LEGO Duplo: Jedes Kind ist ein Held

Beliebtes Rollenspiel: Ritterkämpfe

Mutige Figuren mit teils übermenschlichen Kräften faszinieren Kinder ganz besonders. Deshalb sind Piraten, Ritter oder Superhelden wie Spiderman, Superman oder Batman für Kinder grosse Vorbilder, die ihnen Werte wie Courage und Stärke vermitteln.

Mit neuen spannenden Sets rückt LEGO Duplo das Thema Helden in den Mittelpunkt, mit denen Kinder im Duplo-Alter zu den in dieser Entwicklungsphase sehr beliebten und wichtigen Rollenspielen angeregt werden sollen. Die farbenfrohen, grossen Steine stellen dabei einen sehr guter Einstieg in die Welt des kreativen Bauens dar, weil sie spielerisch die motorischen Fähigkeiten der Kinder unterstützen.

Wir freuen uns daher sehr, dass wir Euch heute zwei abenteuerliche Raubschatz-Sets schenken dürfen! Wer kleinere Kinder hat, die sich freuen würden, mit Lanze, Schwert und Pferd beim königlichen Ritterturnier teilzunehmen, sich mit anderen Rittern zu duellieren und einen Schatz in Sicherheit zu bringen, folgt uns via Facebook oder abonniert unseren Newsletter und teilt uns anschliessend bis heute Abend um 20 Uhr via Kommentar direkt hier auf dem Blog mit, welches die Superhelden Eurer Kinder waren oder noch sind!

Die Spiele können beginnen!

Weitere Beiträge zu LEGO Duplo:

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Pasta-Auflauf: Einfacher und schneller Familienhit

Mit demselben Knorr-Mix, mit welchem wir letzte Woche die Pasta-Törtchen gemacht haben, kann man auch einen feinen Maccharoni-Auflauf zubereiten!

Zutaten für 3 Portionen (wir haben einfach das doppelte gemacht!):

  • 150 g Maccaroni roh
  • 100 g Erbsen
  • 250 g Hackfleisch (Rind)
  • 100 ml Rahm oder Rama Cremefine zum Kochen
  • 50 g Reibkäse (Greyerzer)
  • Maccharoni-Mix

Ungekochte Maccaroni und Erbsen in eine Auflaufform geben. Hackfleisch anbraten. 5 dl Wasser zugiessen, Beutelinhalt einrühren und 1 Minute kochen lassen. Sauce über die Maccaroni und Erbsen verteilen. Rahm gleichmässig darüber giessen. Mit Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft 175°C) 35 Minuten backen.

Welches sind Eure Lieblings-Pasta-Aufläufe?

Weitere Pasta-Auflauf-Rezepte:

Einfache und familientaugliche Alltagsrezepte findet Ihr unter der Rubrik La Cucina Angelone oder auf flickr – mit vielen Bildern und den entsprechenden Rezepten!

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Vergessene Spiele: Der Fangbecher

Das Falten kann regelrecht süchtig machen

Nachdem wir schon vor zwei Jahren Fangbecher gebastelt hatten, durfte unser Jüngere vor ein paar Tagen wieder einmal einen in der Schule machen!

Heute gelingt das Fangen viel einfacher als noch vor zwei Jahren

Wer dieses alte, fast vergessene Spiel selber basteln will, findet hier die Anleitung:

Material

  • festes Papier (Bastelpapier, Pergament)
  • etwas Silberpapier
  • etwas Schnur
  • Scherke, Farben, Stifte

Das Papier schneidet man zuerst zu einem Quadrat. Danach faltet man das Quadrat zu einem Dreieck.

Dann biegt man die linke untere Ecke auf die Mitte der gegenüberliegenden Seite des Dreiecks. Die Bruchkanten müssen immer schön festgestrichen werden.

Genau dasselbe macht man mit der rechten Ecke.

Die oben entstandenen losen Dreiecke werden nach vorn bzw. nach hinten runtergefalten.

Und schon sind die Becher fertig! Wenn man diese aus Pergamentpapier (“Wurstpapier”) macht, sind sie wasserundurchlässig und können z.B. bei einem Picknick als Trinkbecher verwendet werden.

Um die Becher für das Fangbecherspiel zu verwenden, rollt man eine Kugel aus Silberpapier und befestigt diese an einer ca. 50 cm langen Schnur am Becher.

Natürlich macht das Spiel noch mehr Spass, wenn die Becher entsprechend schön bemalt werden!

Es gilt nun, die Kugel möglichst oft hintereinander mit dem Becher zu fangen.

Wie das Fangbecherspiel in der Praxis aussehen kann, zeigen diese Impressionen:

Wer kennt dieses Spiel? Wer hat schon Fang- oder Trinkbecher selber gefaltet?

Die Bastel- bzw. Spielidee haben wir aus dem Buch “Spielen, Bewegen, Selbermachen“! Weitere Bastel- und Deko-Tipps findet Ihr in unserer Rubrik Basteln und Dekorieren oder auf flickr!

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Lesen: Die Welt der Bücher entdecken

Der Ältere als Vorbild

Apropos Mediennutzung und Kinder (siehe auch unser Blogbeitrag Schule und Handy – der richtige Zeitpunkt) – so oft und so intensiv nutzen Primarschulkindern die diversen Medien:

  • 95 % das Fernsehen (davon 76 % täglich oder mehrmals in der Woche)
  • 55 % regelmässig den Computer (Offline)
  • 75 % das Internet: Nach Altersgruppen aufgeteilt zeigt sich, dass schon fast jeder zweite 6 – 7jährige regelmässig im Internet unterwegs ist. Bei den 8 – 9jährigen sind es bereits 68%, bei den 10 – 11jährigen 88 % und bei den 12 – 13jährigen 96 %.
  • 62 % spielen regelmässig Computer-, Konsolen- und/oder Online-Spiele
  • Dazu im Vergleich: nur 49 % der Kinder lesen mindestens einmal in der Woche in einem Buch.

Quelle: Mediennutzung in Zahlen

Der Jüngere lässt sich vom Bücher-Virus anstecken

Unsere Kinder schauen natürlich auch Fernsehen, nutzen den Computer hin und wieder offline und dürfen auch auf dem iPad oder mit Konsolen spielen, aber: die meiste Zeit verbringen sie noch mit Lego-Spielen oder mit Lesen. Und seit Neustem tun sie es beide.

Sie tun es unten auf dem Sofa …,

sie tun es oben auf dem Sofa …,

sie tun es unterwegs …,

sie taten es in den Ferien …,

sie tun es, während ich das Nachtessen vorbereite …,

sie tun es wettkampfmässig “gegeneinander” auch beim Zvieri …,

oder sonst wann …,

und sie tun es manchmal auch ganz friedlich gemeinsam vor dem Zubettgehen, …

bevor wir es vor dem Schlafen ohnehin gemeinsam tun!

Und jedesmal denke ich an folgendes Zitat von Marcel Proust (1871 – 1922), französischer Feuilletonist, Erzähler und Romanautor:  “Vielleicht haben wir von allen Kindheitstagen diejenigen am intensivsten durchlebt, von denen wir glaubten, wir hätten sie nutzlos vertan: die nämlich, die wir mit der Lektüre eines Lieblingsbuches verbrachten.”

Wie sieht die Mediennutzung Eurer Kinder aus? Wie oft lesen Sie schon oder noch?

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Eine haarige Angelegenheit: Kinder und Kopfläuse

Was genau sind Kopfläuse?

Die Sommerferien sind noch nicht so lange her und bei Schulbeginn und regem Kontakt zu anderen Kindern können sich die Läuse schnell in ganzen Schulklassen ausbreiten. Dabei schrecken sie auch vor sauberen, gepflegten Köpfen nicht zurück. Lebende Läuse sieht man selten, die ca. 0,3 – 0,8 mm grossen, weissen Eier (Nissen) dafür umso häufiger. Mithilfe eines sehr widerstandsfähigen Klebesekrets haften sie sich vorzugsweise am Haaransatz im Nacken und hinter den Ohren fest. Durch normale Haarwäsche und Kämmen wird man sie nicht los. Sie halten das 2000-fache ihres Körpergewichts an Zugkraft aus und überleben auch 40 – 45°C heisses Wasser. Schätzungen zufolge macht heute jedes dritte Kind mindestens einmal Bekanntschaft mit Kopfläusen.

Wie verbreiten sich Kopfläuse?

Läuse können nicht springen, hüpfen, fliegen oder schwimmen, d.h. sie können nur im direkten Kopfkontakt von einem Haarschopf zum anderen krabbeln, zum Beispiel wenn Kinder spielen und dabei ihre Köpfe zusammen stecken. Besonders betroffen sind Kindergarten- und Primarschulkinder sowie deren Familienangehörige. Kopfläuse überleben nur auf dem menschlichen Kopf und ernähren sich nur von menschlichem Blut. Ausgewachsene Kopfläuse sind ausserhalb des menschlichen Kopfes nicht überlebensfähig und können sich auch nicht vermehren. Es gibt deshalb ausserhalb des Kopfes (z.B. in Kissen oder Plüschtieren) keine “Läusenester”.

Wie behandelt man Kopfläuse?

Um Kopfläuse wieder los zu werden, kann eine “Dreifach-Strategie” verfolgt werden: Behandeln, Auskämmen und Vorsorgen.

Als Anwendung zur Kopfläuse-Behandlung gibt es zum Beispiel den Laus Stop von Rausch. Das natürliche und milde Shampoo befreit von Nissen und Kopfläusen mit Hilfe von Wirkstoffen wie Andiroba,- Raps- und Kokos-Öl, Quassia Essig sowie ätherischen Ölen. Es wird innerhalb von zwei Wochen drei Mal angewendet und es soll sehr wirksam sein. Während der Behandlung werden die Nissen mit einem Nissenkamm ausgekämmt. Um einen nächsten Befall möglichst zu verhindern, spült man die Haare mit dem Weidenrinden-Spezial-Schampoo von Rausch. Weidenrinde sowie Thymianöl wirken leicht antiseptisch und mildern schnell den Juckreiz. Offenba soll mit Weidenrinden-Schampoo gewaschenes Haar nicht von Läusen befallen werden.

Für derzeit Geplagte haben wir 5 Sets parat mit je einem Laus Stop und einem Weidenrinden-Shampoo zum Ausprobieren. Wer diese beiden Produkte testen möchte, folgt uns via Facebook oder abonniert unseren Newsletter und teilt uns anschliessend bis heute Abend um 20 Uhr via Kommentar direkt hier auf dem Blog mit, welche Erfahrungen Ihr mit Kopfläusen und deren Behandlung bzw. Vorbeugung schon gemacht habt!

Übrigens:  Wenn bei Kindern Kopfläuse entdeckt werden, kann man davon ausgehen, dass die Plagegeister längst auch schon andere befallen haben. Wenn die jeweilige Gruppe nicht auch gegen die Kopfläuse vorgeht, können alle Bemühungen vergebens bleiben. Deshalb muss man sofort die Lehrperson bzw. die Schule informieren, damit andere Eltern darauf hingewiesen werden können, ihre Kinder auch auf Kopfläuse zu untersuchen. Nur so kann eine weitere Verbreitung verhindert werden.

Weitere Infos auch in verschiedenen Sprachen findet Ihr unter Schulärztlicher Dienst der Stadt Zürich. oder www.kopflaus.ch. Merkblätter mit Infos zur Behandlung von Kopfläusen gibt es unter folgenden Links:

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Haselnüsse: Harte Schale, köstlicher Kern

Der Haselstrauch galt einst als heilig und die Haselnüsse als Symbol für Weisheit und Fruchtbarkeit. Lange waren Hecken oder Gärten ohne dieses Gehölze kaum vorstellbar: die Sträuche sollten als Blitzableiter dienen und Erdstrahlen anziehen.  Und Wünschelrutengänger schwören heute noch auf die gegabelten Zweige, weil sie die Energie am besten fliessen lassen sollen.

Haselnüsse und -sträuche sind aber nicht nur all das, sondern auch verbunden mit den schönsten Kindheitserinnerungen. Ausserdem sind Haselnüsse auch gesund und fein zum Knabbern – erst recht, wenn man sie selber pflückt, knackt, röstet und  häutet!

Wohnt man wie wir gleich am Waldrand, sollte man die Früchte im eigenen Garten dann vom Strauch holen, wenn die Hüllblätter anfangen zu rascheln. Wartet man, bis die Nüsse von selbst vom Strauch fallen (im September / Oktober), läuft man Gefahr, dass sie dann die Eichhörnchen stehlen!

Nachdem man die Haselnüsse vorsichtig geknackt und sie von der Schale befreit hat, lässt sich ihr typisches Aroma durch langsames Rösten verstärken. Dafür verteilt man sie auf einem Blech und röstet sie für etwa 15 – 20 Minuten in den auf ca. 140 bis 160 °C warmen Ofen. Vorsicht: Bei stärkerer Hitze entwickeln die Nüsse einen unangenehmem Brandgeschmack!

Für eine gleichmässige Bräunung wendet man die Kerne während des Röstens ein- bis zweimal.

Anschliessend herausnehmen, mit einem Küchentuch abdecken und etwas abkühlen lassen. Durch das Zudecken lösen sich die dunklen Häutchen und lassen sich leicht abreiben.

Zum Schlüss können die geschälten Haselnüsse nochmals rund 5 Minuten fertig geröstet werden.

Die gerösteten Haselnüsse geniesst man am besten gleich sofort oder bewahrt sie luftdicht auf.

Mögt Ihr Haselnüsse? Habt Ihr auch welche im Garten? Und habt Ihr sie auch schon selber geröstet?

Weitere interessante Informationen zur Haselnuss findet Ihr hier und eine weitere mögliche Anleitung zum Rösten da!

Einfache und familientaugliche Alltagsrezepte findet Ihr unter der Rubrik La Cucina Angelone oder auf flickr – mit vielen Bildern und den entsprechenden Rezepten!

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Schulangst: Wenn der Gedanke an die Schule lähmt

Bild: www.mit-kindern-lernen.ch

“Jeden Morgen musste mein Onkel seinen ganzen Mut zusammennehmen, um in die Schule zu gehen. Sein Lehrer nannte ihn aufgrund seines Sitzplatzes – und als Zeichen seiner Verachtung – nur „Eckmann“.

„Eckmann!“ schrie er: „Hast du das Gedicht gelernt? Aufsagen!“

War ihm das Gedicht vor lauter Angst entfallen, hatte er die Hausaufgaben vergessen oder war beim Rechnen nicht schnell genug, setzte es eine Strafe.

„Eckmann! Tante Amalia oder 5 Seiten?“ Mein Onkel entschied sich regelmässig für Tante Amalia – einen Spazierstock mit einem Frauenkopf, mit dem er als Strafe für sein Unvermögen verdroschen wurde. Um mit dem Druck und der Angst umzugehen hatte er sich ein Mantra zurechtgelegt, das er sich jeden Morgen im Badezimmer aufsagte: Schimpfen tut nicht weh! Hauen geht nicht lang! Töten darf er mich nicht!”

Diese äusserst traurige Geschichte haben wir bei www.mit-kindern-lernen.ch entdeckt, der hilfreichen Plattform für Lerntipps für Kinder und Jugendliche.

Zum Glück hat sich in den letzten Jahren diesbezüglich viel getan: Die Schule ist menschenfreundlicher geworden und die Lehrer gehen vermehrt auf die Bedürfnisse der Kinder ein. Schwächere Schüler werden viel seltener blossgestellt und häufiger unterstützt. Und doch: Für viele Kinder und Jugendliche ist die Schule mit Angst und Druck verbunden und alleine der Gedanke daran, macht sie nervös. Für Eltern ist es darum sehr wichtig, herauszufinden, welches die Hintergründe für die Schulängste ihrer Kinder genau sind:

Trennungsängste

Es kommt nicht selten vor, dass Primarschulkinder Trennungsängste haben und sich daraus eine richtige Schulphobie entwickelt. Diese Trennungsängste werden bei Schulkindern oft nicht richtig eingeordnet, da man glaubt, das Kind hätte diese Angst bereits in der Krippe oder im Kindergarten überwunden. Doch Trennungsängste bei älteren Kindern können punktuell wieder auftregen: Die Schulkinder haben dann plötzlich Angst, den Eltern könne während ihrer Abwesenheit in der Schule etwas zustossen oder sie könnten gar sterben, während sie in der Schule sind. Immerhin treten Trennungsängste zu Hause nicht auf und beeinflussen das Hausaufgaben machen oder das Lernen nicht negativ.

Mobbing

Schulkinder können auch Ängste im Zusammenhang mit bestimmten Personen – zum Beispiel Lehrer oder Klassenkameraden – entwickeln. Ein grosser Teil der Kinder, die gemobbt werden, verheimlicht dies vor den Eltern. Deshalb ist es wichtig zu beobachten, wie gut ein Kind in der Klasse integriert ist und sich zu achten, ob es dauernd von Konflikten oder Hänseleien erzählt oder aber solche Dinge gar nie erwähnt.

Prüfungs- und Leistungsängste

Die häufigste Angst bei Schulkindern ist die Prüfungs- oder Leistungsangst. Damit verbunden ist häufig die Angst vor der Bewertung durch andere oder durch die eigene Person. Betroffene Schüler fürchten, dass andere sie weniger achten oder wertschätzen oder sie für dumm und unfähig halten, wenn sie schlechte Leistungen erbringen. Auch haben Schulkinder manchmal Angst, die Selbstachtung zu verlieren und sich als Versager zu fühlen.

Was können Eltern tun?

Als Eltern ist es wichtig, mit den Kindern über die Schulangst zu reden, diese anzugehen und versuchen, sie zu reduzieren. Dies erfolgt am besten durch:

Zuhören

Es ist wichtig, genau nachzuvollziehen, wovor sich das Kind fürchtet, unter welcher Art von Angst es leidet. Ängste sind oft irrational oder erscheinen übertrieben, Dritten erscheint die empfundene Bedrohung in keinem Verhältnis zur Realität zu stehen. Dies führt dazu, dass Kinder meist sofort Widerspruch erfahren, wenn sie von ihren Ängsten sprechen, indem sie Sätze hören wie “Ach, davor musst du doch keine Angst haben!” oder “Das ist doch nicht so schlimm!” oder “Du hast doch bisher immer alles geschafft! Das klappt ganz bestimmt!”

Solche Aussagen helfem dem Kind nicht weiter, denn Ängste kann man anderen nicht einfach ausreden. Es ist besser, zwischen dem Gefühl und der tatsächlichen Bedrohung zu trennen und das Gefühl des Kindes vorläufig zu akzeptieren und ernst zu nehmen, auch wenn man seinen Gedanken nicht zustimmt. Je stärker ein Kind das Gefühl hat, dass seine Angst ernst genommen wird, desto mehr öffnet es sich und hört den Eltern zu, wenn diese sich mit ihm zusammen seine Ängste genauer anschauen.

Ängste reduzieren

Ängste lassen sich durch verschiedene Methoden reduzieren. Wichtig ist, dass man sich der Angst stellt und sich damit auseinandersetzt. Ängste lösen sich auf, wenn man erlebt, dass man die Situation meistern kann, das befürchtete Ereignis nicht eintritt oder sich die Befürchtungen als übertrieben erweisen.

Manche Ängste werden durch Mut und Übung überwunden (Kinder springen zunächst vom Beckenrand, dann vom Einmeter – und Zweimeterbrett). Andere Ängste werden durch analytisches Denken reduziert (Monster existieren nicht, im Dunkeln muss man also keine Angst haben). Wieder andere Ängste verschwinden dadurch, dass Kinder andere Kinder beobachten können, wie sie mit einer “bedrohlichen” Situation umgehen (Kinder schauen anderen Kindern beim Spielen mit Hunden zu).

Prüfungs- und Leistungsängste sind etwas komplexer, aber auch hier können verschiedene Methoden eingesetzt werden. Wie weiter oben beschrieben geht es zunächst ebenfals darum, durch genaues Zuhören herauszufinden, wovor sich das Kind genau fürchtet. Konkrete Tipps für Referate, Blackouts bei Prüfungen u.v.m. findet Ihr in der angehängten Datei, die Ihr downloaden könnt!

Welche Art von Ängsten kanntet Ihr als Kind? Welche kennen Eure Kinder? Wie versucht Ihr, die verschiedenen Ängste anzugehen? Eure Erfahrungen sind gefragt!

Bereits erschienene Beiträge in Zusammenarbeit mit Mit Kindern lernen:

weitere Links:

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Familienhit: Mediterrane Spaghetti-Törtchen

Pasta ist wahrscheinlich DAS Familiengericht überhaupt! Alle lieben sie und sie ist in den meisten Fällen auch schnell und einfach gemacht. Wen wunderts, dass man sie deshalb sehr, sehr häufig kochen mag und deshalb sind möglichst viele Variationen gefragt, um der Familie nicht immer die gleichen Pasta-Mahlzeiten zu servieren.

Umso glücklicher sind wir, dass wir kürzlich bei Knorr auf ein tolles Rezept für Pasta-Küchlein gestossen sind – sie sind sehr einfach und schnell zubereitet und schmecken super fein:

Zutaten für 4 Personen

  • Olivenöl
  • 1 Muffinblech
  • 180 g dünne Spaghetti
  • Salz
  • 200 g Mascarpone
  • 3 Eier
  • 1 Beutel KNORR Mix für Maccaroni al Forno
  • 40 g geriebenen Parmesan
  • 50 g geräucherten Schinken (oder Schinkenwürfeli)
  • 150 g Zucchetti
  • 2 Tomaten
  • 3 EL gemischte gehackte Kräuter
  • 12 Blätter Salbei

Zubereitung

Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung bissfest garen. Mascarpone mit den Eiern, Beutelinhalt Mix für Maccaroni al Forno und Parmesan verrühren. Schinken in feine Würfel schneiden. Zucchetti und Tomaten, waschen, putzen und ebenfalls fein würfeln. Nudeln abgiessen und kalt abschrecken. Mit den Schinken-, Zucchetti- und Tomatenwürfeln, sowie den Kräutern zur Mascarponemasse geben und gut mischen. 12 Muffinformen mit Olivenöl auspinseln. Die Nudeln mit einer Fleischgabel aufrollen und in jede Mulde ein Nudelnest geben. Restliche Sauce darüber geben. Die Törtchen im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Umluft: ca. 175 °C) 25 – 30 Minuten backen. Herausnehmen, leicht abkühlen lassen und vorsichtig aus den Formen lösen. Nach Belieben in Papierförmchen setzen und mit Salbei garnieren.

Wie  oft kocht Ihr Pasta? Welche Varianten mögt Ihr am liebsten? Wie gefällt Euch dieses Rezept?

Weitere einfache und familientaugliche Alltagsrezepte findet Ihr auch unter der Rubrik La Cucina Angelone oder auf flickr – mit vielen Bildern und den entsprechenden Rezepten!

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Schule und Handy: Der “richtige” Zeitpunkt?

Bild: www.schau-hin.info

Wann ist ein Schulkind alt genug für ein Handy? Und selbst wenn es alt genug dazu ist, ist ein Handy in der Schule wirklich notwendig? Vielleicht sogar sinnvoll?

Im Augenblick schlagen wir uns persönlich zwar noch nicht wirklich mit diesem Thema herum, unser Ältere hat aber doch bereits hin und wieder Andeutungen gemacht, dass er sich “… dann schon mal ein Handy wünschen würde und ob er denn eins bekäme, wenn er dann zum Beispiel 9 Jahre alt sei …”

Das “richtige” Alter

Interessant ist, dass wir im Beitrag Wenn es im Ranzen klingelt – auch Handy will gelernt sein, genau diese Altersangabe als ungefähre Richtgrösse gefunden habe. Mit 9 Jahren seien Kinder in der Lage, das Gerät zusammen mit den Eltern einzurichten, damit umzugehen und auch Absprachen über die Nutzung einhalten zu können. Ein reines Notfallhandy könne aber unter Umständen auch bereits zur Einschulung angeschafft werden, etwa wenn das Kind einen besonders weiten Schulweg zurücklegen muss. Am wichtigsten ist aber letztlich immer die Frage: Weshalb wollen Eltern und Kind ein Handy? Geht es um die Sicherheit des Kindes? Oder fühlt man sich vor allem einem Gruppendruck in der Klasse ausgesetzt?

Das passende Gerät und die empfohlenen Einstellungen

Zum Einstieg empfiehlt sich ein einfaches Handy, damit Kinder erst einmal mit den grundlegenden Funktionen zurechtkommen, bevor sie das mobile Internet und Apps nutzen. Ab einem Alter von elf bis zwölf Jahren sind Kinder in der Regel reif genug für ein Smartphone, wenn sie bereits gut mit Handy und Internet umgehen können. Entscheiden sich Eltern dennoch für ein Smartphone, sind zumindest am Anfang der Internet-Zugang und die Bluetooth-Schnittstelle abzuschalten, um Einsteiger nicht zu überfordern. Beteiligen Eltern ihr Kind an den Kosten für Gerät und Vertrag, bekommt es eher auch ein Gefühl für die damit verbundenen Kosten. Anfangs empfiehlt es sich, das Gerät noch mit einer Prepaid-Karte auszustatten oder Verträge mit engen Kostengrenzen abzuschliessen. Premiumdienste wie Klingeltonabos oder teure SMS sind generell direkt beim Mobilfunkanbieter sperren zu lassen.

Wer seinem Kind ein Handy kauft, sollte sich die Zeit nehmen, das Kind in diese noch unbekannte Welt zu begleiten. Denn den sicheren Umgang müssen Kinder wie lesen und schreiben erst noch lernen Hierbei helfen auch Sicherheitseinstellungen und Jugendschutz-Apps sowie geschützte Surfräume. Zudem ist wichtig, dass Eltern ihrem Kind raten, Handynummer oder Fotos und Videos vor anderen zu schützen und es private Dinge lieber persönlich bespricht. Kurzum: Je jünger das Kind, desto weniger Funktionen das Handy. Primarschulkinder brauchen grundsätzlich weder Internetzugang noch MMS-Funktionen auf ihrem Handy bzw. nur mit den jeweils höchstmöglichen Sicherheitseinstellungen.

Regeln definieren und anpassen

Kinder lernen Verantwortung zu übernehmen, wenn sie diese auch haben. Regeln zur Handynutzung sollten nicht nur aufgestellt, sondern auch in zeitlich festgelegten Abständen mit den Kindern neu definiert und dem Alter der Kinder angepasst werden. Die Einhaltung von Regeln darf und soll gerade bei Kindern und jüngeren Jugendlichen kontrolliert werden: Stichproben zur Einhaltung der gemeinsam erarbeiteten Nutzungsregeln sollten zusammen mit den Kindern am Gerrät vorgenommen werden.

Die Schulregeln beachten

Wichtig für Eltern und Kinder ist es zudem, die Gepflogenheiten der Schule im Umgang mit dem Mobiltelefon zu kennen und zu beachten. Der Gebrauch von Handys ist ein wichtiges Thema für den Elternabend, denn die Schulen haben dafür feste Regeln. Die Nutzung während des Unterrichts ist aber ganz klar tabu. Das müssen die Kinder wissen. Auch sind klare Regeln für zu Hause zu vereinbaren – etwa dass das Handy bei den Hausaufgaben und beim Essen Sendepause hat. Daran sollten sich die Eltern natürlich auch selbst halten. Eltern können so ihrem Kind vermitteln, dass es nicht sofort auf Nachrichten antworten muss und auch später zurückrufen kann. Zu Beginn können Eltern auch vereinbaren, dass das Gerät vor dem Schlafengehen abgegeben wird. Generell ist eine Stunde Handynutzung für Grundschulkinder mehr als ausreichend.

Auf den Schulanlagen und Betreuungseinrichtungen (z.B. Mittagstisch) ist der Gebrauch von Handys und ähnlichen Geräten nur mit ausdrücklicher Genehmigung durch die Lehr- oder Aufsichtsperson erlaubt. Dies kann zu Unterrichtszwecken sein oder wenn in Notfällen die Eltern erreicht werden müssen. Falls Kinder dieses Verbot missachten, wird das Handy eingezogen und erst nach Unterrichtsschluss wieder ausgehändigt. Bei missbräuchlichem Gebrauch werden die Eltern umgehend informiert und durch die Schulleitung zum Gespräch eingeladen.

Wie sieht es bei Euch aus? In welchem Alter haben Eure Kinder ihr erstes Handy bekommen? Wie regelt Ihr den Umgang mit dem Handy zu Hause? Wie ist er in der Schule geregelt?

Weitere Infos und Tipps findet Ihr auf:

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Tannenzapfen: Natürliche Wetterpropheten

Habt Ihr gewusst, dass Tannenzapfen ein sehr guter Barometer sind? Wir habens ausprobiert und einen im Wald gefundenen, verschlossenen Zapfen zu Hause aufgehängt und siehe da: sie funktionieren als natürliche Wetterpropheten tatsächlich perfekt!

Wird schönes Wetter erwartet, öffnen sich die Schuppen des Tannenzapfens. Dies, weil sich bei Trockenheit die Schuppen spreizen, damit die Samen ausfliegen können.

Folgt feuchtes und regnerisches Wetter, schliessen sich die Schuppen wieder. Denn: Die Samen sollen nur bei trockenem Wetter zur Erde segeln und darum quillt bei Regen der äussere Teil der Schuppen stärker auf als der innere und bewirkt damit eine Krümmung gegen innen, was dazu führt, dass sich die Schuppen des Tannzapfens schliessen.

Das Öffnen und Schliessen geschieht nicht nur bei den Tannenzapfen an der Tanne, sondern – wie wirs eben ausprobiert haben – auch bei den leeren Tannzapfen, die man auf dem Waldboden findet. Und anscheinend funktioniert es jahrelang – wir werden sehen!

Übrigens: In der aktuellen Coopzeitung findet Ihr grad einen passenden Beitrag dazu!

Wer kannte diesen Trick schon?

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