Kurse möchte ich besuchen, die gelben mein Bruder”

Die Hilfsmittel, die ich früher in meinem Beruf sozusagen täglich einsetzte, habe ich dieses Jahr zum ersten Mal als nützliche Alltagshelfer im Familienleben eingesetzt und muss sagen: egal, ob im Büro oder zu Hause – eine bunte Visualisierung schafft nicht nur rasch einen Überblick, sondern bringt auch Farbe ins Ganze und damit ein Stück Freude, die bei solchen Aufgaben sonst selten aufkommt.

Natürlich haben die Buben mein Werkzeugkistli sofort für sich in Beschlag genommen, um …

“Mamma, dürfen wir dein Kistli haben?”

… ihrerseits ebenfalls mit einer wichtigen Planung zu starten, und zwar mit der Weihnachtswunschliste. Denn auch damit kann man nicht früh genug anfangen – schliesslich ist es in weniger als einem halben Jahr bereits wieder so weit!

“Mamma, lueg, der und der und der und der und der wären lässig!”

Kennt ihr diese vorsommerlichen Planungsaufgaben auch? Liegen sie euch auch immer auf dem Magen? Wie löst ihr sie?

Dieser Beitrag basiert auf einer Zusammenarbeit mit 3M – mehr Infos zu den vorgestellten Post-it Produkten findet ihr hier.

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